Durch die zerklüfteten Dünenspitzen, gab es auch viel Schatten, aber die Sonnenstrecken waren richtig toll, aber auch anstrengend. Ohne unsere Espadrilles hätte es uns die Füße weggebraten. Alter Schwede, war der Sand heiß. Als wir dann das Meer riechen konnten, wurde es auch durch einen lauen Wind angenehmer. Die große Düne lief dann am Ende in einem steilen Hang zum Meer hin aus. Da oben standen wir, genossen den tollen Ausblick, schwitzten, was das Zeug hielt, als Tamara ihre Arme um meinen Hals legte, ich ihre weichen Brüste spüren konnte, um mir etwas ins Ohr zu flüstern.
„Wer als Erster im Wasser ist.“ Ich hatte das Gehörte noch gar nicht richtig abgearbeitet, da war sie schon wie ein geölter Blitz unterwegs. Der Hang war so 100 bis 150 Meter lang. Durch die Steilheit bekam man einen ganz passablen Speed unter die Füße. Und sie war wirklich pfeilschnell. Im Hang konnte ich sie nicht mehr einholen. Sie machte Sätze, man konnte meinen, sie berührt den Boden gar nicht. Als der Abhang zu Ende war, ging es ein kleines Stück durch losen Sand. Tamaras Espadrilles kamen an ihre Grenzen. Mit großer Mühe konnte sie an den Füßen halten. Ich holte auf. Das Spiel ihrer Muskeln, dieser kraftvolle Lauf beeindruckten mich ungemein. Ihr knappes Bikinihöschen hatte sich durch den Spurt ganz zwischen ihre Pobacken gezwängt, entblößte strahlendes Weiß und war verschwunden. Der Sand wurde nach 20 Metern wieder fester. Zum Wasser waren es keine 100 Meter mehr. Ich hörte sie lachen und vor Vergnügen einen Schrei ausstoßen. Ich sah sie, hörte sie und spürte jetzt ganz deutlich meine Beine. Man konnte das Ende wohlwollend oder korrekt bewerten. Wohlwollend gesagt, waren wir praktisch gleich auf, als unsere Espadrilles schwer von Sand und Wasser von unseren Füßen rutschten.
Ein Sommer in Sardinien
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Ein Sommer in Sardinien
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