So tief war sie in Gedanken versunken, dass sie gar nicht bemerkte, wie ihre Hand erneut zwischen die Beine wanderte und die seidige Oberfläche streichelte. Die Seide dieses sündigen Slips, der gestern beinahe einen jungen Mann schwach gemacht hatte. Gestern noch war er unschuldig gewesen, durchdrungen allein vom zarten Duft ihrer frisch gewaschenen Muschi, als er seine Nase sanft in den Stoff drückte. Doch nun hatte der Slip die Spuren eines weiteren Tages angenommen – den Geruch ihres Schweißes und was ihn noch mehr erschütterte, den unverkennbaren Hauch von Sperma.
Sie strich über den Stoff, hob ihre Hand zur Nase und roch daran. Es war nicht so unangenehm, wie sie erwartet hatte. Im Gegenteil – es erregte sie. Als sie sich plötzlich dabei ertappte, wie sie an ihren Fingern leckte, zog sie sie hastig zurück.
Verdammt. Was war nur mit ihr los?
Genüsslich zog sie am letzten Zug und drückte die Zigarette in dem überquellenden Aschenbecher aus. Ein kurzer Schreck durchfuhr sie – sie rauchte tatsächlich in ihrer eigenen Wohnung. Einst hatte sie stets auf frische Luft und klare Düfte geachtet, doch nun breitete sich der kalte Rauch der vergangenen Wochen immer mehr in ihrem Apartment aus.
Ihre Hand glitt unter den Slip und fand, was sie suchte, ihre erregte Klitoris. Ihr Atem wurde flach, während sie sich vorstellte, Thomas würde sie jetzt lecken. Ihre eigenen Berührungen und die Bilder in ihrem Kopf weckten ihr Verlangen und ließen sie in einem Strudel aus Gefühlen treiben. Mit zusammengebissenen Zähnen streichelte sie ihre Perle, verlor sich in der Fantasie und trieb ihrem Orgasmus entgegen.
Er war wieder da – nur für ihre Befriedigung.
„Oooh …“ ein Klingeln riss sie abrupt aus dem Moment. Mist – der erregende Augenblick war dahin. Sie schloss hastig die Hose und sah durch den Spion.
Ein Vierer der Ekstase
Sophie von Wolfenstein - Teil 3
30 23-35 Minuten 0 Kommentare
Ein Vierer der Ekstase
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