Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 19

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Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 19

Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 19

Grauhaariger

Der Morgen danach


„Die sind alle draußen!“, stellte Liv fest, „…und ficken!“ Dass Martins weicher Pint aus ihr herausrutschen würde, war nur noch eine Frage von wenigen Momenten. „Ooohhhhch!“, beklagte Liv dann doch, als es passierte. Sie stand auf und zog endlich das Kleid aus. Sperma lief ihre Schenkel hinunter.
Verträumt, die Augen nur auf seine Liebste gerichtet, hauchte Martin: „Du bist so schön!“
Olivia liebte Komplimente. Ob sie in diesem Zustand, Haare wild durcheinander, MakeUp verschmiert, Sperma überall und dazu ganz schön verschwitzt, wirklich schön aussah? Sie hatte ihre Zweifel…
Beide, Martin und Olivia, wagten einen Blick auf das balinesische Bett, auf dem sich die vier Körper wälzten. „Dein Freund mit Pat!“ flüsterte Liv ihrem Verlobten zu. „Ja, und Alena mit Nils!“
Olivia deutete ein „heiß“ an und zog Martin mit ins Badezimmer.
Dort hauchte sie ihrem Verlobten ein: „Danke!“, zu.
„Wofür?“
„Dass Du mich so liebevoll zurückgenommen hast!“, antwortete Olivia und schmiegte sich ganz dicht an ihren Geliebten. „In drei Tagen ist Hochzeit und die zukünftige Ehefrau vögelt einen anderen!“
Martin grinste. „Mal sehen, was dem Bräutigam heute noch so vors Rohr läuft…“
Beide gaben sich mit einem kurzen abduschen zufrieden und waren sich einig: „Jacuzzi und zusehen!“
Die Laute waren eindeutig und sehr erregend, die von den Personen auf dem balinesischen Bett trotz des Blubberns zu vernehmen waren. „Würdest Du gerne Mal mit Pat?“ Olivia war sich eigentlich sicher, dass Martin Geschäft und solche Vergnügungen trennen würde.
Ehrlich gab Livs Verlobter zu, dass er diesen Grundsatz vorhin fast über den Haufen geworfen hätte. „Aber Du hast mich ja zurückgehalten!“
„Die arme Pat!“, bemerkte Liv lächelnd und stieg in den Whirlpool.
„Und was ist mit mir?“, bedauerte sich Martin selbst.
„Du hast ja mich!“ Selbstsicher setzte sich Liv auf Martins Schenkel. Face to face. „Weißt Du, dass ich dich liebe?“
Die beiden waren eine Weile mit sich selbst beschäftigt. Erst als Alena nach ihnen rief, trennten sie sich und gingen, in Handtücher eingewickelt, zu dem balinesischen Bett hinüber.
Alena und Pat waren in die beiden Bademäntel geschlüpft, die das Hotel zur Verfügung stellte, während Nils und Olivier lediglich mit Handtüchern um die Hüften auf dem Außenbett lümmelten.
„Bedient euch!“ Auf dem Mauervorsprung standen ein Sektkübel mit Inhalt, ein entkorkter roter Makedonikos sowie mehrere Flaschen Wasser und Gläser.
„Habe ich schon während dem Essen hierherbringen lassen;“ lobte sich der Duke lachend selbst.
Diesmal war die bevorstehende Hochzeit das Thema. „Euch zwei;“ er deutete auf das Brautpaar, „möchte ich am Sonntag keinesfalls auf der unteren Terrasse sehen!“ Olivier und Alena machten ein großes Geheimnis daraus, was alles geplant war. Pat versprach aber: „Ihr werdet begeistert sein!“
Die Plaudereien gingen locker weiter. Man prostete sich zu und genoss die laue griechische Nacht. Olivia bemerkte, dass Alena und Martin sich immer wieder begehrlich ansahen. Martins Blick hing aber ebenso oft in Alenas Schoß. Ihr Mantel war nicht so richtig geschlossen. Und so wie Oliviers Frau dasaß war klar zu erkennen, dass ihre haarlose Pussy deutliche Spermaspuren aufwies und auch immer noch ein wenig davon aus ihr herauslief. Olivia konnte durchaus verstehen, dass diese Frau Männern Lust machte…
Martin tuschelte kurz mit seiner Verlobten, um dann seinen Freund Olivier anzusprechen: „Du hast doch nichts dagegen, wenn ich deine Frau mal eben entführe?“
Außer Olivia hatte niemand bemerkt, dass Alena und ihr Verlobter sich mit Augenzwinkern und Kopfbewegungen verständigt hatten. Alena war gespannt, wie Martin es anstellen würde, sie loszueisen.
Ohne eine Antwort abzuwarten reichte er Oliviers Frau die Hand. Und dann, zu aller Überraschung, fragte er auch Olivia, ob sie ebenso mitkommen würde.
Feixend rief Olivier den Dreien nach: „Deine Frau hättest Du schon hierlassen können…!“
Zwei supertolle Frauen und er in der Mitte! Martins Abgang war keinesfalls zu toppen!
Sekunden später kam Martin noch einmal zurück auf die Terrasse. Er zwinkerte Pat zu, nahm den Sektkübel und verschwand wieder im Appartement.
*****
Patricia. Sie war erleichtert, dass Martin nicht sie ausgewählt hat mit ihm zu kommen. Sie wäre mitgegangen! Gegen jede Vernunft! Jetzt im Moment fühlte sie sich wie eine Königin! Patricia war wirklich gut gefickt worden! Von einem Fremden! Und das Beste daran: sie brauchte das nicht einmal zu verheimlichen! Ihr Mann war hautnah dabei! Ja teilweise sah er sogar zu. Sauer, gekränkt? Nicht die Spur! Denn Nils durfte zeitgleich an einer anderen Frau naschen. Und ab und zu riskierte Pat auch einen Blick auf die Beiden.
Patricia hatte eine verwegene Idee und überlegte, wie sie diese ihrem Mann schmackhaft machen könnte. „Sagt mal…;“ Nur zögerlich kam die Frage über Patricias Lippen. „wollen wir mal probieren…;“ sie fasste unter Nils Handtuch und knetete ganz liebevoll das Gemächt ihres Mannes, „wenn Du und Olivier mich gleichzeitig…?“
Der Duke wurde hellhörig, küsste und streichelte aber weiterhin Patricias rechten Fuß. Und Nils? Der war, vielleicht auch weil seine Frau so richtig begehrt wurde und dazu cool und entspannt rüberkam, von ihrer Idee begeistert. Anal praktizierten sie nicht sooo oft. Aber als Pat vor wenigen Jahren einmal von einer ihrer Freundinnen mit der Frage zurückkam, ob sie das einmal versuchen könnten…war diese Art Sex nicht mehr tabu!
„Soll ich mich erst waschen?“ fragte Nils seine Frau.
„Weil Du mit Alena?“
Nils nickte. „Nein! Komm her!“ Pat stürzte sich förmlich auf den Schwanz ihres Mannes. „Schmeckt doch gut!“ brachte sie während ihres französischen Verwöhnens genüsslich hervor. Olivier sah den Beiden ein Weilchen zu und schmiegte sich dann, kleine Küsschen auf ihrem Rücken verteilend, an Patricia an.
*****
„Guten Morgen Du Schlafmütze!“ Nur mühsam konnte Martin seine Augen öffnen. Olivia strahlte ihn an. „Hallo wach!“ sprach sie ihn erneut an und drückte ihm eine Tasse Kaffee in die Hand.
„Wo sind die Anderen?“ fragte Martin immer noch schlaftrunken und nahm einen Schluck.
„Alle fort!“
„Was ist denn noch alles passiert?“ Martin presste wieder und wieder die Augenlider fest zusammen. Dann kam die Erinnerung: „Oh nein!“
„Oh doch!“, lachte seine Verlobte. „Du hast erst mit Alena und mir…war total schön übrigens…!“
„Ja,“ schwärmte auch Martin, „mit dem Sekt und den Küssen! Und Du mit Alena…“
„Dann habt ihr gemeint, ihr müsstet die Flasche Ouzo…“ Wieder lachte Liv.
„Und dann hab ich mit Pat…“
„…und mit mir!“ Olivia streichelte über Martins Kopf. „geknutscht!“
Olivia erzählte, dass Alena und Olivier draußen auf dem balinesischen Bett ein paar Stunden geschlafen hätten, bevor sie in der Morgendämmerung gegangen sind.
„Und Nils?“
„Der hat friedlich dort drüben,“ Liv deutete auf die Ledercouch, „geschnarcht, bis Pat ihn so vor einer halben Stunde etwa zusammengepackt hat.“
„Hat sie was gesagt?“ Martin war nicht ganz wohl bei dem Gedanken, dass er mit seiner Sekretärin…
„Ich hab sie beruhigt!“ meinte Liv. „Sie müsste sich für nichts schämen!“
„Und ich habe nicht mit ihr…?“, fragte Martin zweifelnd.
„Wir haben es zwar versucht…aber außer Küssen war nix! Jedenfalls nicht mit Pat.“
„Mit wem denn?“ Martins Erinnerung fehlte scheinbar wirklich.
„Du weißt es wirklich nicht?“ Olivia tat enttäuscht.
Martin konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
„Oh, doch! Du weißt es!“
Martin zog seine Geliebte ganz fest an sich heran. „Ich habe dich geweckt und wir haben uns geliebt!“
„Nicht ganz!“ Olivia schüttelte den Kopf.
„Du hast mich geweckt! Weil ich so geschnarcht habe!“ Martin tat verlegen.
„Du bist dann zur Toilette.“
„Dann haben wir uns geliebt!“ Wieder grinste Livs Verlobter.
„Nein! Du hast geduscht…“
„Und dann bin ich über dich hergefallen…“ Martin wusste ganz genau, was passiert war!
*****
Der Tag vor der Hochzeit


Dieser Samstag gehörte ganz Olivias Eltern. Unser Brautpaar besuchte mit Mareike und Hendrik das Asklepieion, besichtigte Kos-Stadt inklusive dem Odeon und verweilte im Schatten der Platane des Hippokrates. Martin las laut die Erklärungen aus einem Reiseführer vor und Olivia wich nur selten von der Seite ihres Vaters.
„War das schon immer so?“ wurde Mareike von Martin gefragt, was diese bejahte. „Von Geburt an ist Olivia Hendriks Augenschein! Und sie liebt ihren Vater abgöttisch!“
„Ich lieb Dich auch!“ flüsterte Martin seiner Schwiegermutter in spe zu. Diese lachte. Man verstand sich.
„Weißt Du, dass ich mich unendlich für Dich freue?“ Alle vier saßen in einer Taverne und hatten ein Getränk vor sich stehen. Hendrik, den Martin angesprochen hatte, entgegnete: „Du sprichst von Olivia?“
„Wenn ich Euch beide so sehe…meine Tochter wäre dieses Jahr neun Jahre alt geworden. So ein Verhältnis wie Olivia und Du, das hätte ich mir zu Sara auch gewünscht, wenn sie noch leben würde.“
Liv blutete das Herz. Zum einen, weil Sara so tragisch zu Tode kam und, das wog zwar bei weitem nicht so schwer, belastete sie selbst aber gewaltig, dass sie diesem Mann kein Kind schenken konnte.
Mareike sprach es an: „Und es macht Dir nichts aus, dass Olivia kein Kind bekommen kann?“
„Wisst ihr;“ jetzt war es Martin, der Olivia fest in den Arm nahm. „Olivia hatte dieselben Bedenken. Mir geht es um eure Tochter! Ich liebe sie über Alles! Ob mit oder ohne Kind!“
„Aber weil wir gerade dabei sind;“ Martin überlegte kurz, „ich weiß nicht, ob Liv schon etwas erzählt hat. Eure Tochter ist inzwischen gleichberechtigte Teilhaberin meiner Firma. Ich habe sie gebeten, sollte mir etwas passieren, den Laden in meinem Sinne weiterzuführen sofern das sinnvoll erscheint. Darüber zu tratschen ruft nur Neider auf den Plan. Aber ihr solltet das wissen!“
Hendrik schien beeindruckt. „Danke. Olivia hat so etwas schon erzählt. Du hast ja mächtiges Vertrauen in unsere Tochter!“
„Du nicht?“, fragte Martin mit einem Lächeln.
*****
Am späten Nachmittag waren die Vier wieder zurück im Hotel. Die Saubermädchen waren fleißig gewesen und hatten alle Spuren der ausschweifenden Nacht beseitigt. Fast!
Begeistert zeigte Olivia ihren Eltern die Suite. Hendrik entdeckte über die Lehne eines der Stühle hängend einen BH. Ihm erschienen die Körbchen größer als für Olivia passend und las skeptisch: „80C“
„Der gehört Alena!“ Olivia hatte schnell reagiert und dabei nicht einmal gelogen. „Wir waren im Jacuzzi. Das Höschen hat sie wohl wieder angezogen. Und der BH; naja, da verzichte ich auch oft drauf!“
Martin verkniff sich ein Lachen. In Sekundenschnelle zogen die Bilder der letzten Nacht an seinem inneren Auge vorbei. 80C, die waren nicht schlecht…!
„Wo ist denn der Jacuzzi?“, erkundigte sich Mareike. Stolz führte Liv ihre Eltern auf die Veranda. „Dort!“ Sie zeigte auf den im Boden eingelassenen Whirlpool.
„Und da geht man ohne rein?“, erkundigte sich ihre Mutter.
„Der Effekt ist geiler!“
Mareike begann sich zu entkleiden und meinte: „Dann probiere ich den jetzt mal aus!“
Olivia schaute ihre Mutter mit großen Augen an. Martin lachte und fragte: „Soll ich gehen?“
„Ihr kommt doch mit!?“ Mareike war beinahe entrüstet. „Irgendwer muss mir doch zeigen, wie das funktioniert! Im Übrigen,“ sie zwinkerte Martin zu, „bleibt es doch in der Familie!“
Natürlich war Olivia als Kind und auch noch bis sie mit ihren Freundinnen allein gehen durfte, mit ihren Eltern FKK-Baden im Meer. Die Ostseeküste liegt ja praktisch vor der Haustüre. Nacktheit ist bei den Anderssons zu Hause auch nie Thema gewesen
Wer glaubt, es hätte keine Blicke gegeben, der ist weltfremd. Letztendlich saß man zu viert inmitten der Blubberblasen. „Geiler Body!“ raunte Mareike ihrer Tochter zu. Gemeint war natürlich Martin, der als letzter hinzukam. Nackt und zeigen – in dieser Hinsicht strotzte Martin vor Selbstbewusstsein. Hat er doch nicht selten zwei attraktive Frauen im Bett, die er dazu auch mal bedient! So ganz ohne, versteht sich!
*****
„Heute kommt unser Flieger!“ Olivia freute sich. Noch nie hatte sie ein ganzes Flugzeug gechartert. Ihr ehemaliger Chef versprach ihr einen guten Preis. „Wir werden keinen Cent verdienen!“
„Zweihundertsiebenundzwanzig Personen aus München!“ Olivia ließ sich diese Zahl auf der Zunge zergehen. Dazu Pat, Nils, Kira mit Freundin, meine Eltern, meine drei Freundinnen aus Stralsund mit Begleitung, Mikael und seine Journalistin und Caro mit Jeanine!
„Summa Summarium ergaben das inklusive Alena und Olivier: zweihundertfünfundvierzig Gäste.“
Es klopfte. Kira schneite mit einer Bitte herein: „Ich weiß, es ist unhöflich. Aber wir sind doch wirklich gut befreundet, oder?“
„Klar!“ Olivia verstand nicht so recht.
„Darf Manu deine Trauzeugin sein?“
„Wenn Du das so willst, kein Problem!“ In diesem Punkt war Olivia großzügig.
„Danke! Du musst sie aber fragen!“
„Und wenn sie wissen will, warum nicht Du?“
Olivias Freundin deutete eine stark zitternde Hand an. „Ich kann das nicht, Du verstehst? Außerdem muss ich die Leute ein wenig betreuen…!“ Kira zwinkerte mit einem Auge. „Manu würde sich sicher wahnsinnig freuen!“
Martins Telefon läutete. Patricia. „Eure 757 ist pünktlich gelandet. Wir sind gleich da!“
Fünf Reisebusse hatte Pat vom örtlichen Busunternehmer für den Transport vom Flughafen zum Hotel gechartert. In Formation fuhren diese am Hotel vor.

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