Eine Partynacht auf Ibiza

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Eine Partynacht auf Ibiza

Eine Partynacht auf Ibiza

Beatrice Unger

Na gut, ich gönne es ihnen ja. Aber ich glaub nicht, dass ich mich hier in dieser Hitze wirklich amüsieren werde. Na ja, vielleicht werde ich einmal ein wenig herumknutschen oder so, man gönnt sich ja schließlich sonst nichts. Aber mehr wird keinesfalls passieren! Das habe ich mir fest vorgenommen. Jetzt sitze ich hier in meinem Club-Hotel, hab den Gayführer für Ibiza in meinen Händen und möchte eigentlich nichts weiter, als endlich alles vergessen, was in der letzten Zeit passierte. Und genau deshalb steht mein Plan für den ersten Tag auf der Insel auch schon fest: Ich werde dem FKK-Strand einen Besuch abstatten. Mike hasste es, wenn er vollkommen nackt vor den Augen fremder Leute war, also ist das jetzt genau das richtige für mich. Nicht, dass ich da Ausschau nach heißen Typen halten will. Es ist zwar ein Gay-Strand, aber ich wäre auch an den gemischten gegangen, wenn der nicht 5 Minuten weiter weg wäre.

An dem Strand komme ich mir dann doch etwas komisch vor. Nein, nicht wegen meinem Aussehen. Meinen Body kann ich wirklich problemlos zeigen und dank dem Solarium erkennt man auch nicht gleich, dass dieses hier mein erster Tag auf Ibiza ist. Sogar mein Schwanz schneidet im Vergleich zu den anderen Boys hier gut ab. Der Grund weshalb ich mir komisch vorkomme ist ein ganz anderer: Ich scheine wirklich der einzige zu sein, der ganz allein hier ist. Überall um mich herum sehe ich kleine Grüppchen und leider auch Paare, die anscheinend alle ihren Spaß haben. Nur ich sitze hier ganz allein auf meinem Handtuch und hätte mal wieder nicht wenig Lust, in Selbstmitleid zu schwelgen.

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