„Darf ich Ihnen die Garderobe und die Lounge zeigen?“, fragte sie ein livrierter Mann, den sie bis jetzt noch nicht gesehen hatte. Wortlos folgte ihm Pat. Sie ging wie auf Watte. Der Champagner, der ihr eingeschenkt worden war, hatte es in sich.
Dann stand Pat in einem Raum, in dem sie sich verloren vorkam. Alles war auf Hochglanz poliert, und wie sie es aus älteren Filmen kannte, war der Mittelpunkt ein Kristallspiegel, gesäumt von hell leuchtenden Birnen, auf dass keine einzige Pore, kein einziger Pickel vergessen gingen. Pat betrachtete sich kritisch, fand aber, dass sie sich nicht nachschminken musste.
Dann trat Prof. Brenner hinter sie. Er war lautlos in den Raum gekommen und wirkte in seinem Sakko sehr imposant. Ein richtig gut aussehender Mann war er, einmal ohne den Ärztekittel, der ihn so blass erscheinen ließ. Wortlos stand er hinter Pat und umfasste entschlossen ihre Taille. Pat war zu überrascht, um zu reagieren. „Ganz ruhig, Mädchen, das kommt gut. Ich möchte Dir doch nur ein bisschen helfen, damit Du Dich entspannen kannst. Atme tief durch.“ Gegen ihren Willen folgte Pat der Aufforderung; die natürliche Autorität von Prof. Brenner ließ keinen Widerspruch zu. Sie fühlte seine Lenden an ihrem Hintern, und Brenner streichelte sanft und doch entschieden Pats Bauch. „Was…“, hauchte sie. Brenner ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und massierte mit ruhigen Bewegungen Pats Vorderseite, mit Ausnahme der Brüste. Er zog die junge Frau näher zu sich heran, noch näher und noch näher. Ihr warmer Hintern machte ihn fast verrückt, aber Prof. Brenner beherrschte sich. „Du siehst gut aus, sehr gut“, sagte er. „Weißt Du, ich mache das immer. Frauen vor ihrem Auftritt beruhigen“, präzisierte er. „Darin bin ich Experte, das kannst Du mir glauben.
Eine Frau halten
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