Ein heißer Tag im Wald

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Ein heißer Tag im Wald

Ein heißer Tag im Wald

Alina Soleil

Etwas unrund gehen wir die letzten Meter zurück in den Ort. Schweigend. Cem ist sichtlich sauer. Die Luft wird immer schwüler, über uns bilden sich dunkle Wolken, es sieht aus, als würde es heute Abend ein Gewitter geben.

Wir gehen jetzt mitten auf der Straße, vorbei an den typischen dörflichen Einfamilienhäusern. Außer uns ist niemand draußen, der Ort ist wie ausgestorben. Irgendwo riecht es nach Grillkohle, und aus einer Einfahrt dringt leise Radiomusik. Die Leute sitzen hinter den Häusern, auf ihren Terrassen oder drinnen, wo es kühler ist.

Von weitem hört man das Gekreische und Geplantsche eines Freibades. Vielleicht hätten wir Schwimmsachen mitnehmen sollen, eine Abkühlung könnte ich jetzt dringend gebrauchen. Und einen Fick, meldet sich beleidigt meine Muschi. Vom Dahner Schwimmbad aus sind es noch etwas mehr als tausend Meter, dann sind wir wieder an unserem Auto. Ende der Tour. Kein Sex im Freien.

Wir kommen an einem großen Wellnesshotel vorbei und erreichen Braut und Bräutigam, eine Felsformation, die an ein Brautpaar erinnert, das vor dem Altar steht. Daher auch der Name. Die Wolken sind schnell dichter geworden, es wird immer drückender, der Himmel bedrohlich dunkel. Da fasse ich einen irren Entschluss. Ich schnappe Cems Hand und beginne zu laufen, ziehe ihn hinter mir her, biege rechts in die kleine Straße ein, die an der markanten Felsformation vorbeiführt und uns zu einer Jugendherberge brächte, wenn wir ihr weiter folgen würde. Was ich nicht vorhabe.

Neben dem Sträßchen ist ein Waldparkplatz. Kein Auto steht dort, dafür liegt am Rand des Parkplatzes ein Stapel Holzstämme. Und auf die laufen wir jetzt zu. Dort angekommen, heftig atmend, bugsiere ich Cem auf einen abgesägten Baumstumpf, der die ideale Höhe hat. Er kommt noch nicht mal dazu, den Rucksack abzustreifen, schon öffne ich wortlos seine Hose, befreie mit zitternden Fingern seinen Schwanz aus seinem Gefängnis. Er wird sofort hart. Einen Moment später sitze ich auf ihm, sein praller Prügel gleitet mühelos in mich, in meine nasse, hungrige Möse. Ich bin mir bewusst, dass das hier wesentlich öffentlicher ist als alle anderen Plätze auf unserer Tour. Aber jetzt ist es mir egal. Es dauert auch nur ein paar Sekunden. Ich bewege mein Becken drei, vier Mal auf und ab, da spüre ich schon, wie Cem sich im Orgasmus verkrampft, wie sein Schwanz in mir zuckt, wie er seine heiße Sahne in mich hineinpumpt. Cem krallt sich in meine Hüfte und stöhnt vor Wonne. Und ich mit ihm.

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Da kommt noch was

schreibt alinasoleil

Ich sehe grade an den Kommentaren, dass der Schluss Geschichte noch fehlt. Die beiden (oder wir?) kommen noch zu einem schönen Finale…

Kurz davor ist besonders prickelnd...

schreibt Thunders

Ich gratuliere zu einer schönen, erotischen Geschichte ohne Plattitüden. Den Kick der meisten Männer im Visier und um diesen herum ein prickelndes und humorvolles Abenteuer gebastelt. Ich glaube, dass du keine Anregungen brauchst und deine eigenen Fantasien ausreichend sind. Deswegen brauchst du für mich als geneigten Leser auch keine Wasserspiele oder ähnliches einbauen. Vielen Dank für eine gelungene Unterhaltung und herzliche Grüße, Andreas

Vertane Chancen

schreibt Lenni_D._Blixen

Hallo Alina, tolle Geschichte! Ich liebe die Pfalz, fahre seit über 20 Jahren dahin, meist nach Rhodt oder Edenkoben. Von da aus Touren in den Pfälzer Wald, leider nur zu Weinprobe und Saumagen. Zum Vögeln eher weniger.😭 Also: Vertane Chancen Und der Elwetritsche-Brunnen in Neustadt ist auch ein Begriff. Jedenfalls hast Du toll recherchiert oder womöglich selbst erlebt. Der Geist ist frei, zu erahnen, WAS 😊 Jaaa, die verpassten Chancen im Allgemein und im Besonderen beim Thema Nr.1. Da ist es hier auf Erozuna eine prima Möglichkeit, den versäumten Chancen nachzutrauern und sie zum Ausdruck zu bringen. Leider ist aus Eurem Schäferstündchen im Pälzer Wald nix geworden – bis jetzt jedenfalls. Ich bin sicher, ich bin nicht der Einzige, der Euch ein scharfes, spritziges Stelldichein gönnt, was Du uns sicherlich in einer Fortsetzung berichten wirst. Übrigens, total wichtig: Bei langen Wanderungen im Sommer ausreichend viel trinken... das muss aber auch raus, aus einsamen Burgfenstern z. B. . Früher wurden dadurch ja auch die Nachtgeschirre entleert. Warum also jetzt nicht direkt ab Quelle? Nur mal so als Anregung. 😉 Werde ich demnächst in einer meiner Geschichten hier auf Erozuna thematisieren. Anregungen, Wünsche und Ideen willkommen. Interessant fände ich auch eine Geschichte, die von mehreren Autoren geschrieben würde. Zwar immer als eigene Geschichte, aber anknüpfend an die des Co-Autors. Nur mal so. Herzliche Grüße Lenard D. Blixen

Gedichte auf den Leib geschrieben