Sie lächelte dieses unglaubliche Lächeln und schwenkte zwei Flaschen Bier in der Hand.
„Ich dachte, du hast vielleicht noch Durst.“ Sagte sie, als sie bei mir war. Sie sah zu mir hoch und hielt mir die Flasche hin. Ich war mit meinen 190cm ein wenig größer als sie, obwohl man sie nie und nimmer als kleine Frau hätte bezeichnen können. Sie war bestimmt fast 175cm. Mein Shirt hatte ich vorher schon ausgezogen. Tamara musterte mich kurz und ich wusste, ich brauchte mich nicht zu schämen, ich hatte mich für mein Alter hervorragend gehalten. Sie sah mir in die Augen und lächelte.
„Was hältst du von einem kleinen Bad im Bach?“, schlug ich vor. „Ich habe gesehen, die Badewanne gibt es immer noch.“ Sie sah kurz hinüber zu dem in den Felsen gewaschenen Bachbett, das wie eine riesige Badewanne aussah. Das Wasser war immer glasklar gewesen. Sie nickte zustimmend.
„Gute Idee, mir ist ohnehin ziemlich warm.“
„Warte kurz, ich zieh’ mir noch schnell die Socken aus.“ Ich warf die feuchten Teile ebenfalls über die Leine und drehte mich zu ihr um.
„Das klingt jetzt blöde, aber ich muss meine Badehosen erst suchen. Macht es dir etwas aus, wenn ich ohne …?“ Ihr Lächeln wurde zu einem Grinsen.
„Tu dir keinen Zwang an, ich denke, ich werde das visuell überstehen, wenn es unten so weitergeht, wie es oben angefangen hat.“ Ich grinste jetzt ebenfalls.
„Flirtest du mit mir?“, fragte ich offen. Sie zuckte mit den Schultern.
„Was heißt flirten? Ich habe Urlaub, ich bin gut drauf, ich bin Single, also ja, ich flirte vielleicht mit dir.“ Sie verlagerte ihr Gewicht auf ihr rechtes Bein und stützte die Hände auf die Hüften. „Allerdings brauchst du nicht so zu tun, als wärst du ein Unschuldslämmchen, denn ich würde schon lange nackt hier stehen, wenn du das mit deinen Augen hinbekommen würdest, oder?
Ein Sommer in Sardinien
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Ein Sommer in Sardinien
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