Er hatte sich auf dem Bett ausgestreckt, die Beine aneinandergerieben, das leise Rascheln des Nylons genießend. Seine Hand war in den Schritt der Strumpfhose geglitten, hatte den Stoff gegen seine Härte gepresst, langsam, dann schneller, bis er mit einem erstickten Keuchen gekommen war – direkt in das Nylon, das nun einen feuchten, warmen Fleck trug, genau dort, wo Larissas intimste Stelle gewesen war. Danach hatte er die Hose vorsichtig ausgezogen und sie schließlich unter seinem Kopfkissen versteckt.
Als der Wecker um 6:45 Uhr piepte, war Max schon wach. Er sprang aus dem Bett, zog die Vorhänge einen Spalt breit auf – gerade so viel, dass er den Hof und den Hauseingang überblicken konnte, ohne selbst gesehen zu werden. Sein Herz raste wieder, diesmal nicht vor Angst, sondern vor purer, fiebriger Vorfreude.
Pünktlich um 7:12 Uhr öffnete sich die Tür unten. Larissa trat heraus.
Heute trug sie einen kurzen, engen Bleistiftrock in Dunkelgrau, der knapp über der Mitte ihrer Oberschenkel endete. Darunter eine fein glänzende, nahezu unsichtbar wirkende hautfarbene Strumpfhose. Nur ein zarter Schimmer verriet das Nylon. Die Strumpfhose spannte sich glatt über Larissas Knie und Waden. Dazu die braunen Lederstiefel, knapp knielang, mit einem schmalen Absatz, der bei jedem Schritt leise auf dem Pflaster klackte.
Sie ging mit energischen, selbstbewussten Schritten zum Auto, die Tasche über der Schulter, das Haar offen. Für einen Moment blieb sie stehen, um den Schlüssel aus der Tasche zu fischen, drehte sich leicht – und Max stockte der Atem. Der Rock rutschte ein winziges Stück höher und gab für einen kurzen Moment ein wenig mehr vom Stoff frei, aus dem seine wilden Träume waren.
Max presste die Stirn gegen die kühle Scheibe, die Hände ballten sich zu Fäusten.
Eine neue Nachbarin
Max und Larissa
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Eine neue Nachbarin
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