Ein unglückliches Zusammentreffen

Die Katzenlady - Teil 1

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Ein unglückliches Zusammentreffen

Ein unglückliches Zusammentreffen

Alnonymus

“ flüstere ich, nachdem sie noch ein weiteres Stückchen bekommen hat. Schon beginne ich Kleopatra mit den Fingerspitzen meiner Linken hinter dem Ohr zu kraulen. Sie schmiegt sich wohlig in meine Hand, genießt es von mir verwöhnt zu werden, während ich es genieße mich endlich mal wieder mit einem Stubentiger zu beschäftigen. Genau in dem Moment kommt Silvia herein. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich, durch meine intensive Beschäftigung mit dem süßen Stubentiger, die wunderbare junge Frau ganz vergessen habe. Silvia bleibt mitten im Raum stehen, als wäre sie gegen eine unsichtbare Wand gelaufen. Fast fallen ihr die Kaffeebecher und Kuchenteller vom Tablett. Mit ungläubigem Blick werde ich angestarrt. „Wie, … wie hast du das gemacht?“ stammelt sie. „Wie habe ich was gemacht?“ frage ich unschuldig zurück, während sich Kleopatra inzwischen vertrauensvoll von mir verwöhnen lässt.

„Das mit Kleopatra. … Das glaub ich jetzt einfach nicht.“ schüttelt sie langsam den Kopf, „Sie ist sonst Fremden gegenüber schüchtern und schließt nie so schnell Vertrauen. … Selbst bei Leuten, die sie länger kennt, ist sie oft nicht so zutraulich. … Wie hast du das gemacht?“ „Tja, ich hab doch gesagt, dass ich einen guten Draht zu Katzen habe.“ grinse ich, „Außerdem hab ich sie mit unwiderstehlichen Leckereien bestochen.“ Dabei halte ich die kleine Tüte hoch. „Ach sooo machst du das.“ antwortet Silvia gedehnt, während sie ich wieder in Bewegung setzt. „Und du, Kleopatra, kleine Verräterin, du lässt sich so leicht verführen?“ Die Angesprochene hebt nur kurz den Kopf, um sich weiter ungestört meinen verwöhnenden Fingern hinzugeben. Habe ich damit gerechnet, dass Silvia sich in den kleinen Sessel an der Stirnseite des Tisches setzt, werde ich angenehm überrascht, denn sie setzt sich ohne Zögern rechts von mir auf Sofa. Ihre Beine zieht sie ganz entspannt halb unter den Körper.

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Glückwunsch

schreibt Petra

Die Beschreibung von Silvia ist einfach hinreißend, ich kann sie mir gut vorstellen.

Gedichte auf den Leib geschrieben