Ein riskanter Job - Die Massage

5 5-9 Minuten 0 Kommentare
Ein riskanter Job - Die Massage

Ein riskanter Job - Die Massage

Alina Soleil

Ich ließ mich fallen, genoss jeden Handgriff, jede Berührung. Mein Unterbewusstsein sendete permanent winzige Signale meiner Erregung, als wolle es sagen: „Los, trau dich, mehr davon, ich beiße nicht!“ Seine klugen Hände verstanden diese Botschaft. Gekonnt erforschten sie jeden Zentimeter meines Körpers, massierten zärtlich meinen Nacken, strichen langsam über meine Wirbelsäule, Zentimeter für Zentimeter, umfassten meine Taille, kneteten sanft meinen Po, wanderten weiter, zur Innenseite meiner Schenkel, die jetzt schon ganz feucht waren.

Irgendwann spürte ich dann seine ganze Hand auf meiner Vulva. Dann ein Finger auf meiner Knospe, ganz zart und sanft. Gott, tat das gut! Selten hat mich ein Mann so geschickt gestreichelt und selten hatte ich einen so krassen Orgasmus. Ich glaube, ich habe laut geschrien, als ich gekommen bin. Und dann habe ich mich auf den Rücken gedreht und ihn angeschaut. Diesen wundervollen, unglaublich geschickten und einfühlsamen Mann. Ich lag vor ihm, mit geöffneten Schenkeln, eine Hand hatte er immer noch an meiner klitschnassen Muschel. Die andere unter meinem Po. Und dann hat er mich zum zweiten Mal bis zum Höhepunkt gefingert. Es war so erstklassig, dass ich sogar gesquirtet habe. Zum Dank für diese wunderbare Dienstleistung habe ich ihm darauf einen runtergeholt. Er war so geil, dass er schon nach wenigen Sekunden auf mich gekommen ist.

Bevor ich ging, buchte ich gleich nochmal eine Massage bei ihm, für den Tag drauf. Aber dazu kam es nicht. Das heißt, es kam nicht zur Massage. Stattdessen haben wir miteinander gefickt. Ohne langes Vorspiel. Ich stellte mich vor ihn, ließ meinen Bademantel fallen, holte seinen Schwanz aus der Hose und habe ihn einfach so, im Stehen genommen. Wir haben uns dabei angesehen, er hat sich mit dem Hintern an der hochgefahrenen Massagebank abgestützt, ich stand breitbeinig vor ihm, er tief in mir drin. Wir sind nach wenigen Minuten gleichzeitig gekommen.

Am nächsten Tag bin ich dann abgereist. Meinen Masseur habe ich seither nie wieder gesehen. Ich kenne noch nicht mal seinen Namen. Oft habe ich mich gefragt, ob ich das alles nochmal machen würde. Oder ob ich damit vielleicht eine unzulässige Grenze übertreten hatte. Ehrlich: Ich weiß es nicht. Damals hatte eben alles gepasst. Es war der Zauber des Moments, eine Magie, die sich nicht beliebig erzeugen lässt. Tatsache ist, dass wir einen sehr schmalen Grat beschritten hatten. Es war weder für ihn noch für mich ungefährlich. Ein anderer Masseur hätte sich vielleicht von meinem Verhalten bedrängt gefühlt und mir schlimmstenfalls sexuelle Nötigung vorgeworfen, was für mich hätte peinlich enden können. Wobei das, ehrlich gesagt, für Männer in solchen Situationen kaum machbar ist – niemand nimmt ihnen eine solche Geschichte ab. Und auch er begab sich in große Gefahr: Denn was wäre, wenn ich mich hinterher über ihn beschwert, oder, schlimmer noch, ihn angezeigt hätte?

Heute würde ich das jedenfalls nicht mehr wagen. Aber ich erinnere mich immer gerne zurück an diese beiden magischen Momente. Sie sind zu einem festen Bestandteil meiner Masturbationsfantasien geworden.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 248

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben