Eine Nacht im Supermarkt

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Eine Nacht im Supermarkt

Eine Nacht im Supermarkt

Sven Solge

Damit sie nicht schrie, legte er ihr einen Finger auf die Lippen und deutete ihr an, leise zu sein.

„Was machst du?“, sagte sie entsetzt. „Der Marktleiter schließt gleich ab und dann kommen wir hier nicht mehr raus.“

„Ok, wir gehen ja gleich. Ich wollte dich doch nur fragen ob du noch ein, zwei Stunden mit zu mir kommst?“

Ganz dicht stand Silas vor ihr und schaute sie mit seinen klaren Augen an. Sie spürte eine innerliche Unruhe und fühlte sich unglaublich zu diesem verrückten Kerl hingezogen. Und als dann plötzlich seine Lippen zart ihre Lippen berührten , bekam sie weiche Knie und gab sich ganz diesem berauschenden Gefühl hin. Zart stupste seine Zunge ihren Mund an und automatisch öffnete sie ihre Lippen.

Urplötzlich wurde es dunkel um sie. Da aber beide die Augen geschlossen hatten, bemerkten sie es nicht sofort.

„Oh Gott!“, erschauderte Lara! „Wir müssen hier raus, sofort!“

Hektisch tastete sie sich zum Ende des Regals. Es war stockfinster und bis zum Personaleingang mussten sie den ganz Flur runter. So schnell es irgend ging eilten sie zum Ausgang, doch es war zu spät. Durch ein Oberlicht drang etwas Licht herein, sodass es nicht mehr ganz so dunkel war. Die Eisentür war zu und alles rütteln und klopfen half nichts, keiner öffnete die Tür.

Lara schluchzte leise vor sich hin und als Silas sie tröstend in den Arm nehmen wollte, hob sie abwehrend die Hände. „Las mich, ist doch alles deine Schuld! Ich brauche diesen Job, will doch endlich bei meinen Eltern ausziehen und dafür spare ich.“ Wieder erschütterte ein Schluchzer ihren Körper.

„Darf ich dir einen Vorschlag machen?

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