Eine dankbare Mitarbeiterin

Auf dem Reiterhof - Teil 2

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Eine dankbare Mitarbeiterin

Eine dankbare Mitarbeiterin

Alnonymus

Obwohl ich nicht abgespritzt habe, lässt meine Geilheit langsam nach.

21, 22, 23, mit einer entschlossenen Bewegung stoße ich die Tür zur Pferdebox auf, und bleibe wie angewurzelt stehen. Zwei Köpfe drehen sich ruckartig in meine Richtung, zwei Gesichter schauen mich mit vor Schreck geweiteten Augen an. „Oh, … sorry“, murmel ich nur, schon habe ich die Tür wieder geschlossen. Mit jedem Schritt, mit dem ich mich dem Ausgang der Stallung nähere, wird mein Grinsen breiter. Ja, manchmal bin ich ein böser Mensch. Doch so ganz unkommentiert kann ich die Sache dann doch nicht lassen, und so warte ich am Ausgang auf Herrn Laubheim, bis dieser aus der Tür schleicht, um sich auf den Heimweg zu begeben. Als er, ohne mich zu bemerken, an mir vorbeigegangen ist, räuspere ich mich. Maßlos erstaunt dreht er sich um, denn vermutlich hat er sich schon auf dem sicheren Heimweg gewähnt. „Bitte kommen sie doch noch kurz mit in mein Büro. Ich muss mit ihnen reden“, fordere ich ihn ohne Umschweife auf, und so sitzt er mir kurze Zeit später an dem kleinen Besprechungstisch gegenüber. Dabei weiß der sonst so selbstsichere Mann vor Verlegenheit kaum, wo er hinsehen soll. „Es geht mich ja nichts an, was sie so machen, und ehrlich gesagt kann ich nachvollziehen, was für ein Vergnügen es sein muss, so eine prachtvolle Stute zu besteigen, aber haben sie an die Konsequenzen gedacht?“, frage ich ganz direkt, „ich meine, den Ärger, den sie mit ihrer Frau bekommen, wenn das herauskommt, das ist ihre Sache, aber haben sie daran gedacht, dass es Rosemarie ihren Job kosten kann? … Wenn ihnen nur etwas an ihr liegt, dann sollte es ihnen doch nicht egal sein.“ „Das ist es ganz bestimmt nicht“, schüttelt mein Gegenüber den Kopf, „wir sind sonst immer sehr vorsichtig …“

„Das geht also schon länger?

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