Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 2

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Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 2

Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 2

Grauhaariger

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Seinen größten Trolley hatte er mit seiner und ihrer Wäsche gefüllt. Naja, von Olivia war nicht allzu viel in seiner Wohnung. Ein paar Slips, drei BHs, eine Jeans, zwei Sommerkleider, ein paar Shirts, eine weiße Bluse und das heiße Ensemble, mit dem im Januar alles angefangen hatte.

Nach dem Passieren der Zollbarriere wartete Martin in der großen Halle auf seine Zukünftige. Schon von weitem konnte er sie sehen. Ihr Lachen wurde immer heller als sie auf ihn zukam. Ohne Worte umarmten und küssten sie sich. „Eine tolle Überraschung!“ Sichtbar glücklich schaute sie ihm in die Augen. „Ich liebe Dich!“ Martins Worte hörten sich in ihren Ohren kompromisslos ehrlich an. „Ich weiß das schon länger, habe es mir aber lange nicht eingestehen wollen!“

„Ich liebe Dich auch! Von Anfang an!“ Olivia freute sich unendlich. Endlich waren sie ein richtiges Paar.

Noch bevor Liv fragen konnte, was er mit dem riesigen Koffer vorhätte, vernahm sie Martins erstaunte Frage: „Wo ist dein Gepäck?“ Sie zog aus ihrer Uniform-Jackettasche einen String hervor. Mehr habe ich nicht dabei. Es geht ja in gut einer Stunde zurück!

„Daraus wird leider nichts.“ Martin setzte eine ernste Miene auf. „Unser Rückflug ist erst in genau einer Woche.“

Es dauerte ein paar Augenblicke, bis seine Verlobte verstand. „Du meinst…“ weiter kam Olivia nicht, weil Martin einwarf: „Wir machen eine Woche Urlaub!“

Das fängt ja gut an. Er organisiert über meinen Kopf hinweg…Aber um richtig sauer zu sein, nein, dafür war sie viel zu glücklich.

„Ich hab Dich noch gar nicht meinen Eltern vorgestellt,“ fiel Liv auf der Fahrt ins Hotel siedend heiß ein. „Und ich muss ja umziehen…! Vielleicht kann meine Airline mich in München stationieren?“ Tausend Dinge gingen durch ihren süßen Kopf. Sie streckte Martin, der am Steuer des Leihwagens saß, ihren Ringfinger hin. „Der ist toll! Ich hab noch nie so einen wertvollen und schönen Ring besessen! Danke!“ Sie drückte ihrem Zukünftigen ein Küsschen auf die Wange, was ihren Redeschwall kurz unterbrach.

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