Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 20

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Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 20

Eine nicht alltägliche Beziehung - Teil 20

Grauhaariger

Die Trauung und Entführung der Braut

In HotPants und bauchfreiem Top erschien Olivia, zusammen mit Daniela und einer weiteren Frau, scheinbar Griechin, am Frühstücksbuffet. „Du siehst ja heiß aus!“ Patricia und ihr Mann kamen auf sie zu. „Wer weiß, vielleicht darf ich ja morgen nicht mehr in solchem Outfit…!“ Bei diesem Gedanken musste Olivia selbst laut lachen. „Helena meint, dass zwei, zweieinhalb Stunden reichen sollten für Haare, Schminken und anziehen.“ Sie nahm damit Pat den Wind aus den Segeln, die zur Eile mahnte.

„Überhaupt;“ kokettierte Liv, „ohne mich könnt ihr eh nicht anfangen!“

Olivier stand auch da und betrachtete Olivia mit anerkennendem Kopfschütteln. Dazu meinte er: „Wenn Martin nicht einer meiner besten Freunde wäre…“ Liv schaute ihn abschätzend an und er philosophierte weiter, „würde ich alles daransetzen, dass Du mich heute heiratest!“

Hatte sie eben Mikael gesehen? Ja klar. Der machte Fotos und hatte in ihr sein nächstes Opfer gefunden. Olivia spielte ein wenig mit der Kamera. Auch ihr Po, der verboten heiß in dieser superkurzen Pants zur Geltung kam, wurde in Szene gesetzt. „Genug, ich muss jetzt Frühstücken…!“, beendete Liv das Shooting.

*****

„Noch fünf Minuten!“ Um 14:00 Uhr sollte die Feier beginnen. Man hatte mehrere Segel über die Terrasse gespannt, so dass praktisch jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer im Schatten sitzen konnte. Getränke standen bereit und im Anschluss dieses offiziellen Teiles der Trauung würde es, je nach Geschmack, Schnittchen oder Kaffee und Kuchen geben.

Alle Gäste hatten ihre Plätze bereits eingenommen. Auch der Redner und der griechische Standesbeamte samt Assistentin warteten gespannt. Kira stand noch bei ihrer Geliebten, damit sie sich, ohne Brautpaar und der zweiten Trauzeugin, nicht so ganz allein da vorn fühlte. Mikael schoss unablässig Foto um Foto. Ein zweiter Fotograf, das Tourismusbüro hatte angefragt ob sie über diese Trauung berichten dürften, war auch vor Ort. Weitere Journalisten waren nicht zugelassen, obwohl die Münchener Redaktion eines Boulevardblattes sehr penetrant nachgefragt hatte. Mikaels Freundin sollte die Exklusivrechte an der Berichterstattung bekommen. Irgendein Magazin würde sich wohl dafür interessieren…

13:58 Uhr. Mareike, die Brautmutter und Daniela als zweite Trauzeugin nahmen ohne Aufsehen zu erregen ihre Plätze ein.

Musik setzte ein. Dann, pünktlich und doch heißersehnt, führte Hendrik seine Tochter auf die Hochzeitsgesellschaft zu. Martin musste mehrmals schlucken. Ja, das war seine Olivia an der Seite ihres Vaters. Daniela hatte nicht übertrieben. Eine schönere Braut hatte es ganz bestimmt noch nie gegeben! Langsam, ja Hendrik verstand es, Olivias Tempo ein wenig zu drosseln, kam dieser Traum von einer Frau auf den Bräutigam zu. Ihr Kleid, eine klassische A-Linie in off-white, mit sexy Dekolleté, tiefem Rückenausschnitt und mit einigen glitzernden Effekten, war einmalig schön! Die Frisur – unbeschreiblich! Dazu Schuhe, sehr raffiniert, mit relativ hohen Absätzen. Beim Näherkommen war zu erkennen, dass das Kleid links ganz schön hoch geschlitzt war.

Martin zwinkerte mehrmals und versuchte, das Wasser aus seinen Augen zu verdrängen. Aber die meisten Gäste hatten sowieso nur Augen für die Braut!

Olivia lächelte, als sie bei ihrem Bräutigam ankamen. Hendrik legte die Hand seiner Tochter in Martins Hand und sagte vertrauensvoll: „Mein Augenschein! Pass gut auf sie auf!“

Nach Martins „Danke! Sie ist auch mein Augenschein!“, wandte Hendrik sich ab und kämpfte schwer mit den Tränen.

Das Brautpaar sah sich in die Augen und Martin hauchte: „Du bist wunderschön!“

Die Beiden durften sich setzen und es folgte, nach der Begrüßung und ein wenig Drumherum, DIE Rede.

Hierfür zeigte sich ausnahmsweise mal nicht Patricia, sondern Daniela verantwortlich. Natürlich wurden Olivias Eltern gefragt und es war kein Einfaches, das passende aus den ganzen Anekdoten herauszufinden. Olivia kannte die Rede im Gesamten ebenso wenig wie ihr Bräutigam. Natürlich ging es um ihre Kindheit, Schule und das Abitur. Der Redner erwähnte sogar ihre Jugendfreundinnen, die unter den Gästen waren. Themen waren auch ihre Hobbys Segelfliegen und Fallschirmspringen. Olivias Traumberuf, die anspruchsvolle Ausbildung dazu und ihr mutiger Einsatz für einen Kollegen blieben selbstverständlich nicht unerwähnt. Unbedingt, so Martins Meinung, musste auch erzählt werden, dass Olivia vor Monaten von einer großen Airline abgeworben wurde, zum Flugkapitän ernannt und verantwortlich die neuesten A 350 fliegt. Er war unendlich Stolz auf seine Olivia!

Irgendwann suchte und fand Olivia Martins Hand und stieß auf Gegenliebe. Sie war sich sicher, dass dieser Mann sie niemals verraten würde!

Mit dem Satz: „Das ist für eine so junge Frau eine Riesenleistung und höchste Anerkennung!“, endete der Part um Olivia.

Liv hörte aufmerksam zu. Es stimmte alles! Und wenn sie über Michael Radke nicht selbst erzählen musste, dann traf sie das emotional nicht ganz so hart. Die „Riesenleistung“ und „Anerkennung“ freute sie jedenfalls ungemein!

Da von Martins Seite weder die Eltern noch sonstige Angehörige am Leben waren, musste Daniela das verwerten, was er ihr selbst erzählt hatte und was Olivia über und von ihm wusste. Liv bestand auch darauf, dass über Silvia und Sara berichtet wurde.

Ihre zufällige erste Begegnung beim Einkauf durfte natürlich ebenso wenig fehlen, wie der Antrag, den Martin seiner Pilotin in 10.000 Metern Höhe gemacht hatte.

Im Anschluss wünschte der Vorsitzende des Betriebsrates dem Brautpaar im Namen der ganzen Belegschaft das Allerbeste und betonte, dass die neue Frau ihres Chefs bei allen im Betrieb überaus beliebt wäre. „Unser Fuhrparkleiter ist kurz davor zum Experten für Luftfahrttechnik aufzusteigen, so sehr hat Frau Andersson ihn beeindruckt.“

Hendrik und Olivier wollten erst am Abend das Wort ergreifen. Nach ein paar persönlichen Anmerkungen des Redners bekam dann der Standesbeamte das Wort. Zur Freude des Brautpaares hatte dieser Mann ein paar Jahre in Deutschland gelebt und so war es nicht nötig, einen Übersetzer einzuschalten. Der Beamte brachte seine Freude zum Ausdruck, dass man „seine“ Insel gewählt hatte, um sich das Jawort zu geben und auch hier zu feiern.

Tja und dann kam die entscheidende Frage. Auf ein Eheversprechen und einen Treueschwur hatten sowohl Olivia als auch Martin verzichtet. Das passte irgendwie nicht zu ihrem Lebensstil…

Beide antworteten, als sie gefragt wurden, ob sie die Ehe mit dem jeweils anderen eingehen möchten, mit einem klaren „Ja!“ Das Tauschen der Ringe war dann eher unspektakulär. Olivia fiel erneut sein Antrag im Gang des Flugzeuges dazu ein und wie er ihr den Verlobungsring angesteckt hatte.

Die Trauringe suchten sie gemeinsam aus. „Schau mal die;“ Liv deutete auf ein richtig schönes Paar. „Sind die zu teuer?“ Martin fragte nicht nach dem Preis. Und Olivia erfuhr nie, wie teuer sie tatsächlich waren. „Ein geiler Ring mit einem kleinen Stein!“, erzählte sie stolz jedem, der sich im Vorfeld der Hochzeit danach erkundigt hatte.

Natürlich durfte der Kuss nicht fehlen. Ein richtiger Kuss (Du küsst mich doch richtig!?) war es, was Olivia sich von Martin gewünscht hatte. Danach fügte sie ein: „Nur Du;“ hinzu. Und Martin? Er sah seiner Frau tief in die Augen und bestätigte: „Nur Du!“

Ein Raunen ging durch die Schar der Gäste, als der Standesbeamte in holprigem deutsch vorlas: „Die Eheleute tragen den Namen Andersson!“

Zum ersten Mal unterschrieb Martin mit seinem neuen Namen. Für diesen Mann hätte Olivia ihren Nachnamen, ohne zu überlegen in „Gassner“ geändert. Martin machte ihr allerdings eine riesengroße Freude, indem er auf „Andersson“ als Familienname bestanden hatte. „Du kannst nur „Andersson“ heißen;“ „Olivia Andersson“! Seine Worte klangen noch immer in ihren Ohren.

Manuela sah erst Olivia kurz an, bevor sie ihren „Servus“ unter die Urkunde setzte. Sie fand es schön, dass man sie gefragt hatte! Und was ging in Daniela vor? Sie dachte an die Affäre mit Martin, die sich spontan in langen Momenten des Trostes einfach so ergeben hatte. Und sie dachte an den Moment zurück, an dem die neue Freundin ihres Liebhabers bei ihr vor der Tür stand. Mit einem so ungewöhnlichen, wie auch reizvollem Vorschlag. Vorher undenkbar, aber es geschah doch: ihr erstes Kuss mit einer, dieser, anderen Frau. Olivia hatte sie nicht aus Martins Leben verdrängt. Nein, sie unterhielt jetzt eine Affäre mit Beiden. Bis zum heutigen Tag! Dem Tag der Hochzeit ihres Liebhabers mit ihrer beider Geliebten. Dabei ist Daniela selbst verheiratet. Und ihr Mann weiß von ihren Liebschaften. Kopfschüttelnd bezeugte sie die Eheschließung mit ihrer Unterschrift.

Auf ihrem Weg zum Parkplatz wurde unser Brautpaar mit Reis überworfen. Weiter vorn warteten Olivias Jugendfreundinnen mit ihren Partnern. Es wurden Sprüche bzw. Anekdoten lautstark erzählt und ein Schnäpschen durfte nicht verwehrt werden. Olivia forderte dann alle unverheirateten Mädchen und Frauen auf, sich zu versammeln. Ganz vorne stand Manu. Im allerletzten Moment entschied Liv sich dafür, den Brautstrauß nicht zu werfen. Sie wusste genau, dass Manuela keine Chance haben würde, diesen zu fangen. Sie ging auf die junge Frau zu und drückte ihr den Brautstrauß in die Hände. „Alles Glück für Euch!“ wünschte sie der strahlenden Frau im Rolli und schenkte ihr ein Küsschen auf die Wange.

„Lasst euch Kaffee und Kuchen schmecken!“ riefen Olivia und Martin ihren Gästen zu und stiegen in das wartende Cabriolet. Mikael und seine Freundin Felicitas, darf man in diesem Alter noch Freundin sagen(?), saßen vorn und Mikael fuhr.

Die meisten Bilder entstanden im Asklepieion. Aber der Fotograf entführte das Brautpaar auch an einen Strand. Dort durften beide ohne Schuhe im Sand ein wenig turteln. Olivia stand sogar, das Kleid hochhaltend, wadentief in der leichten Brandung

„Würdest Du eigentlich alles tun, was dein Mann von Dir verlangt?“ Felicitas hatte die Vertrautheit zwischen den Jungvermählten gestern und heute beobachtet und führte so ganz nebenbei immer wieder einmal ein kurzes Interview.

Olivia war sich sicher, dass Martin ihr niemals Schaden zufügen würde und antwortete voller Überzeugung: „Selbstverständlich!“ Dabei schaute sie ihrem Mann tief in die Augen.

„Wirklich? Alles?“ Felicitas zweifelte.

„Ich vertraue Martin total!“ bestätigte Olivia ihre Meinung. „Der liebt mich doch!“

Martin grinste und meinte: „Dann nehme ich Dich mal beim Wort.“ Er zog aus seiner Jackettasche, das achtlos auf einem Busch lag, einen Analplug. Ihren Analplug, der ihnen schon viel Spaß bereitet hatte.

„Ich möchte, dass der drinbleibt, falls Du auf die Idee kommst, mit einem unserer Gäste vögeln zu wollen! Du weißt schon…“ Martin sah seine Frau eindringlich an: „Meiner!“

„Ich will heute mit keinem anderen…!“ Aber da Martin sie beinahe bittend ansah, lenkte Liv ein. „Okay!“ Sie selbst leckte das silberne Teil ab und führte es in ihren After ein. Ein etwas schwieriges Unterfangen mit dem Brautkleid. Dass Mikael und seine Freundin zusahen…so what!

*****

So gegen 16:00 Uhr waren die Vier wieder zurück. Martin wurde sofort in ein Spiel eingebunden und Olivia sah zu.

Nachdem auch hierbei gut einhundertfünfzig Euro zusammengekommen waren, ging es relativ schnell, dass die Braut von der Bildfläche verschwunden war. Erst ist das überhaupt niemandem aufgefallen. Was war passiert? Daniela kam auf Liv zu und meinte: „Komm mal mit! Schnell!“ Martin war nirgends zu sehen. Sie zerrte an Olivias Arm, damit es flotter ging. Draußen wartete ein Wohnmobil, nichts Großes, mit Olivier hinter dem Steuer. „Ah, Brautentführung…wohl auch ein bayerisches Ritual;“ dachte Olivia und stieg nichtsahnend ein. Sofort fuhr Martins Freund los. In hohem Tempo, weg vom Hotel. „Wo willst Du hin?“ fragte Liv zweifelnd.

„Du brauchst wirklich keine Angst haben!“ Martins Freund versuchte Olivia zu beruhigen.

Schon bog Olivier in einen unbefestigten Weg ab. „Was hast Du vor?“ Olivia schrie beinahe.

„Ich fahr Dich dorthin, wo man vögeln kann!“

Hatte ihr Martin deswegen den Plug gegeben? Weil er wusste, dass Olivier…? Sie erinnerte sich daran, dass Martin immer erzählt hatte, sie auf ihrer Hochzeit vögeln zu wollen, bevor sie mit ihrem Bräutigam die Ehe vollzieht. War Olivier genauso gepolt? Dachte Martin, ihr würde das Spaß machen? So auf die Schnelle mal mit einem anderen? Auch wenn sie diesen kannte: NEIN!

„Ich lass mich von Dir nicht vögeln! So nicht!“

Oliver war noch einmal abgebogen und stellte jetzt den Motor ab. „Glaubst Du wirklich, ich würde Dir auch nur ein Haar krümmen?“

„Nein; trotzdem machst Du mir Angst!“ Olivia wusste sich keinen Rat. „Aber was soll das Ganze?“

„Lasst euch nicht allzu viel Zeit!“ Olivier schaute Liv noch einmal kurz an und stieg schmunzelnd aus.

Schon wurde die Türe auf ihrer Fahrzeugseite geöffnet. Liv erschrak, schrie aber sofort: „Martin! Du Depp!“ Die ganze Anspannung fiel von Olivia ab. „Weißt Du, was ich Angst hatte?“

Ihr Bräutigam reichte ihr die Hand zum Aussteigen. „Kannst Du dich nicht mehr daran erinnern? Ich habe Dir gesagt, ich will der Erste sein, nachdem Du geheiratet hast!“

„Und Du hattest echt Angst, ich würde ausgerechnet heute mit einem anderen…? Ohne dass Du dabei bist?“

Olivia war sich unschlüssig. Sollte sie sauer oder eher gerührt sein?

„Nein; nicht wirklich“ grinste Martin. „Aber die Idee, wir beide, jetzt und hier…das musst Du doch zugeben…die ist doch genial!“

Manchmal war Martin verrückt. Olivia entschied sich gerührt zu sein. „Dann lass es uns machen!“

Innen im Wohnmobil, Martin hatte die Türe nach dem Schließen verriegelt, ließ Olivia sich auf das Bett fallen. „Du hast jetzt tatsächlich die Braut entführt!“ Liv lachte laut.

„Ela hat mir das;“ Martin hielt ein Paar Handschellen hoch, „mitgegeben. Ich soll Dich anketten, wenn Du widerspenstig bist!“

„Mach!“, forderte Liv. „Dann kann ich immer behaupten, ich bin tatsächlich gefesselt und entführt worden!“

„Gut Frau Andersson…,“ Martin ließ die Schellen um Olivias Gelenke einrasten, ohne Liv jedoch irgendwo anzuketten. „Dann sollten wir jetzt die Ehe vollziehen!“

„Hmmm, Herr Andersson!“ Olivia schaute so verrucht als möglich, „dann zeigen sie ihrer Frau doch mal, dass sie der Herr im Haus sind!“

Trotz aller Anspannung konnte sich Liv so richtig hingeben. Sie liebte solche spontanen Aktionen und war sich sicher, dass dies nicht die Letzte in ihrem Leben bleiben würde!

Erwähnen könnte man noch, dass der String lediglich zur Seite geschoben wurde und verräterische Spuren glücklicherweise nur auf der Innenseite des Kleides zurückblieben.

Ach ja, der Plug. Olivia liebt es, wenn Martin in richtigen Momenten ihren Schließmuskel damit ein wenig traktiert! Auch hier und jetzt hatte Martin dieses Gespür für Timing! Überhaupt: Olivias Po. Welchen Anspruch stellte Martin immer? „Meiner!“

*****

Olivia saß mit Alena und Olivier in der Strandtaverne, als Pat mit einem Grüppchen der Gäste dort auftauchte.

„Hier seid ihr!“ rief Patricia (scheinbar) überrascht. „Die haben mich richtig entführt;“ jammerte Olivia sichtbar gespielt und hielt ihre gefesselten Hände hoch. „Hui, das kostet…!“ Da waren sich alle einig.

Kurz darauf kam auch der Bräutigam inmitten einer Schar seiner Gäste auf der Suche nach seiner Frau an der Taverne an. „Mein Engel!“, rief er schon von weitem. „Habe ich Dich endlich gefunden!“ Sichtlich besorgt („Haben sie Dir was getan?“) fragte er nach den Bedingungen, damit er seine Braut zurückbekommt.

„Was wollen wir als auslöse?“, fragte Olivier alle um die Braut Herumsitzenden.

„Hundert und die Zeche!“

„Was?“ Olivia war entsetzt. „So wenig bin ich wert?“

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