Eine nicht alltägliche Familie - Teil 43

Offene Worte

20 5-9 Minuten 0 Kommentare
Eine nicht alltägliche Familie - Teil 43

Eine nicht alltägliche Familie - Teil 43

Grauhaariger

"Eine nicht alltägliche Familie“ ist die dritte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Aufbauend auf „Eine nicht alltägliche Beziehung“ und "Eine nicht alltägliche Ehe".

„Wir müssen reden!“ Dies kündigte Martin seiner Frau bereits am Telefon an, als er in Sao Paulo ungeduldig auf seinen Rückflug nach Europa wartete. Olivia befürchtete das Schlimmste und war fortan in diesem Telefonat ganz kurz angebunden. Martin wollte dieses Gespräch nicht auf die lange Bank schieben, aber hier am Telefon und zwischen herumwieselnden anderen Fluggästen…?

*****

Fast pünktlich landete Martins Flieger gegen 09:50 Uhr aus Madrid kommend in München. Mit seinem Mondeo erreichte er die Villa kurz vor 11:00 Uhr. Wie oft hatte er sich in den letzten Stunden ausgemalt, wie er das Geschehene seiner Frau rüberbringen könnte, ohne dass die Sache eskalierte?
Fatma war da und auch Annemarie Richter. „Deine Frau ist oben!“ bekam er zur Antwort.
Olivia war im Bad am Schminken. Sie schaute in den Spiegel über dem Waschbecken. Ihre Haare waren zu einem Pferdeschwanz gebunden und ihr Po-Ansatz lugte unter ihrem Trägerhemdchen hervor. Natürlich wusste Martin, dass seine Frau in gut einer Stunde aufbrechen würde, weil sie auf einen Flug nach Seoul am Nachmittag gebucht war. Er setzte sich auf den Wannenrand und druckste etwas herum.
„Und, war’s gut?“ fragte sie schnippisch. Für Olivia stand fest, dass Martin, weil er doch unbedingt reden wollte, mit Patricia gevögelt hatte.
„Es ist nicht so, wie Du denkst!“
„Wie denke ich denn?“ Olivia war sichtbar angefressen.
„Patricia sah erbärmlich aus…!“ Martin erzählte von den Geschehnissen auf der Polizeidienststelle und wie er dann sein Einzelzimmer in ein Doppelzimmer umgebucht hat.
„Ah, Du hast sie also ganz offiziell auf dein Zimmer mitgenommen…!“
„Ja, habe ich!“ Martin ging in die Offensive. Dann erzählte er wirklich jedes Detail was wie geschah, bis zu dem Punkt, als er durch Nils klopfen geweckt wurde und dieser dann zwischen Pat und ihm im Doppelbett nächtigte. Olivia lehnte inzwischen am Waschbecken und hörte ihrem Mann aufmerksam zu.
Die Pilotin wurde schon etwas blass, als ihr Mann von dem Beinahe-Fick und wie es dazu kam berichtete. Martin verschwieg auch Patricias Berührungen an seinem erigierten Penis nicht und ebenso wenig, dass er auch den Hintern seiner Prokuristin mehr als nur sanft gestreichelt hatte.
„Die haben vor Dir gefickt?“, grinste Liv schadenfroh. Ja, sie glaubte ihrem Mann jedes Wort. Und, das würde sie ihm allerdings erst später verraten, sie hätte sogar verstanden, wenn es in dieser Situation zum Sex gekommen wäre!
„Wenn Du so willst, ja!“ Warum hatte er eigentlich nicht mitgemischt? Das wäre doch DIE Gelegenheit gewesen! Genau diese Frage stellte er jetzt laut. „Weil Du mich liebst?“, mutmaßte Olivia, „und Du mich nicht verletzen wolltest?“ Aber sie wusste auch eine andere Antwort. Und die Frage stellte sie selbst: „Sollten wir jetzt nicht nebenan in unser Schlafzimmer gehen und Du, nein wir…toben uns… ein wenig aus?“
Die Ehepartner sahen sich kurz an. Wie beim Fangen-Spiel fegte Liv Augenblicke später hinüber in ihr Schlafgemach. Ihr Mann hinterher! Ausziehen brauchte Martin seine Frau nicht, denn das Trägerhemdchen welches sie als einziges Kleidungsstück trug, bedeckte ja nicht einmal ihren Hintern. Und bei ihm reichte es, Hose und Slip nur ein wenig nach unten zu ziehen. Heute ließ Olivia es sich nicht nehmen, obenauf ihrem Mann das Letzte abzufordern! Der Pferdeschwanz, der ihre Haare immer bändigte, war heute schon gebunden und so stand einem genial-geilen Ritt nichts mehr im Wege…

*****

„Da war aber noch etwas…,“ meinte Martin an seine „Beichte“ von vorhin anknüpfend, als beide „danach“ heftig atmend Arm in Arm auf der Matratze lagen. Es war irre geil gewesen, wie Liv sich präsentierte und ihm wieder einmal gezeigt hatte, wie aufregend und erfüllend Sex mit ihr sein kann.
„Na, wenn mit Pat nichts war, kann doch nur eine heiße Brasilianerin…!“, vermutete die Pilotin lachend.
„Weit gefehlt…!“ Martin stürzte sich auf seine Frau und rang ihr mehrere heftige Küsse ab. Der Firmenchef erzählte von den Betonierarbeiten, der Schalung und den Stützen dazu. Und weiter, dass Patricia Nils zwischen zwei dieser Träger angebunden hatte, während sie ihn mit dem Mund verwöhnte. Detailreich schilderte Martin seiner Frau, was genau Pat mit dem Glied ihres Mannes angestellt hatte. Und wie er dann mit diesem Spermakuss überrascht wurde. Martin ließ Liv aber auch spüren, wie hart sein Pint bereits wieder war.
„Dieses Luder!“ Nein, Olivia war nicht böse. Sie überlegte aber: „Vielleicht sollte ich doch einmal Nils verführen?“
Martin war sehr erleichtert, dass Olivia keine Szene wegen seines fast-Ausrutschers mit Patricia gemacht hatte. Er streichelte seine Frau erst im Gesicht, wobei er ihr glaubhaft versicherte, wie schön sie doch sei und verlegte dann seine Aufmerksamkeit auf ihre Brüste. Küssen, an den Nippeln knabbern, befühlen, sein Gesicht dazwischen vergraben. Ja, selbst bei Olivias B-Körbchen ging das supergut! Ihr fragt nach dem Trägerhemdchen? Das hatte Olivia bereits während der ersten Runde sehr aufreizend „abgelegt“! Ganz beiläufig fragte Martin, wieviel Zeit sie denn noch hätte.
„Zehn Minuten darfst Du noch spielen…!“, antwortete Liv nach einem Blick auf den Wecker.
Was glaubt ihr, ist in den zehn Minuten, oder wurden es dann doch ein paar mehr(?), passiert?
Heute benutzte Olivia eine Slipeinlage, bevor sie in ihr Höschen schlüpfte. Fertig angezogen mit Jackett und Schuhen bekam Martin noch ein Küsschen, bevor die Pilotin hinaus zum Taxi eilte. Ja, ihr Mann liebte sie! Vielleicht sollte sie doch noch einmal ihre Haltung überdenken…? Dazu würde…; „Frau Andersson…?“ Ihr Copilot sprach sie an, …während dem Flug doch einiges an Zeit sein.

*****

Immer, wenn das drahtlose Telefon im Haus vermisst wurde, fand man es garantiert bei Clara im Zimmer. Jeden Tag telefonierte sie bestimmt zwanzig, fünfundzwanzig Minuten lang, manchmal mehr, mit ihrem Opa in Stralsund. Und jeden Tag hatte sie mindestens ein neues Wort in Schwedisch drauf. Olivia freute es riesig, dass Clara so sehr bemüht war, diese Sprache zu lernen. Und Hendrik brauchte man gar nicht erst zu fragen…
Clara steckte ihr ganzes Umfeld an. Das „Hej“ zu Begrüßung sowie „Hejda“, wenn man sich verabschiedete, hatten inzwischen Alle drauf, die in der Villa ein- und ausgingen.

*****

Wenige Tage später. Patricia hatte die brasilianische Regierung, genaugenommen das Auswärtige Amt des Landes, in ihrer Sache eingeschaltet. Durch ihre Verbindungen dort, die im Laufe der Projektplanung zustande kamen, konnte sie erreichen, dass alle Anklagepunkte gegen sie fallengelassen wurden. Verurteilt wurde sie lediglich zur Kostenübernahme für die Erneuerung der Verkehrsschilder. Glück gehabt!

*****

Vielleicht sollte an dieser Stelle noch erzählt werden, wie es zu dem Blowjob auf der Baustelle gekommen ist? Nachdem Patricia und Martin in allerletzter Sekunde ein übereinander herfallen mit wildem Sex abwendeten, war Pat sehr schnell eingeschlafen. Ihr Mann gab ihr später dann ein Gefühl der Geborgenheit, so dass Pats Verschmelzen mit Nils einfach nur wunderschön war. Dass ihr Chef alles mitbekommen könnte, nein, das störte Patricia nur wenig. Eher das Gegenteil war der Fall!
Jedoch ihr Blowjob zwischen den Schalungsträgern diente vom Ursprung her nie dem Zweck, ihren Chef zu reizen! Nils reizte der Gedanke, irgendwo auf einer der Baustellen seine Frau zu vögeln. „Mit dem Mund…,“ ja, das konnte Patricia sich vorstellen! „Aber nur, wenn Du dich anbinden lässt!“ Nein, die Projektleiterin wollte nicht von irgendeinem ihrer Angestellten unten ohne beim Ficken erwischt werden! Die Idee mit dem Anbinden ihres Mannes kam ihr, weil in ihrem Blickfeld ein kleiner Haufen Seile lagen. Damit war irgendetwas auf Palletten festgezurrt gewesen. Das würde ihren Mann daran hindern, doch über sie zu kommen und eine richtige Vögelei zu erzwingen.
„Ich setze auch die Schweißerbrille auf…,“ meinte Nils. Seine Frau hatte ihm einen Helm gegeben, an dem eine solche Brille steckte. Durch die Schwarzfärbung des Glases praktisch nichts zu sehen, empfand er als zusätzlichen Kick!
„Okay!“ Patricia biss sich auf die Unterlippe. „Hier drin…!“ Sie führte ihren Mann in den Raum mit den Schalungsträgern. Den Rest kennen wir. Dass Martin dazukam, war reiner Zufall. Zugegeben ein Zufall, der Pat wirklich schöne Gefühle bescherte. Aber das verriet sie nicht einmal ihrem Mann!
Apropos Nils: Er diskutierte während seiner Tage in Brasilien mit seiner Frau nochmals das Gespräch zwischen ihm und Olivia. Er hatte aber auch eine abgefahrene Idee, wie man aus der vertrackten Situation herauskommen könnte, die wegen der sexuellen Anziehung zwischen Martin und Pat sowie Olivias Eifersucht entstanden war.

*****

Daniela. Nach wie vor war Daniela die Dritte im Bunde. Mindestens einmal die Woche, auch zwei und drei Mal oder einfach ungeplant mit nur einem: „bleib doch da;“, übernachtete die Erzieherin bei den Anderssons. Wobei die erotischen Spiele zumeist im Schlafzimmer, manchmal aber auch im Spielzimmer im Untergeschoß stattfanden. Je nach Lust und Laune. Man war gleichberechtigt und jede Idee war willkommen. Jetzt im Sommer begann das heiße Miteinander nicht selten am beziehungsweise im Pool der Villa. Ja, man war rundum glücklich und wie wir wissen, sorgte ab und zu ein kleines außereheliches Intermezzo für zusätzliche erotische Reize.
Zwischen Martin und Patricia entwickelte sich aber, nach Olivias Einschätzung, etwas mehr als nur der Reiz nach fremder Haut. Ab und zu brachte dies Missstimmung in die Ehe, aber meistens schöpfte das Paar daraus gesteigerte Lust aufeinander. Vertrauen war die Basis und, da waren sich beide Ehepartner einig. Es würde keine Heimlichkeiten geben. Martin liebte es, seine Olivia im Bett mit einem anderen Mann zu teilen. Aber auch wenn sie es vorzog, oder während einer ihrer vielen Aufenthalte in weiter Ferne, allein mit einem oder mehreren Männern vögeln zu wollen, erhöhte dies eher sein Verlangen nach ihr. Und Martin schätzte es sehr, dass seine Frau immer erst fragte, bevor…, wenngleich er auch niemals ein Veto einlegen würde.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 2222

Weitere Geschichten aus dem Zyklus:

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben