Sie hatte eine hautenge Leggings, ein ebenfalls ziemlich eng anliegendes Shirt und ein Paar edel wirkende Espadrillos an. Alles in strahlendem Weiß, es stand ihr unheimlich gut. Ihre rotblonden, schulterlangen Haare, dieses süße Lächeln und ihre blaugrünen, großen Augen, machten diese Frau zu einem unheimlich sexy Blickfang, wahrscheinlich in jedem Outfit. Sie hatte nur einen roten Jethelm in der Hand und lehnte an einer schicken 800er BMW. Auf der Sitzbank meiner Mille lag schon eine leichte Lederjacke.
„Ich dachte, wir fahren mit deiner“, rief sie mir schon entgegen. „Ich wollte schon immer mal auf einer Guzzi mitfahren.“ Ich erreichte sie grinsend, stellte die Seitenkoffer ab und legte meine alte Harro neben ihre auf die Sitzbank.
„Du meinst wegen der Good Vibrations?“ Sie lachte und sagte:
„Also ist doch was dran.“ Ich sah ihr Strahlen in den Augen und drückte ihr einen Kuss auf ihre wunderschönen Lippen.
„Natürlich ist was dran“, scherzte ich, „aber so richtig funktioniert es nur mit Sozius, oder eben mit Sozia.“ Ich montierte die Koffer, während Tamara ihren Helm aufzog. Ich hatte mir Jeans, ebenfalls ein Shirt, allerdings in Schwarz, und feste Turnschuhe angezogen. Beim Schalten und Bremsen hatte ich es gerne etwas stabiler an den Füßen. Unsere Lederjacken ließen wir offen, es war einfach jetzt schon zu warm. Ich sah Tamara an. Sie zwinkerte mir zu und ich nickte kurz. Ich stieg auf, kippte die Mille hoch, bis der Seitenständer hochschnappte. Ich langte nach hinten und klappte die Fußrasten für sie auf. Sie hielt sich an meiner Schulter fest, stieg auf und rutschte dann ganz nach vorn an meinen Rücken. Ich spürte den Druck ihrer Schenkel, ihren warmen Körper. Ich blickte mich zu ihr um, so weit es möglich war, und fragte:
„Kriegen wir denn alles in die Koffer?
Ein Sommer in Sardinien
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Ein Sommer in Sardinien
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