Eine neue Nachbarin

Max und Larissa

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Eine neue Nachbarin

Eine neue Nachbarin

Erwin G. Burmeister

Max schloss die Augen. Langsam, fast ehrfürchtig, zog er die Strumpfhose über seine eigene Hand, spürte, wie das Nylon sich dehnte und anschmiegte. Dann wanderte seine andere Hand tiefer, presste den weichen, noch leicht feuchten Schritt der Strumpfhose gegen seine Lippen, atmete tief ein. Sein Körper zeigte die erwartete Reaktion, er bekam einen Mordsständer. Er wusste schon jetzt: Das hier war nur der Anfang. Die Strumpfhose würde ihn durch die Nacht begleiten.
Er befriedigte sich, bis er kam, während er sich vorstellte, wie Larissa genau diese Hose heute Morgen angezogen hatte, ahnungslos, dass sie jetzt in seinen Händen war.
Max war Frauen gegenüber unfassbar schüchtern. Niemals hätte er sich getraut, Larissa von sich aus im Treppenhaus oder draußen vor der Haustür anzusprechen, Strumpfhose hin oder her. Es ging einfach nicht; schon der Gedanke daran ließ ihn vor Angst die Kehle zuschnüren. Dass sie auch noch so gerne dieses Kleidungsstück trug, dem er so sehr verfallen war, machte die Sache nicht leichter. Schon oft hatte er masturbiert, indem er sich vorstellte, wie er Larissas bestrumpfte Beine und Füße liebkoste, wie sie das genoss und wie er sie dann schließlich vögelte. Und nun hatte er eine ganz reale Strumpfhose von ihr erbeutet! Das würde seiner Phantasie einen ganz neuen Schub geben.
Max hatte die Nacht kaum geschlafen. Die gestohlene Strumpfhose lag neben ihm auf dem Kissen, ihr Duft noch immer intensiv, als hätte Larissas Körper sie erst vor Minuten abgelegt. Er hatte sie nicht einfach nur betrachtet – nein, er hatte sie angezogen. Zuerst nur über die Hände, dann zögernd über seine Beine, das Nylon dehnte sich eng über seine Haut, schmiegte sich an seine Waden, seine Oberschenkel. Der Bund saß hoch an seiner Hüfte, der Schritt spannte sich über seine Erregung, die sofort wieder aufflammte.

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