Bei der korrekten Version, konnte ich nicht umhin zu bestätigen, dass ich das Meer über ihrem Rücken zusammenschlagen sah. Und das war eben nur möglich, wenn ich sie nicht von hinten, also ich meine, wenn … was für ein zauberhafter Anblick, hätte sehen können. Das Wasser hatte geradezu wundersame, wiederbelebende Wirkung auf uns beide. Als hätten wir uns nicht gerade durch diese Hitzeküche gekämpft. Tamara hing unmittelbar nach dem Auftauchen an meinem Hals und ihre Zunge steckte in meinem Mund. Meine Hände lagen auf ihren Pobacken, kneteten sie kurz, aber intensiv, und rückten dann das Bikiniunterteil wieder in einen halbwegs jugendfreien Bereich zurecht. Sie nahm den Kopf zurück und fixierte mich belustigt mit ihren grünen Katzenaugen.
„Du bedeckst, was dir noch nicht einmal gehört?“ Ihre Stimme klang dabei etwas herausfordernd. Ich wiegte meinen Kopf wie unentschlossen hin und her, ihren Blick erwidernd.
„Sagen wir so: Ich bedecke etwas, was mir unheimlich gut gefällt. Etwas, das ich gerne besitzen würde und nicht möchte, dass es mir jemand vor der Nase wegschnappt.“ Ich zwinkerte ihr lächelnd zu.
„Du weißt schon: Gelegenheit macht Diebe.“
Wir ließen uns immer noch eng umschlungen in der sanften Dünung treiben. In jedem Wellental konnte ich mit einem Bein den Grund berühren und hielt so ein wenig die Richtung. Tamara hatte ihren Kopf an meine Schulter gelegt und leckte mir über den Hals, um sich im selben Augenblick mit ihren Lippen an meiner Haut anzusaugen. Ich lachte.
„Du machst mir jetzt aber keinen Knutschfleck an den Hals, oder?“ Sie ließ kurz von mir ab, sah mir in die Augen und meinte leise.
„Ich markiere.“
Sie bäumte sich auf, drückte mich weg, das Wasser spritzte, und schon hatte sie mich in der Waagerechten und unter Wasser gedrückt.
Ein Sommer in Sardinien
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Ein Sommer in Sardinien
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