Eine Frau in zwei Welten

Begierde - Teil 3

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Eine Frau in zwei Welten

Eine Frau in zwei Welten

Joana Angelides

Nun kniete Rahna neben mir und Sita war auf mich aufgesprungen und machte da weiter, wo Rahna aufgehört hatte.
In einem klaren Moment wusste ich, dass das alles nicht wirklich passieren konnte, sondern das Rahna meine Gedanken und mein Unterbewusstsein steuerte. Doch konnte ich mich nicht wehren. Zwischendurch kamen immer wieder diese tanzenden Teufel vom Rande es Kreises und schlugen mit den belaubten Zweigen auf uns ein.
Ein großer Mann, ganz in einem schwarzen Trikot gekleidet, mit aufgemaltem Totenkopf und Skelett erschien plötzlich und streute Knochen in die Menge. Einige nahmen diese Knochen auf, einige schrieen fürchterlich, als sie davon getroffen wurden.
Er rief immer wieder „morte, morte!“ und klopfte mit einem Stab auf, den er in der Hand hielt. Dann verschwand er wieder.
Die neben uns liegende Frau mit den Zuckungen war inzwischen ganz ruhig geworden und wurde weggetragen. Wir hatten nun mehr Platz.

Sita reduzierte inzwischen ihr Bemühen, mich zu Tode zu reiten und gab meinen Penis sozusagen an Rahna weiter, die sich sofort daranmachte, ihn mit den Lippen zu umrunden, ihn tief in den Rachen aufnahm und meine Hoden dabei fast zerquetschte. Mein Schreien ging in dem allgemeinen Inferno unter. Sita selbst nahm jene Stellung ein, die sie sehr liebte! Sie schob sich ganz nach oben und öffnete mit beiden Händen ihre Schamlippen und ließ ihre Klitoris von meinen Zähnen so lange quälen, bis sie in einem Orgasmus explodierte.
Die Geräuschkulisse um uns nahm langsam ab. Der Rauch verzog sich und einige Gestalten aus meinem Leben, die ich permanent gesehen hatte, mit ihm. Plötzlich war auch Sita verschwunden! Da nützte es gar nichts, dass ich nach ihr schrie, sie war weg.

Irgendjemand half mir auf und überreiche mir meine Kleider. Das Feuer erlosch wie von Geisterhand und es trat Stille ein.
Die vorher so laut singenden und schreienden Menschen rund um mich wurden immer wenige, sie verschwanden im Dickicht. Einige wurden gestützt, die Frau die vorhin noch zuckend neben mir lag, auf einer Bahre weggetragen. Um nicht zurückzubleiben orientierte ich mich an ihnen und stand plötzlich wieder in völliger Dunkelheit bei meiner Kutsche und dem ruhig dastehenden Pferd.
Aus dem Nichts tauchte mein Kutscher, schweigend wie immer, auf und half mir in den Einspänner, wir fuhren los.

Ich weiß nicht mehr, wie ich auf mein Zimmer kam, wachte nachts immer wieder schweißgebadet auf und hatte, trotz Mundspülungen permanent diesen süßlichen Geschmack im Mund.

Ich werde morgen wieder abreisen, werde versuchen diese Nacht und diese Frau, die in zwei Welten lebt vergessen.

Mein Tanz auf dem Vulkan geht offenbar weiter!

Mein lieber Freund, du mutierst langsam aber sicher zu meinem Beichtvater!
Aber, die Ereignisse sind so intensiv und beschäftigen mich sehr, da muss man es niederschreiben, um auch Ordnung in die Gedanken und Gefühle zu bringen.

Wie geht es Einstein?

Dein Peter

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