Ein Vierer der Ekstase

Sophie von Wolfenstein - Teil 3

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Ein Vierer der Ekstase

Ein Vierer der Ekstase

Marvin Swan

Ein weißer Nietengürtel betonte ihre Taille. Rote Pumps mit hohen Absätzen rundeten das Outfit ab.
Anstatt aufzuräumen, schenkte sie sich noch einen Scotch ein, um in die richtige Stimmung zu kommen. Die Zeit verstrich schneller, als sie dachte. Da klingelte es an der Tür.
Leicht schwankend öffnete sie und winkte ihre drei Freunde herein. „Heeey Jungs, kommt rein!“, lallte sie fröhlich.
„Wollten wir nicht auf die Party?“, fragten sie irritiert.
Doch Sophie war schon in die Wohnung zurückgetorkelt.
„Ist die etwa jetzt schon betrunken?“, murmelte Bernd. „Ich wollte heute ’ne süße Schnecke klarmachen und nicht hier rumsitzen!“
Ralf sah ihr hinterher, ein wildes Verlangen im Blick. Er hätte sie am liebsten direkt über die Küchenanrichte gelegt, ihr das kurze Kleid hochgeschoben und sie sofort flachgelegt. Scheiß auf die Party. Er grinste zu den anderen. „Kommt schon – das könnte ein heißer Abend werden.“
Zögernd traten sie ein, noch unsicher, was sie erwarten würde.
Sophie hingegen wusste genau, was sie wollte. Sie wollte alle drei. Seit Thomas weg war, hatte sie – abgesehen von dem Typen gestern – keinen Sex mehr gehabt. Das sollte sich ändern. Nur der letzte innere Widerstand musste fallen.
Sie drehte die Musik auf, stellte sich mitten in den Raum und begann, ihre Hüften im Rhythmus zu bewegen.
„Setzt euch“, forderte sie mit einer einladenden Handbewegung. „Schenkt euch etwas ein – ich tanze für euch.“ Sie schenkte ihnen ein verführerisches Lächeln.
Ralf, Bernd und Robert ließen sich auf die Couch fallen, füllten ihre Gläser und beobachteten sie fasziniert.
Sie war reine Sinnlichkeit – perfekt gestylt für eine Nacht voller Verlockungen.
„Wenn ihr mich wollt, könnt ihr mich haben“, hauchte sie, strich sich mit der Zunge über die roten Lippen und zwinkerte ihnen zu.

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