Dann nahm sie einen tiefen Schluck aus ihrem Whiskyglas.
Die Jungs standen auf und begannen mitzutanzen. Abwechselnd tanzten sie mit ihr, ihre Hände glitten über ihr Kleid, ihre Lippen fanden ihre Haut. Sophie spürte Berührungen an Po, Hüften und Beinen – und sog den maskulinen Duft tief in sich auf.
Langsam wurden die Bewegungen im Raum immer intensiver. Die Jungs tanzten dichter an Sophie heran, als wäre die Musik ein magnetisches Feld, das sie alle unaufhaltsam zusammenzog. Hände streiften ihre Hüften, ihre Taille, die warmen Stellen an ihren Armen und Schultern. Ihr Kleid rückte bei jeder Bewegung etwas nach oben, der dünne Stoff schimmerte im gedämmten Licht wie eine zweite Haut.
Sophie lachte, leicht benommen vom Alkohol, vom Rhythmus, vom Gefühl, im Mittelpunkt zu stehen. Der Rausch löste ihre Hemmungen, und die drei Männer folgten jeder ihrer Gesten wie elektrisiert.
Robert kam ihr besonders nah. Sein Atem strich über ihre Wange, als er ihr eine Haarsträhne hinters Ohr schob. „Du siehst heute unglaublich aus“, murmelte er – und Sophie spürte die Wärme dieser Worte mehr als den Sinn dahinter.
Die Berührungen wurden intimer. Hände legten sich auf ihre Brust, wanderten unter das kurze Kleid und glitten verführerisch an ihren Schenkeln empor.
Ein anderer legte die Hände auf ihre Taille und zog sie leicht näher zu sich. Die Musik dröhnte, der Scotch brannte in ihrer Kehle, und der Raum begann sich um sie zu drehen, als hätte jemand die Realität leicht verzogen.
Jemand drehte das Licht etwas weiter herunter. Die Stimmung kippte – nicht bedrohlich, sondern intensiv, schwer, elektrisch.
Sophie ließ es geschehen. Mehr noch: Sie spielte damit, tanzte zwischen ihnen, spürte ihre Nähe wie prickelnde Ladung auf der Haut.
Das Kleid glitt langsam höher, bis ihr halbtransparenter verführerische rote Spitzentanga zum Vorschein kam.
Ein Vierer der Ekstase
Sophie von Wolfenstein - Teil 3
30 23-35 Minuten 0 Kommentare
Ein Vierer der Ekstase
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