Ein Hoffnungsschimmer

Nach dem großen Sterben - Teil 2

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Ein Hoffnungsschimmer

Ein Hoffnungsschimmer

Reinhard Baer

Mir stand kalter Schweiß auf der Stirn. Sollte ich etwa geopfert werden? War ich gewaschen worden, um dem Fährmann ins Jenseits mit frisch gereinigtem Fortpflanzungsorgan entgegen zu treten?
Ich lag so was von daneben, wie sich bald zeigen sollte. Es ging überhaupt nicht um den Tod! Ganz im Gegenteil es ging um neues Leben!

Als die drei mit ihrem rituellen Gehampel endlich fertig waren, kamen sie an mein Bett, Tante Lydia 1 und 2 links und rechts, in der Mitte die ‚Weiße Frau‘. Vor dem Fußende blieben sie stehen. Tante Lydia 1 herrschte mich an: „Hose auf, runterziehen, Unterhose auch.“
Ich machte keine Anstalten Folge zu leisten. Tante Lydia 2 ging zum Schrank und kam mit der Siebenschwänzigen zurück.
Ich beeilte mich nun außerordentlich der Anweisung unverzüglich und vollständig Folge zu leisten, aber zu spät! Der Strafvollzug war nicht mehr aufzuhalten. Ich hatte die Hose zwar schon halb runter, aber dennoch versetzte mir Tante Lydia 2, die ein Gesicht hatte wie eine Bulldogge, einen Hieb quer über den Brustkorb. Mir stockte kurz der Atem und die Tränen stiegen mir in die Augen.
„Ich werde dich lehren, nicht auf mich zu hören…!“
Mein Hass wuchs. Sollte ich das hier überleben, ständen beide ganz oben auf meiner Abschussliste! Ich beeilte mich die Hose ganz bis zu meiner Fußfessel zu streifen, und danach die Boxershorts ebenfalls.

Die weiße Frau kam am Fußende auf das Bett und krabbelte auf Knien über meine Füße und Beine bis zu meinen Lenden, dass weiße Kleid gerade so viel gerafft, dass sie nirgends hängen blieb und peinlich darauf bedacht, dass ich ihren Schlüpfer nicht zu sehen bekam.
Dann ließ sie sich auf mir nieder. Doch da war kein Schlüpfer! Ich spürte nackte weiche Wärme auf mir, vor allem auf meinem Docht, der schlapp auf meinem Bauch lag. Ich wollte etwas sagen … doch Tante Lydia 2 hob drohend die Peitsche: „Du sprichst nur, wenn du gefragt wirst!“

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