Kürzlich hörte ich in einem Podcast die Geschichte einer Frau, die angeblich während einer Ganzkörpermassage in einem Wellnesshotel von ihrem Masseur gefingert und dabei zum Orgasmus gebracht worden sein soll. Sie sei hin- und hergerissen gewesen, da sie das Erlebnis einerseits als extrem geil empfand, es andererseits jedoch ohne ihre ausdrückliche Zustimmung stattgefunden habe. Dies habe bei ihr zu einem inneren moralischen Konflikt geführt, über den dann im Podcast länger geredet wurde.
Als ich diese Geschichte hörte, musste ich unwillkürlich schmunzeln. Zum einen, weil mir als Physiotherapeut, Masseur und medizinischem Bademeister ähnliche Erzählungen immer wieder begegnen. Ich arbeite in Festanstellung in einem der renommiertesten Wellnesshotels in Österreich, also an genau einem dieser Orte, an denen ein solcher „Special Service“ angeblich existieren soll. Bis vor ein paar Jahren war ich selbst felsenfest davon überzeugt, dass kein professioneller Kollege (und auch keine Kollegin) einen solchen Übergriff jemals wagen würde. Viel zu groß wäre das Risiko, hinterher angezeigt zu werden. Job- und Ansehensverlust, vielleicht sogar eine Vorbestrafung wären die unweigerliche Folge.
Ich musste aber vor allem deshalb schmunzeln, weil mir diese Geschichte tatsächlich so zugestoßen ist. Vielleicht sollte ich zu meiner Entschuldigung sagen, dass es meine Klientin darauf angelegt hatte. Alles ergab sich völlig zwanglos, natürlich, fast schon unausweichlich. Ich weiß, wie sich das anhört, aber so war es wirklich! Von Anfang an war da dieses gegenseitige Vertrauen, diese körpersprachliche, stille Übereinkunft zweier Menschen, die einen magischen Moment miteinander erleben. Im Hier und Jetzt.
Schon als sie den Massageraum betrat, knisterte die Luft. Diese Frau strahlte eine unglaubliche Erotik aus, so selbstverständlich, so unkompliziert, aber gleichzeitig auch fordernd und … hungrig. Ich glaube, das beschreibt es am besten. Sie war hungrig. Hungrig nach Berührung, nach Hautkontakt. Und nach Sex. Es ist schwer in Worte zu fassen. Als sie ihren Badmantel auszog, sah ich aus den Augenwinkeln, wie ihre Nippel sich aufrichteten. Wie ihre Brüste straff wurden. Wie sich an ihrem Hals rote Flecken bildeten. Einen Moment lang stand sie da, vor mir, komplett nackt, nahm ihre schulterlangen, dunkelbraunen Haare zusammen und steckte sie in einem Knoten hoch. Eine Strähne stahl sich heraus und fiel über ihre Wange. Dann legte sie sich in einer geschmeidigen, fast schon animalischen Bewegung bäuchlings auf die Massagebank. Ich hatte ihr zuvor so einen Wegwerfslip gegeben, aber den hatte sie ignoriert. Schnell bedeckte ich ihren wunderschönen, straffen Po mit einem weichen Handtuch.
Ein riskanter Job - Der Masseur
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Ein riskanter Job - Der Masseur
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