Ein Piepmatz zum Verlieben

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Ein Piepmatz zum Verlieben

Ein Piepmatz zum Verlieben

Sven Solge

„I m m e r  g e r n   z u   D i e n s t e n !„
Ich bat sie rein und führte sie, nachdem ich die Tür geschlossen hatte, zu meiner Küche, indem ich ihr kurz die Hand auf den Rücken legte.
Schon diese kleine Berührung ließ einen Strom an Gefühlen durch meinen Körper rasen.
Für Vera schien das alles normal zu sein, denn als sie ihren Vogel entdeckte und freudig „Zizi“ rief, spielte der kleine Vogel verrückt. Zizi flatterte wie wild im Käfig herum und gab dabei klagende Pieptöne von sich. Sie hatte ihr Frauchen eindeutig erkannt.
Während Vera ihren Vogelkäfig mit offener Klappe vor den Käfig von meiner Nachbarin Gabi platzierte und nun versuchte, Zizi in ihren Käfig zu locken, beugte sie sich vor und gewährte mir einen tiefen Einblick in ihr T-Shirt.
Ich hielt erneut die Luft an, bei dem Anblick ihrer süßen Titten. Sogar die harte Knospe ihrer rechten Brust blitzte kurz auf und ließ mich tief die Luft einsaugen.
Gerade war Zizi in ihren Vogelbauer geschlüpft, als Vera die Klappe schloss und dabei aufblickte. Sie schien genau zu wissen, was in mir vorging, denn ihr schiefes Lächeln verriet mehr, als sie mit Worten hätte ausdrücken können.
Deshalb überraschte mich ihre Frage nicht: „Lebst du hier allein?“
Jetzt lächelte ich auch und antwortete ihr wahrheitsgemäß: „Ja, ich lebe seit zehn Jahren allein, bin geschieden!“
„Ich habe mich nur gewundert, weil es bei dir so ordentlich und sauber ist, was im Allgemeinen bei Männern ungewöhnlich ist. Hast du denn eine Freundin?“, fragte Vera unverblümt weiter.
„Nein, eine Freundin habe ich zurzeit auch nicht.“, sagte ich und wartete mit einem innerlichen Schmunzeln darauf, wo dieses Frage und Antwort Spiel wohl hinführen würde?
„Ich habe zurzeit auch keinen Freund.“
„Hättest du denn gerne wieder einen Freund?

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