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Silas war wie elektrisiert, hatte er doch schon lange nach einem Job gesucht. Sein Vater bezahlte zwar die Kosten für die kleine Wohnung und kam später auch für die Studiengebühren auf. Aber für seinen Lebensunterhalt musste er selber sorgen. Und dann schoss ihm siedend heiß durch den Kopf: >Du kannst jeden Tag Lara sehen. <
Er hatte Glück, schon am nächsten Tag konnte er anfangen!
Nach der Einweisung durch den Marktleiter, der ihm zeigte was er zu tun und zu lassen hatte und Ermahnungen nichts mitgehen zu lassen, war der erste Tag schnell rum. Anfangs sollte er nur die Ware mit einem anderen Kollegen zusammen in Empfang nehmen, die täglich angeliefert wurde.
Von Lara keine Spur.
Am nächsten Tag lief er im Flur zu den Umkleideräumen, Roswita über den Weg. Erstaunt ihn hier zu sehen, fragte sie ihn: „Was machst du denn hier? Das ist doch nur dem Personal vorbehalten!“, fügte sie noch hinzu.
Nun musste Silas lachen, „ich gehöre seit gestern zum Personal und darf also hier sein!“
Dann er zählte er Roswita warum er die Stelle angenommen hatte. Zum Schluss meinte er: „Vielleicht lerne ich Lara dann mal etwas näher kennen. Übrigens noch, danke für den Tipp wann Lara Dienst hat. Soviel Joghurt kann ich gar nicht essen, wie ich in letzter Zeit gekauft habe.“ Beide fanden das köstlich. „Wie heißt du eigentlich?“, fragte Roswita ihn. „Tschuldigung hätte mich ja auch vorstellen können, ich heiße Silas!“
Erst am nächsten Tag sollte er Lara treffen und das verlief völlig anders als er es sich in seinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können.
Da er nur vier Stunden am Tag arbeitete, war die Chance relativ klein, Lara zu sehen. Einmal, als er Waren in einem Regal nachfüllte, sah er sie von weitem. Doch sie sah ihn nicht.
Er kam gerade aus dem Umkleideraum der Männer, als er mit jemanden heftig zusammenprallte.
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