Ein Mann zu viel, einer genau richtig

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Ein Mann zu viel, einer genau richtig

Ein Mann zu viel, einer genau richtig

Leni Trattner

Also steigere ich das Tempo, lasse ihn tiefer in meinen Mund und wieder hinaus gleiten, achte darauf, das Bändchen immer wieder mit der Zunge zu reizen, wenn er kaum noch in meinem Mund ist.
Seine Atmung verrät mir, dass es ihm gefällt. Und dass es für ihn in Ordnung ist, dass ich heute ohne längeres Vorspiel gleich zur Sache komme.
Irgendwann höre ich auf, darüber nachzudenken, was ich tue, oder was ihm gefallen könnte. Ich tue einfach, was mir gefällt. Genieße, ihn in meinem Mund zu haben. Zu spüren, wie er noch ein wenig fester wird, wie er zuckt. Ohne mich zu fragen, ob es ihm gefällt, wenn ich einmal nur über seinen Schaft lecke. Ob es ihn erregt, dass ich meine Hand einsetze. Dass ich seine Hoden sanft massiere.
Es ist der Moment, in dem ich mich auf eine gewisse Weise gehen lasse. Spüre, dass ich selbst feucht werde. Wie sehr es mich erregt, ihn in meinem Mund zu haben. Seinen Duft zu riechen. Seine ersten Lusttropfen zu schmecken.
Als er „Leni“ flüstert, weiß ich, dass er mir damit sagen will, dass er gleich kommen wird. Dabei weiß ich das längst. Die Art, wie er noch ein wenig steifer wird, wie sich seine Haut glatter anfühlt, wie die eine Ader auf seiner Oberseite kurz vor dem Orgasmus hervortritt, hat es mir schon verraten.
Ich streiche beruhigend über seine Schenkel und zeige ihm damit, dass ich es weiß. Und dass ich nicht vorhabe, jetzt aufzuhören.
Als er kommt, ist seine Hand nicht mehr in meinem Haar. Sie streicht mir sanft über die Wange. Und ich mache weiter. Blase weiter und schlucke, bis er wieder zu sich kommt und mich mit einem spielerischen „Hey, mehr kann ich jetzt wirklich nicht“ zu sich hochzieht. Ganz und gar nicht so eloquent wie sonst in solchen Momenten. Aber zärtlich.
Er zieht mich mit sich in mein Schlafzimmer. Und ich weiß, was jetzt kommt.

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Gedichte auf den Leib geschrieben