Etwas unrund gehen wir die letzten Meter zurück in den Ort. Schweigend. Cem ist sichtlich sauer. Die Luft wird immer schwüler, über uns bilden sich dunkle Wolken, es sieht aus, als würde es heute Abend ein Gewitter geben.
Wir gehen jetzt mitten auf der Straße, vorbei an den typischen dörflichen Einfamilienhäusern. Außer uns ist niemand draußen, der Ort ist wie ausgestorben. Irgendwo riecht es nach Grillkohle, und aus einer Einfahrt dringt leise Radiomusik. Die Leute sitzen hinter den Häusern, auf ihren Terrassen oder drinnen, wo es kühler ist.
Von weitem hört man das Gekreische und Geplantsche eines Freibades. Vielleicht hätten wir Schwimmsachen mitnehmen sollen, eine Abkühlung könnte ich jetzt dringend gebrauchen. Und einen Fick, meldet sich beleidigt meine Muschi. Vom Dahner Schwimmbad aus sind es noch etwas mehr als tausend Meter, dann sind wir wieder an unserem Auto. Ende der Tour. Kein Sex im Freien.
Wir kommen an einem großen Wellnesshotel vorbei und erreichen Braut und Bräutigam, eine Felsformation, die an ein Brautpaar erinnert, das vor dem Altar steht. Daher auch der Name. Die Wolken sind schnell dichter geworden, es wird immer drückender, der Himmel bedrohlich dunkel. Da fasse ich einen irren Entschluss. Ich schnappe Cems Hand und beginne zu laufen, ziehe ihn hinter mir her, biege rechts in die kleine Straße ein, die an der markanten Felsformation vorbeiführt und uns zu einer Jugendherberge brächte, wenn wir ihr weiter folgen würde. Was ich nicht vorhabe.
Neben dem Sträßchen ist ein Waldparkplatz. Kein Auto steht dort, dafür liegt am Rand des Parkplatzes ein Stapel Holzstämme. Und auf die laufen wir jetzt zu. Dort angekommen, heftig atmend, bugsiere ich Cem auf einen abgesägten Baumstumpf, der die ideale Höhe hat. Er kommt noch nicht mal dazu, den Rucksack abzustreifen, schon öffne ich wortlos seine Hose, befreie mit zitternden Fingern seinen Schwanz aus seinem Gefängnis. Er wird sofort hart. Einen Moment später sitze ich auf ihm, sein praller Prügel gleitet mühelos in mich, in meine nasse, hungrige Möse. Ich bin mir bewusst, dass das hier wesentlich öffentlicher ist als alle anderen Plätze auf unserer Tour. Aber jetzt ist es mir egal. Es dauert auch nur ein paar Sekunden. Ich bewege mein Becken drei, vier Mal auf und ab, da spüre ich schon, wie Cem sich im Orgasmus verkrampft, wie sein Schwanz in mir zuckt, wie er seine heiße Sahne in mich hineinpumpt. Cem krallt sich in meine Hüfte und stöhnt vor Wonne. Und ich mit ihm.
Ein heißer Tag im Wald
17 1-3 Minuten 3 Kommentare
Ein heißer Tag im Wald
Zugriffe gesamt: 431
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.
Da kommt noch was
schreibt alinasoleil
Kurz davor ist besonders prickelnd...
schreibt Thunders
Vertane Chancen
schreibt Lenni_D._Blixen