Die Liebe aber bleibt

Ein Sommer mit Anita

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Die Liebe aber bleibt

Die Liebe aber bleibt

Anita Isiris

Ich ging näher, startete die App und sah verbotenes Territorium, Territorium, das Nils, mein Nils, gleich erobern würde. Ich wusste nicht wie reagieren.

Schreien? Das Ganze würde wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen, Dea würde sich eingeschüchtert zurückziehen, wie ein Schmetterling, dessen Flügel man unabsichtlich berührt hat. Nils würde grinsend dastehen, „ich bin dann mal weg“ sagen, und der Nachmittag würde gelaufen sein.

Ungerührt meine Arbeit fortsetzen? Daran war nicht zu denken. Das Liebesspiel zwischen den beiden erregte mich zu sehr. Ich wollte dabei sein.

Filmen? Ja, klar! Die geile kleine Filipina, diese Schlampe, und mein Nils, der sich an ihr dicht behaartes Fötzchen heran tastete. Genau! Und dann würde ich den Film ins Internet stellen. Youtube würde sich kaum eignen, ich wollte keinen Ärger mit der Zensur. Aber da gab es noch einschlägigere Hochlade-Plattformen, in die man reinkam, selbst ohne sich zu registrieren.

Ich filmte, zitternd vor Erregung, wie Nils Deas Muschi untersuchte. Meine Anwesenheit war ihm egal. Er kitzelte ihre Schamlippen. Spreizte sie. Redete leise auf Dea ein, Dea, die leise stöhnte.

Dann war da diese schwere Hand auf meiner Schulter. Der Dekan persönlich!

Der Rest ist rasch erzählt. Er bat mich an meinen Arbeitsplatz, der sich knapp in Sichtweite des Recreation Rooms befand. Ich wusste, dass Nils Dea jetzt vögeln würde, während ich ein ernstes Gespräch vor mir hatte.

„Calispera“, sagte der Dekan nach dem Gespräch knapp. Ich war fristlos entlassen. Alles in mir krampfte sich zusammen. Dea schrie jetzt hemmungslos. Nils hatte sie vollkommen im Griff, er würde keines ihrer Löcher unberührt lassen, so, wie er es bei mir auch immer versuchte. Dann würde er ihr die ganze Sahne ins Haar spritzen, so, wie im billigen Porno. Genauso.

Wenn ich ging, würde Dea auch gehen müssen. Job weg. Sei’s drum.

Ich verstaute das Smartphone in meiner Handtasche, kramte in der Schublade nach Papiertaschentüchern, holte meinen Schal und verliess den Raum.

Schluchzend brach ich über einer Tasse griechischen Kaffees (der vielerorts auch türkischer Kaffee genannt wir) zusammen.

Spätabends lud ich das Filmchen im Internet hoch.

Ihr könnt es Euch meinetwegen ansehen. Aber ich warne Euch: Dea ist eine wirklich schöne Frau.

Den letzten Teil der Geschichte gibt es in ein paar Tagen.

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