Eine Reise

Parallele Dimensionen - Teil 11

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Emil Lorenz

“ Sie strich ihr mit der Hand sanft über die Oberschenkel und den Hintern. „Wir werden viel Freude miteinander haben“, lächelte Sanna anzüglich. Grit tauchte in das wohlriechende, lauwarme, etwas ölige Wasser ein. Ihre Haut begann sofort zu prickeln. Sie wollte sich gerade ganz unter Wasser begeben, da war Sanna schon neben ihr im Zuber und begann, Grit zu waschen. Ihre Hände schienen überall zu sein. Zwischen ihren Beinen, an ihren Brüsten, zwischen ihren Arschbacken. Sanna legte Grit auf den Rücken ins Wasser, hielt sie am Nacken fest und begann, ihr Gesicht und die Haare zu waschen. Es war wundervoll, nach den langen Tagen endlich wieder Wasser auf dem Körper zu fühlen. Das Bad dauerte bestimmt dreißig Minuten und Grit spürte, wie sie müde wurde. Die Strapazen der letzten Tage machten sich mit voller Wucht bemerkbar. Sie hatte sich von Sanna abtrocknen lassen, hatte noch drei Tassen des Weines getrunken und war dann auf einer der Liegen mehr oder weniger unverzüglich, nur mit einem Tuch bedeckt, eingeschlafen. Sie erwachte wieder, als Sanna sie sanft im Gesicht tätschelte. Grit schlug die Augen auf und sah Luna, die neben Sanna stand und sie ansah.
„Hallo“, sagte Grit überrascht.
„Hallo“, erwiderte Luna. Sie hatte immer noch ihre enge Hose und die Weste an. Ihre Stimme klang freundlich, etwas dunkel für eine Frau, und doch war etwas darin, das Grit Respekt einflößte.
„Darf ich etwas fragen?“, wollte sie wissen. Luna sah sie nur erwartungsvoll an.
„Bin ich ein Gast, oder eine Gefangene?“, fragte Grit ruhig.
„Wenn Gefangene, da wo du herkommst, ein Bad zur Begrüßung bekommen, würde ich mich sofort von dir gefangen nehmen lassen“, antwortete Luna und lächelte dabei.
„Dann bedanke ich mich für den freundlichen Empfang“, sagte Grit ebenfalls lächelnd. Luna zögerte, bevor sie weitersprach.

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