Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 2

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Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 2

Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 2

Grauhaariger

Der Antrag

„Und ab!“ Die Triebwerke drehten hoch und die Beschleunigung drückte Passagiere und Besatzung in die Sitze. Olivia konnte sich diese kurze Durchsage selten verkneifen, nachdem ein ganz junger Fluggast ihr im Vertrauen gesagt hatte, dass er diese, ihre Durchsage, ganz toll gefunden hatte und danach seine Angst (der erste Flug) weg war. Ihr lief selbst manchmal der Schauer über den Rücken, wenn sie an die Schubkraft der Triebwerke dachte. Und dass sie allein in diesem Moment die Leistung abrufen durfte…

Die erste Stunde des Fluges verlief völlig unspektakulär. Dann kam eine kurze Nachricht von Anke, einer der Stewardessen. Sie, Olivia, möchte mal kurz in die Kabine kommen, hier gäbe es ein Problem.

„Sie sprach sich kurz mit ihrem Kollegen im Cockpit ab, löste die Gurte und kletterte aus ihrem Sitz.

„Nach hinten“ dirigierte sie ihre Kollegin. Der Kabinengang war durchgängig frei. Sie begrüßte Kopfnickend einen anderen Piloten, der in Freizeitkleidung auf einem der erste Klasse Sitze platzgenommen hatte. Sie passierte gerade Reihe 7 als ein Fluggast, so etwa Reihe 11 oder 12, in den Gang trat.

Erst schenkte sie diesem Mann wenig Aufmerksamkeit. Mit ihrer Uniform würde er sie sicher ohne weiteres Wort passieren lassen. Auf einmal strahlte sie über das ganze Gesicht. Ihr entgegen kam Martin. Und in der Hand hielt er eine kleine Schachtel. Sie blieb stehen. Wie ein Blitz schlug der Gedanke bei ihr ein. Sie brachte ein sichtlich erstauntes, langgezogenes „Nein“ hervor. Ihre Hände krallten sich in die Rückenlehnen links und rechts, ihre Knie wurden weich. Martin hatte die kleine Schachtel geöffnet und sprach sie an: „Mein Liebes, willst Du…“ Weiter kam er nicht.

„Ja!“ Laut und deutlich antwortete ihm seine Olivia auf die noch nicht ausgesprochene Frage.

Es hatte ihn viel Überzeugungskraft und einen Beitrag in die Kaffeekasse der Dispobesatzung der Airline gekostet. Einzig ihr Kollege im Cockpit fand die Idee großartig und sah kein Problem darin, seiner Copilotin während des Fluges ein paar Minuten frei zu geben. Martins Organisation sah auch vor, dass ein weiterer Kollege Olivias den Rückflug übernehmen würde. Und jetzt stand sie vor ihm. So zitternd hatte er die Hand seiner Geliebten, und jetzt Verlobten, noch nie gesehen als in den Momenten, in denen er ihr den Ring an den Finger steckte.

„Liv sah ihn verliebt an. Ihre Lippen trafen sich. Es wurde ein langer Kuss. Auch wenn über hundert Fluggäste und die Mädels des Kabinenpersonals mehr oder weniger zusahen. Sie flüsterten sich gegenseitig zu, dass sie sich liebten. „Den Champagner gibt’s auf Rhodos“, raunte Martin seiner zukünftigen Frau zu.

Lange hatte er sich dagegen gewehrt und sich nicht eingestehen wollen, dass SIE es ist! Er hätte sie ziehen lassen. Vernunft war sein Argument, da zwanzig Jahre zwischen ihren Geburtstagen liegen.

Unter beinahe tosendem Beifall trat Olivia den Weg zurück ins Cockpit an. Martin sah ihr nach. Sie hatte ihre Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Dies und ihr in der straff sitzenden Uniformhose sehr ästhetischer Po, den er nur zu gut auch ohne Bekleidung kennt, regten seine Phantasie schon sehr an…auch im Hinblick auf die kommende Woche auf der Urlaubsinsel und Olivias knappen weißen Bikini.

Ihrem PIC im Cockpit warf Olivia lächelnd vor: „Du wusstest es und hast nichts gesagt.“

Nach kurzer Überlegung tippte Liv die Taste für die Durchsagen: „Hier ist noch einmal ihre Copilotin Olivia Andersson. Sie haben es miterlebt, wie ich soeben von einem der wertvollsten Menschen in meinem Leben einen Antrag bekommen habe. Vielen Dank für ihren zustimmenden Applaus. Und…“, sie machte eine kleine Pause, „danke Martin für den schönsten Moment in meinem Leben!“

*****

Seinen größten Trolley hatte er mit seiner und ihrer Wäsche gefüllt. Naja, von Olivia war nicht allzu viel in seiner Wohnung. Ein paar Slips, drei BHs, eine Jeans, zwei Sommerkleider, ein paar Shirts, eine weiße Bluse und das heiße Ensemble, mit dem im Januar alles angefangen hatte.

Nach dem Passieren der Zollbarriere wartete Martin in der großen Halle auf seine Zukünftige. Schon von weitem konnte er sie sehen. Ihr Lachen wurde immer heller als sie auf ihn zukam. Ohne Worte umarmten und küssten sie sich. „Eine tolle Überraschung!“ Sichtbar glücklich schaute sie ihm in die Augen. „Ich liebe Dich!“ Martins Worte hörten sich in ihren Ohren kompromisslos ehrlich an. „Ich weiß das schon länger, habe es mir aber lange nicht eingestehen wollen!“

„Ich liebe Dich auch! Von Anfang an!“ Olivia freute sich unendlich. Endlich waren sie ein richtiges Paar.

Noch bevor Liv fragen konnte, was er mit dem riesigen Koffer vorhätte, vernahm sie Martins erstaunte Frage: „Wo ist dein Gepäck?“ Sie zog aus ihrer Uniform-Jackettasche einen String hervor. Mehr habe ich nicht dabei. Es geht ja in gut einer Stunde zurück!

„Daraus wird leider nichts.“ Martin setzte eine ernste Miene auf. „Unser Rückflug ist erst in genau einer Woche.“

Es dauerte ein paar Augenblicke, bis seine Verlobte verstand. „Du meinst…“ weiter kam Olivia nicht, weil Martin einwarf: „Wir machen eine Woche Urlaub!“

Das fängt ja gut an. Er organisiert über meinen Kopf hinweg…Aber um richtig sauer zu sein, nein, dafür war sie viel zu glücklich.

„Ich hab Dich noch gar nicht meinen Eltern vorgestellt,“ fiel Liv auf der Fahrt ins Hotel siedend heiß ein. „Und ich muss ja umziehen…! Vielleicht kann meine Airline mich in München stationieren?“ Tausend Dinge gingen durch ihren süßen Kopf. Sie streckte Martin, der am Steuer des Leihwagens saß, ihren Ringfinger hin. „Der ist toll! Ich hab noch nie so einen wertvollen und schönen Ring besessen! Danke!“ Sie drückte ihrem Zukünftigen ein Küsschen auf die Wange, was ihren Redeschwall kurz unterbrach.

„Eigentlich finde ich es gar nicht so schlecht, dass Du mit Ela…“ sie machte eine kurze Pause; „dann brauch ich kein schlechtes Gewissen haben, wenn mir mal Einer gefällt…!“ Sie hatte diesen Gedanken einfach so in den Raum gestellt, ohne groß darüber nachzudenken.

In seiner überlegten Art entgegnete Martin: „Ja, in diesem Punkt müssen wir unbedingt eine klare Abmachung treffen. Ich will nicht, dass unsere Ehe von vornherein mit Misstrauen, Lügen und Eifersucht belastet ist.“

*****

Verlobt

Martin hatte nicht gespart. Das Hotel erwies sich als das Luxuriöseste hier am Strand von Kallithea. Und dazu als i-Tüpfelchen eine Suite: 70qm mit Balkon, großer Dusche und extra Badewanne. Leider ohne Whirlpoolfunktion; bedauerte Liv. Derweil betrachtete sich Martin die runde Säule etwas genauer, an der man vorbei muss will man zur Sitzgarnitur.

Man hatte nicht vergessen, eine Flasche Champagner nebst einem großen Strauß roter Rosen in der Suite vorteilhaft neben dem KingSizeBett platzieren zu lassen. Selbst eine Schale mit Trauben fehlte nicht.

„Gefällt Dir die Säule besser als ich?“ fragte Olivia schmunzelnd und schmiegte sich an ihren zukünftigen Ehemann. „Nein, aber sie ist interessant…!“ Dass Martin gewisse Hintergedanken hegte wie man diese bauliche Gegebenheit in ein heißes Spiel einbauen könnte, ahnte Liv natürlich nicht.

„Darf ich meinen zukünftigen Ehemann einladen…“, fragte Olivia ohne eine Gegenwehr zu erwarten, derweil sie ihn an der Hand genommen hatte und Richtung Bett zog. Sie küssten sich und Liv begann ihre Dienstbluse aufzuknöpfen. Martin zog sich auf die Matratze zurück und beobachtete seine taffe Verlobte beim Entkleiden.

„Du siehst toll aus!“ stellte Martin fest und legte seinen Kopf etwas schief. „Gefallen Dir meine Titten?“ fragte Olivia nachdem sie ihren Oberkörper entblößt hatte und im Begriff war, aus ihren Schuhen herauszuschlüpfen. Martin grinste nur und meinte: „Die Hose deiner Uniform ist wie für dich gemacht!“ Er achtete natürlich vorrangig auf ihren Po, der wirklich gut zur Geltung kam. Olivia suchte den Augenkontakt, biss frech auf ihre Unterlippe, öffnete Knopf und Reißverschluss der angesprochenen Hose und streifte sie, mit den entsprechenden Hüftbewegungen nach unten. Martin hielt ihrem Blick stand. „Alles!“ forderte ihr Verlobter, als sie im Begriff war mit dem String bekleidet zu ihm auf das Bett zu klettern. Wieder biss sie sich verführerisch auf die Unterlippe, ignorierte seinen Einwand krabbelte zu seinem Kopf und drückte ihm ihre leichtbekleidete Scham ins Gesicht.

Sie balgten ein wenig und Martin tat genau das, was Olivia von ihm erwartet hatte. Er zog ihr das Höschen mit den Zähnen aus. Sie konnte zwar nicht erklären warum, aber ihr gefiel das schon immer.

Sein Entkleiden überließ er ihr. Letztendlich liebten sie sich sehr leidenschaftlich. Ihr verbales Spiel drehte sich um Verlobung und dass sie bald seine Ehefrau werden würde. „Du weißt schon, dass eine Frau ihrem Mann zu gehorchen hat!“ meinte Martin provozierend. Schlagfertig entgegnete Liv: „Okay, dann musst Du sie aber immer gut ficken! Und sie auf Händen tragen! Und ihr Geschenke mitbringen!“ Bevor Olivia noch weitere Forderungen einfielen verschloss Martin ihren Mund mit einem langen Kuss.

Olivia ließ sich zurückfallen, spreizte ihre Schenkel und bot Martin ihre offene Weiblichkeit aufreizend an. Er zögerte nicht und widmete sich sofort ihrer Süßen. Martin beschäftigte sich ausgiebig mit der kleinen Perle, die er unermüdlich mit seiner Zunge umspielte. Olivia genoss. Sie verfiel in einen Zustand, ausgelöst durch das ständige Reizen ihrer Clit, der stundenlang so weiterbestehen hätte können. Irgendwann legte Martin dann noch eine Fingerkuppe genau auf ihren Anus. Ihm gefielen die kleinen Muskelkontraktionen dort und Olivia war sowieso sehr empfänglich für subtile Berührungen in diesem Bereich. Es verging fast eine Stunde, als Olivia es nicht mehr aushalten konnte und sich in einem schier endlosen Orgasmus wiederfand. Sie wand sich, presste ihre Schenkel zusammen (natürlich mit Martins Kopf dazwischen) und gab dabei ein leises Stöhnen von sich. Martin blieb so lange dran, bis sie ihn mit ihren Händen nachdrücklich dort wegschob.

Kaum hatte sie sich wieder gefangen, erinnerte sie sich an ihr Thema bevor Martin ihr ein so tolles Liebesspiel schenkte und setzte an: „Du weißt schon, dass eine Frau ein gewisses Kreditkartenvolumen benötigt…“ Ihr Verlobter grinste und brachte sie zum Schweigen, indem er sein hartes Glied an ihr Plappermäulchen heranführte und dieses damit stopfte. So wie sie das auch von ihm erwartet hatte…
Liv war glücklich. Den Geschmack seines Spermas hatte sie mit einem Glas Champagner hinuntergespült. Sie lag auf dem Bauch und malte sich ihre Zukunft aus. Natürlich ließ sie den neben ihr liegenden Martin daran teilhaben. Dieser interessierte sich aber viel mehr für Olivias schöne Haut, die kleinen Grübchen in der Lendengegend, die sehr anregenden Wölbungen ihrer Pobacken, die straffen Oberschenkel, ihre Kniekehlen und ihre Nackenhärchen als das, was seine Geliebte noch vor ihrer Eheschließung so alles vorhatte. Martin hauchte das erste von unzähligen Küsschen, die noch folgen sollten, in ihren Haaransatz und arbeitete sich Küsschen für Küsschen ihre Wirbelsäule entlang nach unten. Olivia wurde immer wortkarger bis sie schließlich nur noch genoss. Als er dann noch ihre Pofalte erreichte und zu den Küsschen auch seine Zunge gebrauchte, lief ein wohliger Schauer über ihren ganzen Körper. Die abgeebbte Erregung kam zurück. Sie war kurz davor, ihre Clit zu bespielen als Martin sein Spiel abbrach und die Frage in den Raum stellte: „Wann wollen wir uns denn trauen ja zu sagen?“

„Mach weiter!“ bettelte Olivia ganz leise. Martin verstand und berührte sehr subtil und nur mit den Fingerspitzen ihre Pobacken. Wohlig sog seine Zukünftige Luft durch ihre Zähne. „Jaaa!“ kam beim Ausatmen als Bestätigung, dass es ihr gut gefiel.

Martin kannte seine Olivia. Bald schon würde er auf dem Rücken liegen, sie obenauf, seinen Harten in ihrem Döschen und sie würde reiten als gäbe es kein Morgen. Sie würde in ihre Haare greifen und diese zu einem Pferdeschwanz formen. Und wenn sie kein Haargummi erreichen kann, wird sie ihre Hände dort belassen. Und sie wird einen Galopp hinlegen, der es in sich hat. Und sie wird auf ihm zusammensacken. Dann, wenn sie ihren Höhepunkt erreicht und diesen nicht unbedingt leise durchlebt hatte.

Es ist noch nie vorgekommen, dass Martin in dieser Position hätte länger können als Liv. Immer hatte sie ihn mitgerissen und immer konnte er sein abspritzen gerade noch so lange hinauszögern bis auch sie soweit war. Auch heute war es nicht anders.

*****

Es folgten zwei Urlaubstage, gefüllt mit jeder Menge Zärtlichkeiten und Sex. Tagsüber gelegentlich inspiriert durch den supersexy weißen Bikini. So erst heute Nachmittag, Liv saß allein an der Poolbar, weil ihr Freund es vorzog, seit gefühlten fünf Stunden, Wasserball zu spielen, als an ihrer Seite zu relaxen. Sie kam relativ schnell ins Gespräch mit zwei Jungs, sie schätzte sie auf Anfang zwanzig. Mehrfach fielen anzügliche Bemerkungen, welch aufreizenden Zweiteiler sie anhatte und dass sie eine super Figur darin abgab. Immer näher rückten die Beiden, einer links, der andere rechts, an die auf einem Barhocker sitzende Liv heran. Die beiden waren Schweden, und so konnte Olivia die Sprache, die sie von ihrem Vater mitbekommen hatte, auch einmal wieder anwenden. Den Jungs gefiel es natürlich, eine Frau mal nicht in Englisch anbaggern zu müssen. Was Olivia nicht registrierte, war, dass Martin die Drei beobachtete. Beinahe wäre er direkt zur Poolbar gegangen, um mit einem Cocktail Liv auf der Liege zu überraschen. Er überlegte es sich anders und wollte seine Verlobte auf einen Drink mitnehmen. Diese war aber, wie wir wissen, bereits allein dorthin gegangen. So sah er Olivia mit den beiden Jungs rumalbern. Sie sah richtig geil aus. Die blonden Haare, der weiße Bikini, ihre, in seinen Augen tolle Figur und nicht zuletzt ihre Ausstrahlung. Aber irgendwie missfiel ihm die Szene. War er Eifersüchtig? Oder kamen doch wieder Zweifel auf, ob es richtig ist, sie an ihn zu binden? „Zwanzig Jahre!“ geisterte erneut durch seinen Kopf. Sie sah lebensfroh aus. Lag es wirklich an den Jungs? Sofort fiel ihm wieder die Szene im Flugzeug ein, als er sie gefragt hatte, ob sie seine Frau werden möchte. Wie glücklich sie war, wie sie strahlte! Er warf alle Zweifel über Bord und ging auf die drei zu. Den Jungs nickt er nur kurz zu, aber Olivia bekam ein Küsschen. Verliebt wie sie war, schlang sie ihre Arme um seinen Hals und forderte einen richtigen Kuss. Die Jungs meckerten herum. Er verstand sie nicht. „Ich glaub, ich gefallen denen nicht!“ flüsterte er Olivia zu. Sie stimmte ihm zu und er flüsterte weiter: „Ich hätte große Lust auf Dich!“ Kurzerhand wandte sie sich mit ein paar Wörtern an die beiden Zufallsbekannten, nahm Martin bei der Hand und schlug den Weg zum Hoteleingang ein. Es bedurfte keines Blickes zurück, um zu wissen, dass die beiden Schweden Olivias Hinterteil anvisierten und ihre Augen erst wieder abwandten, als sie aus ihrem Blickfeld verschwand.

„Was hast Du denen gesagt?“ fragte Martin.

„Willst Du das wirklich wissen?“ lachte sie.

„Klar!“

„Ich hab gesagt, dass mein Mann Lust auf mich hat und dass ich mit ihm jetzt ins Bett gehe!“

„Hast Du nicht!“ behauptete Martin.

„Doch!“

„Da bist Du viel zu schüchtern dafür!“ hielt Martin dagegen.

„Ich – schüchtern? Wer hat denn im Dessousladen ohne Umschweife nach Sex gefragt?“ Olivia sprach auf ihr allererstes Zusammentreffen an.

„Okay. Du bist nicht schüchtern.“ räumte Martin ein, „aber Du hast den Jungs nicht erzählt, dass wir jetzt ficken gehen.“

„Hab ich auch nicht. Hab nur gesagt, dass wir ins Bett gehen…“ grinste Olivia.

Den ganzen Weg bis zu ihrer Suite ging das so weiter.

„Meinst Du, den Jungs hat mein Bikini gefallen?“ fragte Liv gespielt naiv, nachdem sich die Zimmertüre hinter ihnen ins Schloss geklickt hatte.

„Woher soll ich das wissen?“ gab Martin provokativ zur Antwort.

„Weil Du auch ein Mann bist.“

„Also, wenn Du mich fragst: Dein Bikini sieht superscharf aus. Und erst die Nippelchen, die so vorwitzig durchdrücken!“ Martin führte beide Daumen über genau diese Stellen an ihrem Oberteil. „Dazu die kleinen Wölbungen in deinem Höschen.“

Liv dachte erst an ihre Pobacken. Das weiße Etwas war zugegebenermaßen knapp geschnitten. Aber nicht zu knapp, wie sie mit Schmollmund erklärte.

„Ich meine nicht die süßen Rundungen deiner Kehrseite.“

„Nein?“

„Nein! Natürlich ist dein Po der Wahnsinn! Aber da zeichnet sich auch noch etwas Anderes ab. In der heutigen Sprache sagt man wohl auch Cameltoe dazu.“

Olivia wusste genau, worauf ihr Geliebter anspielte. Genau diese Passform war es, die ihr, nein, auch Martin, so gefallen hatte. Denn ganz dezent, aber jede Menge Hinweise für die Phantasie, zeichneten sich ihre Schamlippen durch den Stoff ab. Und Olivia hatte die Selbstsicherheit, solch ein Teil tragen zu können.

Mitten im Liebesspiel fragte Martin seine Partnerin: „Hättest Du gerne mit den Jungs gepoppt?“

In keinem Moment war Olivia diese Überlegung in den Sinn gekommen. Aber da sich schlüpfrige verbale Scharmützel sehr anregend auf Liv auswirken, fragte sie zurück: „Weiß nicht. Würde Dir das gefallen?“

Martin würde seine Eifersucht, die zweifelsohne vorhin in ihm aufkeimte, nicht einfach so zugeben. Er fragte zurück: „Sind die zwei nicht ein bisschen jung für Dich?“

„Du bist mir natürlich lieber. Aber gleich zwei so junge Spritzer? Die würden mich bestimmt einsauen. Sperma überall.“ Olivia stellte sich bildlich vor, wie einer über ihren Rücken und der andere gezielt in ihr Gesicht ejakulierte. „Sie ließ ihren Mann an ihrer Phantasie teilhaben: „Stell dir vor, ich reite Dich und die Zwei spritzen mich an. Natürlich waren sie vorher auch in meinem Fötzchen und in meinem Mund.“ Olivia malte den imaginären Vierer phantasievoll aus. Martins Stöße wurden kraftvoller. Die Vorstellung, er, seine Frau und die beiden Jungs miteinander am Poppen, erregte ihn sehr. Wie das real aussehen würde – er verdrängte es.

Olivia kam. Wie eine Welle brach ein Orgasmus über sie herein. Sie verkrampfte lange Momente, presste ihren Körper an den Seinen. Martin ließ ihr keine Zeit zum Erholen. Die Welle trug sie weiter, während sein Schwanz in ihrem Döschen tobte. „Da sehen Zwei zu;“ seine Gedanken überschlugen sich. Zwei junge Männer, deren harte und kraftvolle Attribute gerade eben noch virtuell seine Geliebte ausgefüllt hatten. Martin hämmerte seinen Schwanz förmlich in Olivias Dose. Sie kam bestimmt zum Dritten oder gar vierten Male innerhalb kürzester Zeit. Oder war es doch nur ein Orgasmus, der so lange anhielt? Egal – es war geil! Und dann spritzte er! Liv spürte seine Ejakulation kraftvoll an ihrem Muttermund. Noch einmal schob eine Welle sie an. Und noch einmal verkrampfte sie kurz. Dann fiel alles von ihr ab. Energielos ließ sie sich fallen. Auch Martin gab nach. Erschöpft lagen sie nebeneinander. „Was war das denn?“ fragte Liv nach einer ganzen Weile mit einem verklärten Gesichtsausdruck.

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