Eine Kundin mit Bedürfnissen

Auf dem Reiterhof - Teil 3

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Eine Kundin mit Bedürfnissen

Eine Kundin mit Bedürfnissen

Alnonymus

„Entschuldigung, dass ich die zehn Minuten nicht abwarten konnte, aber Ihre Mittagspause ist ja nur kurz“, murmelt sie, während ich mich erhebe und um den Schreibtisch herumgehe. Direkt vor ihr bleibe ich stehen.
„Ich hoffe, das vorhin war kein dummer Scherz“, flüstert Frau von Lange.
„Trauen Sie mir so etwas wirklich zu?“, frage ich. Ihr Kopfschütteln ist mir Antwort genug. „Fragen Sie mich aber bitte nicht, warum ich so etwas Verrücktes mache – Sie sind schließlich eine verheiratete Kundin, die doppelt tabu sein sollte ... Deshalb bitte ich auch inständig um absolute Diskretion; nicht einmal Ihre beste Freundin darf davon erfahren“, versuche ich mich zu erklären.
„Ich weiß“, geht sie auf meine letzte Bemerkung ein.
„Aber wollen Sie das auch wirklich?“, frage ich vorsichtig noch einmal nach, obwohl die erregende Spannung zwischen uns schon fast mit den Händen zu greifen ist.
„Ja, ganz sicher ... sonst wäre ich nicht hier“, flüstert sie, und das Begehren, das ich in ihren Augen sehe, spricht Bände. Ich merke, dass ihr Herz genauso kräftig pocht wie meines, dass sie die gleiche Unruhe erfasst hat, wie sie mich erfasst.
„Komm“, raune ich nur, während ich ihre Hand nehme und sie zur hinteren Tür des Büros ziehe, die zum Durchgang zu meiner Wohnung führt. Vorsichtig schaue ich mich um, ob jemand im Gang ist, dann zwei, drei schnelle Schritte, die Wohnung aufschließen, hineinschlüpfen und die Tür hinter uns wieder abschließen. Entschlossen gehe ich durch den Flur in mein Wohn-Ess-Zimmer. Frau von Lange folgt mir ohne Zögern. Vor dem Esstisch bleiben wir stehen.
„Darf ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?“, frage ich, weil mir nichts Intelligenteres einfällt.
„Nein danke ... du darfst mir aber etwas anderes anbieten“, wechselt sie ins Vertraute ‚du‘, während sich ihre rechte Hand langsam meiner Körpermitte nähert.

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