Wer seine Prostata noch hatte, würde sich tief in der Nacht feuchte Träume bescheren, mit einem Blick auf Pat-Photos, die demnächst auf der Dropbox landen würden.
Dann spürte Pat, trotz Bühnenfieber, Wärme im Unterleib. Die kollektive Geilheit im Saal übertrug sich direkt auf ihre Vulva, wie es schien. Pat kannte sich nicht mehr und wäre nun noch so bereit gewesen, sich einfach jemandem zu öffnen, und warum nicht Prof. Brenner, der sie so liebevoll und gekonnt bestärkt und angewärmt hatte? Aber erst einmal war das große Anstoßen angesagt, mehrere Toasts zugleich für Pat Nauer, die Gewinnerin des Platinpokals, der schimmernd auf einem Beistelltisch stand. Pat wusste um den Livestream auf YouTube, sie wusste, dass all ihre Angehörigen, Freundinnen und Freunde sowie Arbeitskolleginnen und Kollegen vor ihren Monitoren klebten, vor allem auch Stefano, der bestimmt keinen noch so kleinen Moment verpassen wollte. Was Pat wohl in dieser breiten Öffentlichkeit für ein Bild abgab?
Der Zeiger rückte gegen 22:00 Uhr. Pat hatte mit ihren Eltern vereinbart, dass sie sie mit dem Auto direkt vor der Festhalle abholen würden, so gegen 22:30 Uhr. Pat entzog sich der Menschenmenge, machte sich auf den Weg in die Garderobe und wollte sich umziehen, das Kleid und den Abend abstreifen. Sie war stolz, glücklich, verwirrt, enthemmt, geil, liebeshungrig und erwartungsvoll zugleich. Würde der Sex mit Stefano noch besser sein, jetzt, wo sie, von all den alten Männern bewundert und verehrt, den begehrten Award nach Hause tragen würde?
Pat kam nicht zum Überlegen. Kaum betrat sie die Garderobe, legte Prof. Brenner von hinten seine Arme um sie. „Ganz ruhig, Pat, auch jetzt – ich helfe Dir beim Ausziehen.“ Die selbstsichere junge Frau zerschmolz in den Armen des Oberarztes, der offenbar genau wusste, wo er drücken, wo er streicheln musste. Im Nu war Pat splitternackt. „Ich habe die Tür abgeschlossen, Pat“, sagte Prof. Brenner heiser und bedeckte ihren Hals mit zärtlichen kleinen Küssen, so, als wäre er ein geiler Jungspund. Aber Brenner war nun mal ein geiler Altspund, und beide sanken aufs Sofa. Es brauchte nicht mehr viel, Pat öffnete ihren Mund, um Prof. Brenners Kuss zu empfangen, während er ihren Bauch, ihren Nabel und dann ihre offene und liebesbereite Mumu streichelte. Der Oberarzt und die Assistentin, welch ein Allgemeinplatz, welch ein Cliché. Aber beide kamen nicht zum Nachdenken. Mit kräftigen Stößen vögelte der 63jährige die junge, talentierte Frau vom siebten in den achten Himmel, und von dort in den neunten. Lustvoll knetete Brenner Pats Brüste, strich ihr über die Lenden, arbeitete sich mit seinem Kopf nach unten und leckte Pats Muschi, während er ihre beiden Hände drückte. Dann begab sich Pat in den Vierfüßler und ließ es zu, dass der Oberarzt ihre Pobacken knetete. „Hübsche Pflaume“, sagte er gelassen, fernab von medizinischer Terminologie. „Geile Möse.“ Noch weiter fernab von medizinischer Terminologie.
Ein letztes Mal nahm er die hungrige Assistenzärztin, der Hören und Sehen verging, dieses Mal von hinten. Alles hatte sich in zwanzig Minuten abgespielt, aber die Handlung war so dicht, dass sie einen Tag hätte ausfüllen können. Pat hob ihre Unterwäsche vom Boden auf, duschte sich kurz und stürzte sich dann, mit noch nassem Haar, in Jeans und Bluse.
Als sie sich in der Garderobe umsah, war Prof. Brenner verschwunden, so, als hätte sich das Ganze nie abgespielt.
Am folgenden Tag begegneten sie sich in der Spitalkantine, Pat, während sie fürs Mittagsmenü anstand, Brenner, während er sich, einen Espresso schlürfend, auf die nächste OP vorbereitete.
Eine Frau halten
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