Kein Problem, noch einen Platz zu finden. Ich kramte in meinem Tankrucksack und zog eine untertellergroße Edelstahlplatte heraus. Dann schob ich den Seitenständer raus, legte die Platte unter, prüfte die Standfestigkeit und stieg ab. Auch die anderen hatten entweder Metallplatten oder kleine Holzplättchen unter die Seitenständer gelegt. Es war die einzige Möglichkeit, die schweren Maschinen am Umkippen zu hindern. Den Hauptständer konnte man geflissentlich vergessen, das funktionierte nicht. Er würde sich binnen Sekundenbruchteilen in den Sand bohren. Die Packrollen und die Seitenkoffer hatte ich schnell abgeladen. Ich suchte mir eine möglichst gerade, ebene Fläche zwischen zwei Pinienstämmen und baute mein Zelt auf. Das war in kürzester Zeit erledigt. Es gab nur zwei Klappstangen, die über Kreuz durch jeweils eine Führung durch den Stoff geschoben wurden. Dann durchbiegen und an den Ecken in jeweils eine Metallöse gesteckt, fertig.
Ich öffnete das Zelt und schlug die Planen nach oben, um erst mal zu lüften. Vor dem Eingang legte ich eine 2 mal 3 Meter große Stoffplane aus. Jetzt konnte ich endlich raus aus meinen Leder-Klamotten. Ich hatte gerade die Stiefel ausgezogen und hing Hose und Jacke zum Ausdünsten auf die Leine, die ich zwischen den Pinienstämmen über das Zelt gespannt hatte, als ich zwischen den Bäumen Tamara sah, die durch das lichte Wäldchen auf mein Zelt zukam. Sie war wirklich ein ausgesprochen hübsches Ding. Ihr Gang war mehr ein Schweben. Ein gleichmäßiges Wiegen der Hüften zu einem Takt, den nur Frauen hören konnten. Ihre muskulösen Oberschenkel, zeugten von sehr viel Sport. Der flache Bauch, dessen straffe Muckis bei jedem Schritt arbeiteten, und ihre wundervollen Möpse, die genau die richtige Größe aufwiesen, um jedem Vergleich standhalten zu können.
Ein Sommer in Sardinien
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Ein Sommer in Sardinien
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