Die Hütte maß an die fünf Meter im Durchmesser. Über ihr, in der Mitte der gewölbten Decke, sah sie eine große Aussparung, durch die Licht hereinfiel. Sie wollte sich gerade noch weiter umsehen, da kam hinter dem Zuber eine kleine Frau zum Vorschein. Sie hatte dunkles, kurz geschnittenes Haar, ein freundliches Gesicht, das von einem Lächeln erfüllt war, hatte eine rundliche Rubensfigur und war bis auf ein kleines Höschen und ein Tuch um ihre Brüste nackt.
„Oh“, strahlte sie, „ein neues Gesicht. Endlich mal wieder.“ Sie kam zu Grit, nahm ihre Hände und zog sie weiter in den Raum hinein. Sie nestelte an den losen Enden der Stricke um Grits Hände und warf die Fesseln achtlos in einen Holzeimer, der neben dem Zuber stand.
„Komm, meine Liebe, mein Name ist Sanna, ich bin die Bademeisterin unserer Siedlung.“ Grit sah Sanna an und entschied sich, sie zu mögen. „Hallo, ich heiße Grit.“ Sie folgte Sanna zu einer der Liegen.
„Zieh dich aus, meine Liebe, ich bereite inzwischen das Bad vor.“ Sie deutete auf ein Tablett mit drei Bechern und einer Karaffe auf einem kleinen Beistelltischchen. „Bediene dich, wenn du Durst hast.“ Grit nahm einen Becher und nippte an dem lauwarmen Getränk. Es schmeckte vorzüglich. Eine Art herber Wein. Nach dem vierten Becher ließ sie es fürs Erste gut sein. Sie fühlte sich locker genug. Sanna rief ihr zu:
„Zieh dich aus, meine Liebe, und komm herüber.“ Grit streifte sich ihr Hemd ab, stieg aus den Shorts und stellte ihre Schuhe neben den winzigen Kleiderhaufen. Sanna winkte sie mit einer Hand zu sich und führte sie drei flache Stufen hinauf an den oberen Rand des Zubers. Das Ding hatte einen Durchmesser von zwei Metern und von hier oben sah Grit auch, dass er bestimmt einen Meter im Boden eingelassen war.
„Du bist wunderschön, Grit.
Eine Reise
Parallele Dimensionen - Teil 11
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