Dein Freund hat doch dieses unerträgliche Machogehabe an den Tag gelegt, und nicht du. … Naja, aber auf eine Entschuldigung von so einem Typen kann ich wohl lange warten", schaut sie mich resignierend an. „Sorry, wenn ich so direkt bin, aber solche Typen habe ich leider schon viel zu viele in mein Leben gelassen. Den letzten habe ich vor einem Jahr rausgeschmissen.“ Fast ein wenig traurig schaut sie mich an. „Du hast wohl recht“, muss ich zugeben, „viel zu viele Männer sind wahrscheinlich wie Robert, wenn auch hoffentlich nicht ganz so übel.“
„Na ja“, seufzt sie. Oje, Rosemarie scheint wirklich schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht zu haben. „Aber was du gestern deinem Freund gesagt hast, hat mich fasziniert“, lächelt sie mich plötzlich an. „Was meinst du?“, frage ich, weil ich nicht weiß, worauf sie hinauswill. Rosi zögert, so als traue sie sich nicht, ihre Gedanken zu offenbaren. „Also als du ihm erzählt hast, wie man eine Frau behandelt. … Also das mit dem zärtlichen Verwöhnen, … dem Streicheln und Küssen, … bis eine Frau vor Lust vergeht, … und wie du eine Frau dann, … also mit ihr …“, wird ihre Stimme immer leiser und unsicherer, während sie sich umschaut, „… vögelst, … oder wie hast du dich gestern ausgedrückt?“ Völlig perplex schaue ich sie an. „Himmel, was rede ich denn da?“, bricht es plötzlich aus ihr heraus, und ich habe den Eindruck, sie wird ein wenig rot im Gesicht.
„Das frage ich mich allerdings auch gerade. … Hast du tatsächlich alles mitbekommen?“ antworte ich lachend. Rosi nickt nur zögernd. „Aber um deine Frage zu beantworten“, werde ich wieder ernst, „ich bin da vielleicht wirklich etwas anders als viele andere Männer. … Es gibt für mich tatsächlich nichts Lustvolleres, als eine Frau nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen und mich einfach mitreißen zu lassen, so wie ich es Robert gestern schon gesagt habe.
Ein missratener Plan
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Ein missratener Plan
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