“Ich komm klar”, brummelte Kuno zu meiner Überraschung. - “Unter einer Bedingung. Ich möchte Dich ein Mal, ein einziges Mal, mit einem anderen Mann teilen.” “Wie bitte? Du denkst an einen Dreier? In meinem aktuellen Zustand...?” “Mich würde das so anmachen, Süsse...” Da soll einer die Männer verstehen. Vielleicht ist es besser, wenn Frau nicht in Männerköpfe reinblicken kann. Einfach so die Partnerin hergeben... im eigenen Beisein... zuschauen, wie ein Anderer nach ihren Brüsten greift, sie küsst... Freudige Ereignisse in Swingerclubs kann ich nur mit Mühe nachvollziehen - dabei bin ich alles andere als eine prüde Zicke. Aber anscheinend machte es meinen Kuno tatsächlich an, mich gemeinsam mit einem seiner Freunde zu verführen. Ob so was auch im Tierreich vorkommt? Wohl kaum: Löwen etwa würden sich eher gegenseitig zerfetzen, als dass sie das eigene Weibchen... mit einem Konkurrenten teilen würden. Neandertaler hätten sich in einer vergleichbaren Situation die Rübe eingeschlagen.
Aber mein Kuno...
Männer sind wirklich unergründlich. Frauen natürlich auch. Ich empfand mit einem Mal intensive Lust beim Gedanken, dass Kuno und ein anderer mich, nach einem Candlelight Dinner, gemeinsam stossen würden. “Denkst Du an jemand Bestimmtes?”, fragte ich. “Lass Dich überraschen.”
Es kam der Abend, an dem ich mich in die Küche stellte und kochte. Bei uns kocht meistens der Kuno – ich bin eine schlechte Hausfrau. Ich trug den schwarzen Body, der bei den Brüsten und im Nabelbereich durchsichtig ist. Beim Salatwaschen wurde ich strunzgeil. Dann klingelte es. Kuno eilte zur Tür und empfing seinen besten Freund Rainer. Die beiden schauten zusammen oft Fussball, tranken Bier, lachten viel. Ich mochte ihn, den Rainer – wenngleich ich mir zu ihm noch nie sexuell motivierte Gedanken gemacht hatte. Er war ca. 180 cm gross, eher Leptosome, und seine Hüften schwangen, wenn er sich bewegte. Der knackige Hintern tat es mir an. “Ooooh”, entfuhr es ihm, als er mich in der Küche entdeckte. Er zog mich an sich und küsste mich auf den Mund. Offenbar hatte Kuno ihn in seine/unsere Pläne eingeweiht. Mein natürlicher Reflex hätte darin bestanden, ihn von mir zu stossen. Aber ich wollte die Stimmung nicht gleich in den Keller schicken und liess Rainer gewähren. Sorgfältig erkundete er meine Mundhöhle, und, ja, ich war erregt. Sehr erregt.
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