Ich erzählte von meiner Fahrt, meinen Plänen für die nächsten 6 Wochen und war dann nach dem dritten Glas Wein vollkommen platt. Es war ein sehr netter Abend, es wurde viel gelacht, aber kurz nach 12 Uhr war für mich Feierabend. Ich beugte mich zu Tamara, die immer noch neben mir saß.
„Bleibt es morgen dabei? Fahren wir zusammen einkaufen?“ Sie sah mich an und nickte. Sie hatte auch schon das eine oder andere Gläschen intus. Es schien, als wolle sie noch etwas sagen. Ich redete aber schon weiter.
„Ich bin hundemüde, ich lege mich ein wenig aufs Ohr.“ Ich sah ihr jetzt auch tief in die Augen.
„Wirst du alleine in deinem Zelt schlafen?“ Erwartungsvoll hob sie die Augenbrauen und nickte wieder.
„Dann erschrecke nicht, ich bin Frühaufsteher, und wenn es etwas kühler ist am Morgen, bin ich eine super Wärmflasche.“ Ich zwinkerte ihr zu und machte mich dann Richtung Zelt davon. Ich lauschte den Stimmen noch eine Weile, dachte an Tamara und war dann eingeschlafen.
Ich hatte eine super Nacht, aber ich war tatsächlich ein Frühaufsteher, egal, wo ich gerade war. Der Morgen begann gerade zu grauen und es war angenehm frisch draußen. Ich schälte mich aus meinem Schlafsack, nahm am Bach ein Bad und machte eine kurze Morgentoilette. Es war noch totenstill im Lager. Mit einem Strandtuch um die Hüften ging ich leise zu Tamaras Zelt. Sie hatte den Reißverschluss halb offen gelassen. Ich öffnete den Eingang etwas weiter und schlüpfte hinein. Tamara schlief noch, aber ihr Schlafsack war nicht zugezogen und ein Bein schaute hervor. Es roch etwas nach Schweiß, aber auch intensiv nach Frau. Ich legte mein Strandtuch zur Seite und schob mich zu ihr in den Schlafsack. Tamara grunzte, drehte sich zur Seite und machte mir etwas Platz, sodass ich mich eng an ihren Rücken legen konnte.
Ein Sommer in Sardinien
49 33-51 Minuten 0 Kommentare
Ein Sommer in Sardinien
Zugriffe gesamt: 3319
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.