“ Ayse fühlte sich verstanden – zum ersten Mal in ihrem Leben gänzlich angenommen. Connie behielt sie noch eine Weile über ihrem Schoß, ehe sie aufbrechen musste. Sie versprach Ayse, dass sie sich fortan um sie kümmern wollte. Ayse sollte das Geheimnis für sich bewahren. Die Studentin versprach es. Im Treppenhaus begegnete Connie Nickie, die gerade aus dem Keller kam. Nickie grüßte freundlich, wobei eine zarte Röte über ihr Gesicht huschte. Connie spürte, dass Peter richtig lag. Nickie brauchte eine starke, männliche Hand, wie Ayse weibliche Führung einforderte. Connie war neugierig, was Sarina, Franzi und Ilka betraf. Diese drei Mädchen hatten sich bisher vorbildlich verhalten. Connie spürte ein Gefühl der Vorfreude, das sich aus etwaigen Regelverstößen der drei Mieterinnen speiste. Wann würde es wohl so weit sein, dass eine der Drei über ihrem Knie landete?
Vielleicht die blondgelockte Sarina, die zu der Sorte stilles Wasser gehörte. Oder es erwischte die kühle Ilka, die stets so besonnen wirkte. Connie tippte jedoch auf Franzi, die sie an einen Lausbuben erinnerte. Als Connie Werner auf die Straße trat, wechselte Franzi den Schlauch ihres Fahrradreifens. Franzis strubbliger Haarschopf tauchte hinter dem Fahrradsattel auf. „Guten Abend, Frau Werner.“
„Hallo Franzi, reparieren sie ihren Reifen immer selbst?“ Franzi grinste. „Na klar, ich brauch keinen Mann für so was!“ Connie nickte anerkennend. Als sie weiterging, kehrte ihr Blick noch einmal zu Franzi zurück. Das Mädchen kniete auf dem Gehweg, wobei es den Po hoch hinaus streckte. Franzi fädelte geschickte den Schlauch über die Felge ihres Rads. Connie kam ein interessanter Gedanke. Franzi ging beinahe als Junge durch, wenn man von ihren fraulichen Pobacken absah. <Einmal einem frechen Jungen die Hosen strammziehen!> Connie fand diesen Gedanken sehr ansprechend, zumal die süße Franzi einen verdammt süßen Bengel abgab.
Ein konservatives Ehepaar
WG mit strengen Regeln - Teil 1
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Ein konservatives Ehepaar
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