Ich weiß immer noch nicht deinen Namen?“
„Entschuldige, ich heiße Silas!“, stellte er sich vor.
Sie verbrachten einen wirklich netten Nachmittag in einem Eiskaffee und merkten sehr schnell, wie groß die gegenseitige Sympathie war. Lara lachte viel über Silas kleine Anekdoten, die er von seinem Dorf, aus dem er kam, zu erzählen hatte. Immer wieder legte sie eine Hand auf seinem Arm, wenn sie sich vor Lachen krümmte. Irgendwann schaute Lara auf die Uhr und erschrak. „Was schon so spät! Jetzt muss ich mich aber sputen, ich wohne noch bei meinen Eltern und die machen sich immer gleich sorgen.“
Silas der Lara noch nicht gehen lassen wollte fragte: „Kannst du nicht anrufen und Bescheid sagen, dass du später kommst?“
„Nee, das geht heute nicht. Ich habe meiner Mutter versprochen Fisch mitzubringen und die hat sich schon darauf vorbereitet!“
„Gibst du mir dann bitte noch deine Handynummer, ich würde gerne mit dir in Kontakt bleiben?“
Sie tauschten ihre Handynummern aus und nachdem Silas bezahlt hatte, verließen sie das Kaffee. Vor der Tür bedankte sich Lara für den Kaffee und das Eis mit einem Küsschen auf die Wange und schon wandte sie sich ab, wenige Schritte später, drehte sie sich noch mal um und sagte: „Ich mag dich Silas, du bist sehr nett!“
Silas klopfte das Herz bis zum Hals. Am liebsten wäre er ihr nachgelaufen und hätte sie in die Arme genommen und geküsst, aber Lara war schon um die nächste Ecke verschwunden.
-*-
Mit schnellen Schritten eilte Lara zum Fischgeschäft. Sie hätte es beinahe vergessen, zu sehr hatte Silas sie gefangen genommen. Unwillkürlich tastete sie ihre Stirn ab, aber die Schwellung war verschwunden. Etwas Ungläubig dachte sie an die Letzten Stunden zurück. Was war damit ihr passiert? An den Zusammenstoß mit Silas konnte sie sich nicht erinnern, erst kurz bevor sie die Besinnung wiedererlangte, hatte sie ein eigenartiges Gefühl gehabt.
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