Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 13

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Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 13

Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 13

Grauhaariger

Toulouse

Heute war Olivias vierter Tag hier in Toulouse. Liv hatte sich diese Reise stressiger vorgestellt. Am Telefon schwärmte sie gestern Abend neben den Eindrücken der Flugzeugfertigung und dem absolvierten Testflug von einem jungen Franzosen, den sie hier kennengelernt hatte. „Dreiundzwanzig und schnuckelig!“, beschrieb Olivia ihre neue Bekanntschaft.

„Und, wie ist er im Bett?“ wollte ihr Verlobter ein wenig wehmütig wissen.

„Weiß nicht;“ antwortete seine Geliebte. „Weiter als zum Hotelfoyer durfte er nicht mit!“

„Brav;“ dachte Martin und wünschte sich, jetzt in Toulouse zu sein.

„Ich würde schon gerne mit ihm…“ Olivia war sich nicht sicher, wie Martin ihren Wunsch aufnehmen würde. Erst die neue Stelle, die viel mehr Abwesenheit von zuhause bedeutet; ihre kurzfristig angesetzte Reise nach Frankreich und dann auch noch ein neuer, ganz junger Liebhaber?

Mal was junges!“ In dem Moment, als Liv das ausgesprochen hat, bereute sie ihre Worte auch gleich wieder. Sie schalt sich „Depp“; fühlte sich Martin doch sowieso immer viel zu alt für sie. Und dann dieser Spruch…!

„Dann tu es doch…!“ Martin hörte sich großzügig an. In ihm aber herrschte große Betroffenheit! „Mal was junges!“ Martin fühlte sich so, als wäre er unter die Räder ihres gut zweihundert Tonnen schweren Flugzeuges gekommen. In Sekundenschnelle reifte in ihm ein Plan. Anmerken ließ er sich nicht, wie sehr ihn Olivias Worte getroffen hatten. Im Gegenteil! Er schwärmte von ihr! Von Olivia, die so weit weg von ihm war. Er beschrieb ihr, was er gerne mit ihr anstellen würde. In ihrem neuen Bett! Mit einem Plug und den Handfesseln! Martin machte sie mit Worten geil! Unvermittelt flüsterte er ins Telefon: „Sag mir, dass deine Finger längst in deinem Höschen stecken!“

„Ja, meine Finger spielen mit ihr!“ Es freute Olivia, dass Martin sich so einfühlsam verhielt. Er hätte nach ihrem Fauxpas, was wirklich nicht böse gemeint war, auch das Gespräch schnell beenden können.

„Liegst Du im Bett?“

„Ja, ich liege im Bett! Und ich habe den dunkelblauen Satin-Hänger an! Sonst nichts!“ Olivia war ebenso leise geworden wie ihr Verlobter auf der anderen Seite der Leitung.

„Ich liebe Dich!“ flüsterte Martin. „Und ich wäre jetzt gerne Mäuschen…in deinem Zimmer…ganz nah bei meiner wunderschönen Braut!“

„Ich liebe Dich auch;“ schmachtete Liv in ihr Telefon, „und ja, es wäre wirklich wundervoll, wenn Du neben mir liegen würdest!“

„Mach die Augen zu;“ forderte Martin seine Verlobte auf, „und stell Dir vor, Du hast mich an unser neues Bett angekettet.“ Olivia wollte antworten, wurde aber durch ein „Psssst!“, daran gehindert. „Du siehst mich an. Lasziv leckst Du den silbernen Plug ab. Du führst ihn an dein runzeliges Löchlein, siehst mich an und drückst ihn hinein. Willst Du mir damit sagen, dass a tergo heute für mich tabu ist? Oder genau das Gegenteil? Willst Du, dass ich den Plug durch meinen Großen ersetzte? Später? Nun beginnst Du an Dir zu spielen. So als wolltest Du mir zeigen, wie Du es gerne hast!“ Olivia sah in ihrem inneren Auge Martin, wie er nackt und von ihr angekettet halb aufrecht vor ihr auf der Matratze saß. Sein Blick war auf sie gerichtet. Olivias Finger reizten die Hautfalte auf beiden Seiten ihrer Klitoris, ohne diese direkt zu berühren.

„Du schaust direkt auf meinen Schoß. Du hast immer gesagt, ohne Haare dort sieht er größer aus!“ Martin konnte Livs lächeln durch das Telefon hindurch fühlen. Er fuhr fort: „Mein Glied hat sich nur ein klein wenig nach Dir gestreckt. Neugierig halt! Mein Blick fleht Dich an, mir mehr zu zeigen!“ Olivia gab eindeutige Laute voller Erregung von sich. „Ja!“, kommentierte Martin dieses Stöhnen seiner Geliebten. „Drückst Du schon direkt auf deine Perle?“

„Ja,“ antwortete Liv, „und alles ist schon ganz nass!“

„Mein Glied zeigt Dir von Sekunde zu Sekunde mehr, wie dein Tun mich erregt! Ich zerre an meinen Fesseln! Ich will über dich herfallen! Ich will in dich eindringen! Ich will dich besitzen!“

Olivias Stöhnen war jetzt von Dauer und wurde lauter und lauter. „“Zeig mir, wie es Dir kommt!“ Olivia unterdrückte ihre Schreie. „Mein Glied lechzt: fass mich an! Aber Du denkst gar nicht daran! Nein, Du willst mich in dir spüren! Jetzt zeigst Du mir erst, wie geil es Dich macht, dass ich so wehrlos bin!“ Martin redete sich in Ekstase. „Mein Glied ist hart und prall! Ich will mich losreißen, aber die Ketten halten! Und Du rubbelst wie wild an deiner Clit!“

„Ooouuoooohhh!“, stöhnte Olivia ins Telefon. Ihr Kopfkino lief auf Hochtouren! Und ihre Finger flogen über ihr Knöpfchen.

„Ich schau auf deine Brüste! Deine Nippel stehen hart! Dein Gesicht verrät mir, wie…“

„Jaaaa, jaaaaaaaaa, oohhhhuuuaaahhhh!“ Olivias Höhepunkt schnitt Martin das Wort ab.

Sekundenlang hörte man nur lautes atmen auf beiden Seiten. „Das war schön…“, flüsterte Olivia in das Mikro ihres Telefons.

„Zieh Dir die Decke drüber…“, empfahl ihr Verlobter fürsorglich, „und träum schön von einem jungen Lover!“ Noch bevor Liv irgendetwas erwidern konnte, hatte Martin aufgelegt

„Nein, nein, nein, nein!“ Olivia ärgerte sich maßlos über ihre Dummheit von vorhin! Sie ahnte ganz genau, wie Martin sich jetzt fühlen musste. „Nochmal anrufen würde ja auch nichts ändern;“ überlegte Liv nachdenklich.

*****

Der junge Franzose passte Olivia am Vormittag ab und lud sie für den Abend in ein Bistro ein: „Heute zahle aber ich!“, versprach er. Zuversichtlich mit Olivia nicht nur zu Abend zu essen, sondern mit ihr auch die Nacht zu verbringen.

„Nicht gut!“, antwortete Liv auf seine Frage, ob sie gut geschlafen hätte. „Oh non! Tu n'es pas la raison!“, antwortete sie auf sein fragendes Gesicht. Olivias Lachen klang traurig. Sie musste unbedingt mit Martin reden!

„Olivia, ehrlich!“ Liv hatte seine Sekretärin angerufen. „Martin, Herr Gassner, ist nicht in der Firma!“ Patricia würde Liv nicht anlügen. Sie versicherte Olivia, dass sie nicht wisse, wo er sich aufhielt. Auf seinem Mobiltelefon kam nur die Nachricht: „The person you ve called is temporarely not available!“

Den ganzen Tag über war Olivia sehr beschäftigt und verdrängte ihr Problem. Erst als sie gegen Abend in das wartende Taxi stieg, verspürte sie erneut den unbändigen Drang, mit Martin reden zu wollen. Diesmal war es die Mailbox, die sich meldete. „Bitte, bitte; ruf mich zurück! Ich lieb Dich doch!“ Mittlerweile redete sie sich schon ein, dass Martin nichts mehr von ihr wissen wollte.

Nach dem Anhalten ihres Taxis in der Hotelanfahrt war Liv noch mit dem Bezahlen beschäftigt, als der Wagenschlag geöffnet wurde.

Eine männliche Stimme fragte: „Parles-tu francais?“, was Olivia mit einem kurzen: „No!“, beantwortete. Dann sah sie den Mann an. „Martin!“ Olivia umarmte ihn und hüpfte dabei auf beiden Beinen in die Höhe. „Ich habs nicht so gemeint!“ bettelte sie ihn förmlich an, ihre Worte zu verzeihen. Dann küssten sie sich.

Aus den Augenwinkeln erkannte Olivia Marc, der scheinbar auf sie gewartet hatte und sich nun abwendete. Instinktiv rief sie nach ihm. „Keine Heimlichkeiten!“, war ihr Versprechen und es gab ja auch keinen Grund, die beiden nicht einander vorzustellen. „Martin, das ist Marc!“ Und an den jungen Franzosen gewandt meinte sie: „Martin, mein Mann!“

Die Männer reichten sich die Hand. Marc war es peinlich, weil er viel zu früh vor Olivias Hotel aufgetaucht war. Er hatte gehofft, dass sie ihn heute mit auf ihr Zimmer nehmen würde. Vielleicht schon vor dem Besuch im Bistro…?

„Ihr wart verabredet?“, fragte Martin naiv.

Der junge Student antwortete: „Nein;“ während von Olivia gleichzeitig ein: „Ja;“ kam.

„Wir waren für später verabredet…!“ klärte Marc das Durcheinander auf. „Ich bin viel zu früh!“

„Ah, ja!“ Martin konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, sah seine Geliebte an und feixte: „Er wollte vor dem Essen…coucher avec toi!“

Marc fühlte sich ertappt und wollte am Liebsten im Boden versinken.

„Da hast Du wahrscheinlich recht!“ stimmte Liv ihrem Verlobten zu. Marc, der relativ gut deutsch sprach, verstand die Welt nicht mehr. Als nächstes erwartete er, von Olivias Mann niedergestreckt zu werden. Nichts dergleichen geschah. Er hörte, wie Olivia und Martin sich abstimmten und ihn fragten: „viens-tu avec?“

„Nach oben?“, fragte der junge Franzose ungläubig.

Martin nickte. Er wusste, welches Hotel für Olivia gebucht wurde und mietete sich ebenfalls hier ein. Er nahm ein Doppelzimmer…damit auch sicher ein großes Bett vorhanden war. „Zu mir oder zu Dir?“, grinste Martin und freute sich, diesen Spruch Olivia gegenüber auch einmal anbringen zu können.

„Hmmmm,…“ Olivia schien zu überlegen und meinte dann bestimmt: „Zu Dir!“

Überschwänglich erzählte Olivia auf dem Weg dies und das. Auch das Marc sie für heute in ein Bistro eingeladen hatte. „Als Student hat er halt nicht das große Geld…!“ Alle Drei hatten die Jacken an die Garderobe hinter dem Spiegel aufgehängt und auch die Schuhe abgestreift. Martin war egal, dass der junge Franzose zusah, als er Olivia zu sich heranzog und sie liebevoll küsste.

Marc stand ein wenig verloren im Zimmer. „Finden Sie nicht, dass meine Frau viel zu viel anhat?“ Martin drängte Olivia in Marcs Richtung.

„Oui oui;“ beeilte sich der junge Franzose zu sagen.

Olivia stand jetzt zwischen den beiden Männern. Dabei tauschten Martin und sie nach wie vor heiße Küsse aus. Marc traute sich zwar zaghaft Olivias Po durch ihre Hose hindurch zu streicheln, aber mehr auch nicht. „Was meinst Du?“ Liv und Martin hatten ganz leise miteinander geflüstert und waren sich einig. Olivia drehte sich um einhundertachtzig Grad und öffnete, ohne zu zögern Knopf und Zipper der Hose des Jungen.

„Continue;“ forderte Olivia von Marc und begann, sich selbst zu entkleiden.

Sekunden später lag der junge Franzose nackt mit dem Rücken auf der Matratze und Olivia saß, in Slip und BH, obenauf. Durch den Stoff drückten ihre Schamlippen auf sein ziemlich erregtes Glied. Liv rutschte mehrmals ein wenig vor- und zurück.

Martin saß mittlerweile in einem der Sessel und beobachtete, wie seine Verlobte dem Studenten einen ersten Kuss abrang. „Was ist?...Gefällt Dir das?...Ja, mehr?...“ Olivia reizte den Jungen mit Worten und dem Druck auf sein männliches Attribut!

„Hol sie Dir!“ Liv drehte ihren Oberkörper hin und her, um ihre Brüste noch besser zur Geltung zu bringen. Mehr als an die Schalen ihres BHs zu fassen schaffte Marc allerdings nicht.

„Sans préservatif!“ rief der junge Franzose, nach dem Olivia kurzerhand ihren Slip zur Seite geschoben und sich auf dem Lümmel des Studenten niedergelassen hatte.

„Oui, sans préservatif!“ antwortete Martins Verlobte und hakte nach: „Tu ne l'aimes pas?“

„Oui beaucoup;“ beeilte sich der Junge zu antworten und hielt der reitenden Blonden gut dagegen.

Martin gefiel es von Mal zu Mal mehr zuzusehen, wenn seine Geliebte Sex mit einem anderen Mann hatte! Und Olivia mit einer Frau…das war sowieso das Höchste für ihn!

Marc hatte Olivias wildem Auf- und Ab wenig entgegenzusetzen. Grinsend verfolgte Martin, wie sehr sich der junge Mann bemühte, seinen Höhepunkt hinauszuzögern.

„Der kommt gleich!“, rief er seiner Geliebten zu, die wie in Trance alles herum vergessen hatte. „Neeein!“, schrie Olivia und gab Marcs Glied frei. In genau diesem Moment spritzte der Junge ab. Gut, Olivia packte mit der Hand zu und brachte das Werk zu Ende, wofür der junge Franzose auch sehr dankbar schien.

„Und ich?“ Olivia schaute sehnsüchtig ihren Verlobten an.

„Wie war das gestern Abend?“ Erwartungsvoll sah er seiner Liebsten ins Gesicht. „Du meinst…?“ Liv grinste über beide Backen und rutschte hoch bis ans Kopfteil des Hotelbettes. Sie wusste genau, dass Martin gewonnen hatte. Er hätte ihr einen Orgasmus geschenkt, der Junge nicht! Und mit der „Strafe“, es sich selbst besorgen zu müssen, konnte sie gut leben.

„Non, non! Regardez!“ Marc wollte näher an Olivia heranrutschen und vielleicht auch ein wenig „Hand anlegen.“ Aber Martin rief ihn sofort zurück.

Ähnlich wie gestern rief ihr Martin schmutzige Dinge zu. Olivia hatte die Augen geschlossen und rubbelte wie besessen über ihr Knöpfchen. Nein, der Slip blieb an! Martin wollte das so als er meinte: „Wehe Du zeigst deine Möse!“

Genau so wie am Vortag kam Olivia laut und nass! Rechtzeitig, um sie in den Arm zu nehmen, kam Martin an ihre Seite. Sie zog seine Hand ganz fest heran und verkrampfte sofort danach. Augenblicke vergingen, in denen keiner es wagte, ein Wort zu sagen.

„Je pars maintenant…“ Marc sah wie vertraut Olivia in Martins Arm lag und zog es vor, die Fliege zu machen. Eilig suchte er seine Sachen und zog sich an. Nach einem kurzen: „Au revoir“ viel die Tür leise hinter ihm ins Schloss.

„Es tut mir so leid, was ich gesagt habe!“ Olivia klammerte sich förmlich an Martins Arm.

„Schon vergessen!“, meinte Martin, „ich bin auch manchmal garstig zu Dir!“

„Und jetzt?“, fragte Martin. „Essen gehen…?“

Olivia schüttelte den Kopf und antwortete: „Später!“ Dabei drehte sie sich und fing an, Martins Hemdenknöpfe zu öffnen.

*****

Nächtliches Spiel in Toulouse

„Jetzt aber unter die Dusche!“ Unser Liebespaar hatte sich ganz schön verausgabt. „Was Junges solls also sein?“ Mit diesen Worten hatte Martin sich auf Olivia gestürzt, nachdem er sein Hemd losgeworden war.

„Es war doch nicht so gemeint…;“ flehte Olivia nun schon zum wievielten Male um Vergebung für ihre unbedachten Worte.

„Alles Gut Liebes!“, beruhigte Martin seine Verlobte. „Trotzdem bist Du jetzt dran!“

Auch wenn sie nicht genau wusste was Martin mit ihr so vorhatte, freute sie sich doch auf ein geiles Erlebnis. Er hatte sich auf Olivia gestürzt. Sein Körper bedrängte den Ihren gerade so, dass es für Liv noch gut erträglich war. Aber sich unter ihm herauswinden oder ihre Hände einsetzen: Unmöglich.

„Ich will jetzt da rein, wo dein junger Freund gerade war;“ kündigte er seiner Verlobten mit unwiderstehlicher Stimme an.

„Ja!“

„Und ich will, dass Du mir deinen Hintern zeigst!“

Wieder antwortete seine Geliebte mit einem entschiedenen „Ja!“

„Du wirst stillhalten, wenn meine Hände deine geilen Arschbacken befühlen!“

„Ich halte still!“

„Und wenn ich länger kann als Du, massierst Du mir hinterher den Rücken!“

Olivia lächelte in sich hinein und antwortete: „Ich massier Dir auch ganz was anderes...!“

„Rücken und Hintern?“

Wieder lächelte Liv: „Auch da, ja!“

Martin ließ seiner Geliebten nun ein wenig mehr Platz. Dafür näherte er sich, Schulter, Hals und Gesicht küssend, ihrem Mund. Sie schworen sich ihre Liebe. Und sie küssten sich, als wäre es das Letzte, was sie in ihrem Leben tun würden. Leidenschaft, Verlangen! Begehren! Sie wollten sich! Beide wussten: Wir gehören zusammen!

Dann musste Olivias Slip weichen. Oft, so wie heute, machte Martin das mit dem Mund. Liv fand dieses Procedere ausgesprochen erotisch. Man kann sagen: sie liebte es!

„Komm jetzt!“ forderte ihr Verlobter und half tatkräftig mit, so dass Olivia Augenblicke später auf ihm „thronte“!

Wie versprochen verhielt sie sich ruhig und zappelte nicht herum. Martin wusste genau, wie er sie anfassen musste und dieses Anfassen natürlich selbst auch genoss! Hatte sich Olivia durch den Orgasmus, zu dem sie sich selbst getrieben hatte, Vorteile erhofft, so musste sie sich selbst eingestehen, dass Martins Finger sehr geschickt agierten!

Martins: „Komm jetzt! Fick mich!“ war der Beginn eines Liebesspieles, das von Beiden absolut leidenschaftlich vollzogen wurde! Olivia setzte bald schon auf die Magie ihrer Brüste, die sie Martin erst verweigerte und dann preisgab! Er durfte daran knabbern und mit seinen Händen bespielen. Bis sie sich wieder aufrichtete und seine Hände wegdrückte. Dann irgendwann war es eine Selbstverständlichkeit, die Positionen zu tauschen. Jetzt war sie die Untenliegende. Nein, Martin rammelte nicht wie ein Besessener! Er verhielt sich wie ein Genießer. Ein Genießer des langsamen und einfühlsamen Liebesspieles. Nur hatte er jetzt den Vorteil, dass seine Geliebte sich dem Spiel an ihren Brüsten nicht entziehen konnte!

Martin verstand es geschickt Pausen einzubauen. Pausen die er dringend brauchte, um seine Erregung ein wenig abklingen zu lassen.

„Lass uns den bestürzten Engel ausprobieren!“ Beide hatten sie sich an einer Geschichte erfreut, in der diese Stellung favorisiert wurde. Dort jedenfalls in der Schwangerschaft. Es ist nichts anderes als Löffelchen oder seitwärts hintereinander liegend. Aber die Bezeichnung hatte Liv und auch Martin gut gefallen.

Beide waren inzwischen so weit, dass es nicht mehr wichtig war, wer zuerst „kommen“ würde! Olivia als auch Martin war eher daran gelegen, dass es nie enden möge! „Ich geb Dich nicht wieder her!“, flüsterte Martin in Olivias Ohr. Dieser Ausspruch und der richtig geile Kontakt mit ihrem Po trugen allerdings stark dazu bei, seine Geilheit eher zu steigern als zu bremsen. „Nein, nie wieder!“ antwortete Liv und drückte dazu ein paarmal von unten auf ihre Clit!

Martin war eigentlich so weit. Er wollte aber unbedingt zusammen mit seiner Frau den Höhepunkt erreichen. „Spürst Du ihn?“, Martin stöhnte mehr als er hauchte. „Der spritzt gleich in dich rein! Ja?“

Olivia war auch nicht länger bereit zu warten und schrie nur leise: „Ja! Ja komm!“

Ich glaube jeder von Euch kennt den Moment, in dem Er seine Sahne in sie hineinspritzt und Sie gleichzeitig mit dem Innen-angespritzt-werden verkrampft und über die Klippe springt?

Als ihre Erregung soweit abgeklungen war, drehte sich Liv ihrem Geliebten zu. „Unentschieden? Okay?“

Martin nahm seine Olivia in den Arm. „Einverstanden!“

Die Dusche war raffiniert mit Seitendüsen und großem Teller oben, von wo das Wasser eher weich „herabfiel“. Natürlich duschte unser Liebespaar miteinander! Danach führte Martin seine zukünftige Frau in ein gutes Restaurant.

„Gehen wir nachher zum Spielen dorthin? Liv zeigte Martin ein Kärtchen, das sie als Insidertipp zugesteckt bekam. „Les Tricheurs - Board Game Pub“ stand darauf. „Oder auch nur zusehen? Wie Du möchtest!“

Viele kleine Tischchen standen in dem Lokal. Die meisten waren belegt mit zwei Personen, die die unterschiedlichsten Spiele miteinander spielten. Olivia und Martin schauten ein wenig hier und da zu, bevor sie sich selbst einen Tisch suchten. „Kannst Du Mühle?“ fragte Liv begeistert.

„Klar kann ich Mühle!“

Mit einem Cocktail stießen sie auf einen schönen Abend an. Nach einem Probespiel, um sich die Regeln ins Gedächtnis zurückzurufen, begann die erste Partie. Martin wähnte sich bereits auf der Siegerstraße, konnte er doch bald schon eine Mühle bauen. Trotzdem verlor er das Spiel! Liv grinste: „Revanche“?

Die zweite Partie endete ebenso tragisch für Martin wie die Erste. „Du bist echt gut!“ meinte er bewundernd.

„Gut im Bett? Gut in meinem Job? Gut hier im Spiel?“ Olivia verzog ein wenig ihren Mund.

„Im Bett bist Du unübertrefflich die Beste!“ Das würde Martin jederzeit unterschreiben. „Und als Pilotin bist Du, soweit ich das beurteilen kann, auch die Beste!“

„Brauchst Du einen Anreiz, um gegen mich gewinnen zu können?“, lachte Liv und war sich wieder einmal absolut sicher, dass seine Liebesschwüre ernst gemeint sind.

„Vielleicht…?“ Martin taxierte seine Geliebte. „Um was wollen wir denn spielen?“

„Du lernst vernünftig tanzen!“ Olivia sah ihrem Verlobten ins Gesicht. „Wann immer ich kann, gehe ich mit. Und…wir beide lassen uns beraten und bieten unseren Hochzeitsgästen einen richtig tollen Tanz!“

Martin, seines Zeichens Nichttänzer, naja für einen Fox im Grundschritt reicht es gerade mal so, kaute an Olivias Forderung. Trotzdem antwortete er: „Okay, ich lerne tanzen! Dein Risiko, wenn die Tanzlehrerin hübsch ist!“

Olivia lachte. „Das Risiko gehe ich ein!“ Dann wurde sie ernst. „Mein Einsatz;“ sie machte eine kurze Pause und taxierte ihren Verlobten; „Ich lasse mir das Piercing stechen!“

Martin war sichtlich überrascht. „Das, was mir so gefallen würde?“

„Ja, direkt an meiner Klitoris!“

„Du wolltest das doch eigentlich nicht…?“, gab ihr Geliebter zu bedenken.

Olivias Lachen hörte sich irgendwie unsicher an: „Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Du gewinnst?“ Irgendwie erinnerte Olivias Ausspruch an Juliane Werding. Und Martin sagte ihr das auch.

„Wenn Du denkst, du denkst, dann denkst Du nur du denkst ein Mädchen kann das nicht…“ zitierte Liv und bestätigte: „Doch, ich würde es machen!“

„Wer drei von fünf gewinnt…!“

Olivia tippte auf Martins geschlossene Hand mit dem weißen Stein. Sofort unkte dieser: „Weiß beginnt, schwarz gewinnt!“

Olivia grinste und setzte den ersten Stein. Dass sie beobachtet wurden merkten sie erst, als ein Pärchen sie ansprach, ob sie sich dazu setzen dürften.

„Ihr sprecht Deutsch und wir denken, ihr habt um den Spieleinsatz eben noch diskutiert.“, antwortete die Frau auf Martins großzügige Geste Platz zunehmen und Olivias Bemerkung von wegen Zaungästen.

„Meine Verlobte hat mich ganz schön erwischt;“ erzählte Martin über seinen Spieleinsatz. „Ich muss tanzen lernen, sollte ich verlieren!“

Olivia hakte sofort ein mit der Bemerkung: „Du wirst verlieren!“

Die Frau des Pärchens stellte sich mit „Julia“ und ihren Begleiter mit „Moritz“ vor und fragte: „Spielt ihre Frau wirklich so gut?“

Martin gab die zwei Niederlagen zu und betonte, bisher noch nie mit Olivia, er deutete auf seine Verlobte, Mühle gespielt zu haben. „Ich bin übrigens Martin!“

Man stieß erst einmal miteinander an. Unser Liebespaar erfuhr, dass ihre Zaungäste ebenso deutsche aus Saarbrücken waren. „Da sprecht ihr ja perfekt französisch!“, bemerkte Martin anerkennend.

„Es geht so,“ entgegnete die fremde Frau. „Das andere französisch beherrschen wir besser…!“

Olivia und auch Martin grinsten.

„Was ist denn dein Einsatz?“ fragte Julia und sah Olivia an.

„Ein Piercing!“, antwortete Liv und gab sich so, als würde sie gerade angestrengt überlegen, wohin sie den Stein setzen soll.

„Darf ich auch fragen wohin?“

„Das Piercing?“, hakte Olivia nach. Und als Julia mit den Kopf ein „Ja“ andeutete, griff sich Olivia in den Schoß. „Hier!“

Die andere Frau zog kurz Luft durch ihre Zähne ein und meinte nur: „Uuuh!“

Jetzt meldete sich auch Moritz einmal zu Wort: „Seid ihr auch Touris?“

„Ich gewissermaßen schon,“ antwortete Martin, „aber meine Verlobte ist dienstlich hier!“

Das Paar nickte. Martin erzählte weiter: „Olivia darf sich ansehen, wie ihr neues Flugzeug zusammengeschraubt wird!“

In Martin kam wieder der Bewunderer seiner Frau zum Vorschein und er erzählte, dass sie Pilotin einer A320 bzw. 321 sei und zukünftig die neue A350 fliegen soll.

„Du warst das?“ rief Moritz erstaunt, nachdem Olivia ein wenig von ihrem Job erzählt hatte und Martin die Notlandung ins Gespräch brachte. „Das war eine Meldung in den katalanischen Nachrichten. Unsere Tochter lebt dort und hat von einer deutschen Pilotin erzählt, die ihrem Kollegen so grandios das Leben gerettet hat.“

„Meine Passagiere wollten danach sogar mit mir weiterfliegen,“ lachte Liv. „Ich hab dann einfach einen spanischen Kollegen entführt und wir sind wieder gestartet!“

Das erste und auch das zweite Spiel ging an Olivia. Zwischenzeitlich wurde Olivia gefragt, wie das genau war mit der Notlandung?

„Wie das so war? Mein Kollege, der verantwortliche Flugkapitän, klagte über große Schmerzen im Brustbereich. Ich hab ihn nach hinten geschickt. Dort ist er dann zusammengeklappt. Derweil hatte ich schon Kontakt zur Flugsicherung und parallel zum Tower in Barcelona aufgenommen. Kerosin musste aus den Tanks. Dem Bordrechner habe ich beigebracht, dass wir jetzt landen müssen. Ich hab zu meinen Mädels vom Kabinenpersonal nur „Notlandung“ gesagt. Und dann die Passagiere informiert, dass mein Kollege in Lebensgefahr schwebt und wir schnellstmöglich in Barcelona landen müssen. Sie sollten sich anschnallen und sich keine Sorgen machen. „Auch wenn es gleich rapide abwärts geht, bestünde keine Gefahr! Vertrauen Sie mir!“

„Ich habe das zwar nicht als Frage formuliert, aber die meisten Passagiere haben zustimmend geklatscht. Und nach der Freigabe durch die Flugsicherung ging es runter! Direkt! Der Bordcomputer hat mich gewarnt, dass der Anstellwinkel kritisch ist, aber mit ein bisschen tricksen das Manöver zugelassen.“ Olivia nahm einen Schluck und erzählte weiter: „Vom Tower wurde ich angepflaumt: „Slow, slow, slow!“ Weil ich doch ganz schön rasant auf das Terminal zugerollt bin. Die haben mir eine Außenposition gegeben, wo auch schon ein Rettungswagen und natürlich eine Gangway gewartet hat.

Ich war dann vor meinen Passagieren in der Kabine gestanden und habe gefragt, ob sie mit mir weiterfliegen würden. Und Alle, wirklich Alle haben zustimmend geklatscht.

„Es war mir ein Bedürfnis, mich beim Tower zu entschuldigen und gab danach den Auftrag, meinen Flieger wieder aufzutanken. Wie eine Irre musste ich rumtelefonieren, um einen Kollegen zu finden, der mitfliegen würde und eine Zulassung für die A321 hat. Ein spanischer Kollege war so mutig…

Neues Startprocedere mit den Checks! Und ab…!

Zeit, meine Airline zu informieren war erst beim Warten auf die Startgenehmigung.

Olivia war natürlich nicht entgangen, dass die andere Frau immer näher mit Martin zusammenrückte. Mittlerweile lag bereits eine Hand auf der Schulter ihres Verlobten. Moritz war ihr gegenüber deutlich distanzierter. Auch er schien argwöhnisch seine Frau zu beobachten.

Martin war Julias Verhalten nicht entgangen und merkte an, dass sie, also Olivia und er, durchaus offen mit Sex umgehen würden…

Nach zwei Siegen spielte Olivia momentan nicht ganz so konzentriert. Vielmehr lag ihre Aufmerksamkeit bei Julia und wie sie Martin umgarnte. Zu den Worten ihres Verlobten, einem erotischen Abenteuer offen gegenüberzustehen, verzog Julia nur lächelnd den Mund, während Moritz seinen Blick zwischen Olivia und Martin hin und herwandern ließ.

Martin schätzte Julia auf Anfang bis Mitte Vierzig. Sie war durchaus attraktiv mit ihren blonden, leicht gewellten Haaren und der 40/42er Figur. Moritz war unwesentlich älter als seine Frau und wirkte mit den kurzen braunen Haaren ganz schön flott. „Wieder nichts Junges für Liv;“ ging ihm durch den Kopf. Denn seine Verlobte schien einem Partnertausch nicht abgeneigt.

Moritz ins Ohr flüsternd fragte Olivia: „Was ist zwischen Dir und deiner Frau?“ Ihr schien es eher so, als wollte Julia ihren Mann eifersüchtig machen. Denn zwischendurch sah sie Moritz oftmals mit leicht zusammengekniffenen Augen an. So als wolle sie, dass er eingreift und sie an sich zieht.

„Es ist Julias Entscheidung, ob sie mit deinem Mann…;“ antwortete der Angesprochene für alle am Tisch hörbar. “Ich habe einen Fehler gemacht!“

Jetzt war es Julia, die Martin ins Ohr flüsterte. Olivia beschäftigte derweil der Gedanke, ob sie sich Moritz als Liebhaber denn vorstellen könne. Unverblümt legte sie ihre Hand auf den Oberschenkel des fremden Mannes. Dieser ließ sich Olivias Übergriff nicht anmerken. Langsam schob Martins Verlobte ihre Hand höher. Sie suchte und fand! Moritz‘ Glied war in Lauerstellung und für Olivias Empfinden in keinster Weise erregt. Noch nicht! Denn Olivia legte ihre Hand über die Stelle und drückte immer wieder das sich dabei erhärtende Körperteil.

Martin verhielt sich eigentlich ganz passiv. Julia hingegen war deutlich anzumerken, dass sie durchaus damit liebäugelte, den Rest der Nacht mit dem Mann neben ihr zu verbringen. Mittlerweile mehrfach gab es Küsschen auf seine Wange. Und Olivia vermutete auch, dass sie unter dem Tisch Martins Lümmel fest im Griff hatte. Aber das beruhte ja auf Gegenseitigkeit…

Zweimal hatte Olivia nicht aufgepasst und daher verlor sie dieses dritte Spiel. Lenkte sie diese Frau so vom Spiel ab?

Vor dem Setzen des ersten Steines schaute Liv die Frau gegenüber mit zusammengekniffenen Augen an. „Du bringst mich nicht aus der Fassung!“ redete sie sich ein und reagierte auf Martins Spielbeginn.

Olivia spekulierte darauf, dass Martin ihr „Angebot“ annehmen würde und setzte tatsächlich eine Mühle. Triumphierend meinte sie: „Jetzt hast Du verlo-ho-ren!“ Zug um Zug schwand Martins Optimismus. Das bittere Ende war unausweichlich.

Während Martin es sich nicht nehmen ließ, die Rechnung zu übernehmen, notierte Olivia irgendetwas auf eine ihrer Visitenkarten. Noch immer war nicht geklärt, ob man mit fremden Partnern im Bett landen würde. Olivia stupste Moritz an als sie sah, wie Julias Hand sanft über das Gesicht ihres Verlobten streichelte: „Willst Du das wirklich?“

Der Angesprochenen zuckte nur mit den Schultern, deutete aber ein „Nein“ an.

Beim Aufstehen drängte sich Olivia zwischen Julia und Martin. Sie drückte sich fest an ihren Verlobten und meinte: „Ich will das nicht!“

„Okay!“ Julia gab klein bei und folgte ihrem Mann und unserem Pärchen auf die Straße. Man witzelte noch ein wenig über Martins bevorstehenden Tanzkurs und dass Olivia die Mühlenkönigin sei.

Beim Verabschieden drückte Olivia der fremden Frau ihre Visitenkarte in die Hand. Dabei flüsterte sie Julia ins Ohr: „Ich konnte es nicht zulassen! Dein Mann liebt Dich! Mach was draus! Fick mit ihm!“

Martin schenkte Julia ein Küsschen auf den Mund, während Moritz nur zwei von Olivia auf seine Wangen bekam.

Olivia lief die paar Meter zurück, die sie sich inzwischen von dem Saarbrückener Paar entfernt hatten. Sie fasste Julia an die Wange und drückte ihr ein Küsschen auf den Mund! „Mir gefällst Du auch!“ Perplex schaute diese der jungen Pilotin und ihrem Verlobten nach, die sich, eingehakt, von den beiden entfernten.

„Was stand eigentlich auf dem Kärtchen?“, wollte Martin wissen.

Liv lächelte verschmitzt: „Alles Gute! Meldet Euch!“

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