Ein missratener Plan

5 17-27 Minuten 0 Kommentare
Ein missratener Plan

Ein missratener Plan

Alnonymus

Es ist tatsächlich ihr Duft, denn sie trägt kein Parfum. „Dann sollten wir vielleicht den hier noch außen an die Tür hängen“, deute ich grinsend auf das knallrote Bitte-Nicht-Stören-Schild an der Garderobe. „Eine hervorragende Idee“, lächelt sie mich zum Dahinschmelzen an, „wärst du bitte so nett?“ Gerne erfülle ich ihr den Wunsch. Als ich die Tür wieder schließe, steht Rosemarie erwartungsvoll am Schreibtisch gelehnt. Ich merke, wie mein Herz schneller zu schlagen beginnt, als ich langsam auf sie zugehe, und auch das angenehme Kribbeln zwischen meinen Beinen macht sich immer deutlicher bemerkbar. „Du siehst zauberhaft aus“, lächle ich sie an. „Danke“, flüstert sie fast, und man merkt, wie aufgeregt sie ist. „Na, dann werd’ ich wohl mal mein Versprechen einlösen, und dich endlich küssen“, lächle ich sie immer noch an.

Langsam führe ich meine Hand unter ihren Pferdeschwanz und lege meine Finger in ihren Nacken. Dann schmiege ich meine Lippen ganz sanft auf ihre. Unser Kuss ist zärtlich und doch voller Verlangen, vorsichtig necken sich unsere Zungen. Es ist so neu und überraschenderweise so vertraut, als ob wir uns schon lange kennen würden. Augenblicklich beginnt sich in meiner Hose etwas zu regen. Unser Kuss dauert ewig, wir können uns einfach nicht voneinander lösen, so schön ist es. Rosemarie scheint geradezu dahinzuschmelzen. Irgendwann löse ich mich dann doch von ihr. Unruhig atmend schauen wir uns tief in die Augen, während ich die obersten Knöpfe meines Oberhemds öffne, und mir das Kleidungsstück mit einer entschlossenen Bewegung über den Kopf ziehe. Ich kann gar nicht anders, als Rosi wieder zu küssen, kaum dass mein Oberhemd unbeachtet auf dem Boden gelandet ist. Vorsichtig öffne ich nun auch den obersten Knopf ihrer Bluse. Als sie mir keinen Einhalt gebietet, folgen auch die anderen.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 344

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben