Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 20

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Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 20

Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 20

Grauhaariger

Draußen wartete ein Wohnmobil, nichts Großes, mit Olivier hinter dem Steuer. „Ah, Brautentführung…wohl auch ein bayerisches Ritual;“ dachte Olivia und stieg nichtsahnend ein. Sofort fuhr Martins Freund los. In hohem Tempo, weg vom Hotel. „Wo willst Du hin?“ fragte Liv zweifelnd.

„Du brauchst wirklich keine Angst haben!“ Martins Freund versuchte Olivia zu beruhigen.

Schon bog Olivier in einen unbefestigten Weg ab. „Was hast Du vor?“ Olivia schrie beinahe.

„Ich fahr Dich dorthin, wo man vögeln kann!“

Hatte ihr Martin deswegen den Plug gegeben? Weil er wusste, dass Olivier…? Sie erinnerte sich daran, dass Martin immer erzählt hatte, sie auf ihrer Hochzeit vögeln zu wollen, bevor sie mit ihrem Bräutigam die Ehe vollzieht. War Olivier genauso gepolt? Dachte Martin, ihr würde das Spaß machen? So auf die Schnelle mal mit einem anderen? Auch wenn sie diesen kannte: NEIN!

„Ich lass mich von Dir nicht vögeln! So nicht!“

Oliver war noch einmal abgebogen und stellte jetzt den Motor ab. „Glaubst Du wirklich, ich würde Dir auch nur ein Haar krümmen?“

„Nein; trotzdem machst Du mir Angst!“ Olivia wusste sich keinen Rat. „Aber was soll das Ganze?“

„Lasst euch nicht allzu viel Zeit!“ Olivier schaute Liv noch einmal kurz an und stieg schmunzelnd aus.

Schon wurde die Türe auf ihrer Fahrzeugseite geöffnet. Liv erschrak, schrie aber sofort: „Martin! Du Depp!“ Die ganze Anspannung fiel von Olivia ab. „Weißt Du, was ich Angst hatte?“

Ihr Bräutigam reichte ihr die Hand zum Aussteigen. „Kannst Du dich nicht mehr daran erinnern? Ich habe Dir gesagt, ich will der Erste sein, nachdem Du geheiratet hast!“

„Und Du hattest echt Angst, ich würde ausgerechnet heute mit einem anderen…? Ohne dass Du dabei bist?“

Olivia war sich unschlüssig. Sollte sie sauer oder eher gerührt sein?

„Nein; nicht wirklich“ grinste Martin. „Aber die Idee, wir beide, jetzt und hier…das musst Du doch zugeben…die ist doch genial!“

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