Ein Hoffnungsschimmer

Nach dem großen Sterben - Teil 2

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Ein Hoffnungsschimmer

Ein Hoffnungsschimmer

Reinhard Baer

Ich konzentrierte mich auf ihr Gesicht, versuchte die griesgrämig dreinblickenden Lydias und die Wächterin am Eingang auszublenden, versuchte mir vorzustellen wie mein Schwanz, links und rechts eingezwängt von ihren Schamlippen, abgeritten wurde. ... Vor und zurück ... vor und zurück. Ja genau, Pimmelleitplanken hatte sie! Mein Schwanz lag gerade auf der Straße von der es kein Entkommen gab! Sie schien unten rum völlig blank zu sein. Es fühlte sich jedenfalls gut an, ungefähr so wie die Nüstern von meinem treuen Weggefährten ‚Smith‘. Dafür also hatte Sue bei mir die Rasierklingen getauscht, für rituelle Besamungspartys! Klasse!

Ich war wie gelähmt von dem Gedanken, von der Angst, dass sie ihn nicht für mich hochbringen würde, aber es ging dann doch irgendwie und der kleine Müßiggänger bequemte sich. Vielleicht lag es auch daran, dass mein letzter Fick schon mehr als drei Wochen zurücklag. Hatte ich Fick gesagt? Was für ein tolles Wort für das wirkliche Geschehen damals!

Petrolia

Ich war von Nordosten kommend, zwei Tagesritte vor Archer City, auf ein armseliges Nest gestoßen. Gemäß meiner zerfledderten Landkarte handelte es sich dabei um Petrolia. Mehr eine bebaute Kreuzung als eine Stadt. Eine Tankstelle und zwei Dutzend darum herum gescharrte Häuser an einer Weggabelung. Der Wind trieb kleine entwurzelte Büsche und Sand aus dem ‚Desert‘ über die Straße. Ich musste dringend Wasser für meine Tiere haben, sonst hätte ich die armselige Siedlung, die einen Namen wie eine Tankstelle hatte, umgangen. Als ich hineinritt, fragte ich mich noch, ob dort überhaupt Menschen lebten, aber dann sah ich zwei Millionen fette Fliegen, die über etwas kreisten. Zwei ‚Donalds‘ lagen am Straßenrand, übersät von den kleinen Feinschmeckern. Das, was von den beiden noch übriggeblieben war, verfaulte nach ihrer ‚Erlösung‘ in der Sonne und die Erlösung schien noch nicht lange zurückzuliegen, denn der Zustand ihres endgültigen Verfalls war noch nicht sehr weit fortgeschritten.

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