Man sah Elisabetha die Aufregung an, die Carolines offene Worte in ihr hervorriefen. Sie konnte sich kaum vorstellen, dass der charmante Greg Burton seine erwachsene Tochter auf solch erniedrigende Weise bestrafen würde. Caroline wirkte aber so ernsthaft besorgt, dass ihr Bekenntnis wohl der Wahrheit entsprach. Elisabetha konnte die Spannung nicht abschütteln, die der Frage galt, wann Carolines Vater von dem Vorfall erfuhr. Sie schämte sich ihrer Ungeduld, da es ja um das Wohlbefinden ihrer besten Freundin ging. Elisabetha sehnte sich insgeheim danach, mit ansehen zu dürfen, wie Caroline den Po voll bekam. Am nächsten Tag kam sie diesem Wunsch näher, jedoch anders, als es sich die junge Frau vorgestellt hatte. Carolines Mutter rief die Mädchen in ihr Schlafzimmer. Caroline wunderte sich im Gegensatz zu Elisabetha nicht, dass ihr Papa anwesend war.
„Der alte Cole hat uns von dem Vorfall berichtet!“, erklärte Emily, während ihr Mann auf dem Bett saß. „Du hast seinen Sohn bedrängt, bis er vom Pferd fiel. Erkläre uns, was da los war, Caroline!“
Caroline erzählte die wahre Geschichte, welche Elisabetha bestätigte. Emily Burton nickte zustimmend, da sie ihrer Tochter glaubte. Elisabetha wunderte sich dennoch, als die Mutter erwiderte: „Ich vertraue dir, Caroline und weiß, dass du uns niemals anlügen würdest. Der alte Cohen und sein Sohn sind keine guten Menschen, das steht außer Frage. Du hast aber die Gesundheit deines Rappen aufs Spiel gesetzt, indem du Harry attackiert hast. Dein Vater und ich denken, dass du dafür den Rohrstock spüren solltest! Das Wohl eines Tieres sollte über der menschlichen Eitelkeit stehen, deshalb wirst du Hiebe beziehen!“ Elisabetha schluckte, als nun Greg Burton das Wort ergriff.
„Nun zu dir, Elisabetha! Du hättest Caroline abhalten und zum Rückzug bewegen können, oder nicht?
Ich schätze dich als sehr reif ein und ich bin mir sicher, dass meine Tochter auf dich gehört hätte!“
Elisabetha schwitze. Woher kannte der Mann sie so gut? Sie hatte wirklich mit dem Gedanken gespielt, Caroline zurückzuhalten, es dann aber doch nicht getan. Sie erklärte reumütig: „Ja, das ist wahr…“ „Soll ich deine Eltern bitten, dich zu bestrafen, wenn du wieder zuhause bist? Wir können es aber auch gleich erledigen, indem ich dich neben Caroline mit dem Rohrstock bestrafe! Was sagst du?“ Die 19-jährige spürte erneut dieses Kribbeln, das Mister Burton bei ihr auslöste. Eli stotterte fast, als sie antwortete: „J…ja, bi…bitte erledigen sie das. Ich habe dieselbe Strafe wie Caro verdient!“
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