Eine Reise

Parallele Dimensionen - Teil 11

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Eine Reise

Eine Reise

Emil Lorenz

Dort ist es am einfachsten, sie zu verbergen.“
„Es wird ein anstrengender Marsch werden“, sagte Agarth. „Wir sollten am Anfang nachts marschieren, solange ich das Gelände noch kenne. Die Hitze wird groß sein, wenn wir das Meer hinter uns gelassen haben.“
Grit sah ihn nachdenklich an. „Bist du sicher, dass du das machen willst?“ Sie machte eine vage Handbewegung. „Du wirst das alles hier vielleicht nie mehr wiedersehen.“ Sein Blick war traurig, aber auch voller Elan.
„Ich kann das eigentlich nicht von dir verlangen, kleiner Mann.“
„Es ist in Ordnung für mich, dir zu helfen“, sagte er bestimmt. Grit nickte.
„Ich werde nicht zu dir zurückkommen können“, sagte sie, und auch in ihrer Stimme war eine große Traurigkeit zu hören.
„Was soll ich denn mit dir hier anfangen, du kannst doch nicht mal kochen“, murmelte er, und sie hörte sehr wohl, dass ihm das eigentlich vollkommen egal gewesen wäre.
„Dann lass uns gehen“, sagte sie knapp.

Grit war gut in Form. Der viele Sport, das Studio, Jogging, das alles machte sich bemerkbar. Ihr Körper war leistungsfähiger geworden, seit sie die Erde verlassen hatte, und das machte sich positiv bemerkbar. Sie konnte ohne Probleme mit Agarth Schritt halten und der kleine Mann lief erstaunlich schnell. Es war nicht lange nach ihrem Aufbruch dunkel geworden, und sie hatten den Palmengürtel und die anschließenden Tropenwälder fast verlassen. Der Baumbestand wurde längst weniger und es wurde auch wärmer. Ihre Hemden waren schweißdurchtränkt.
„Wir werden morgen noch eine Quelle finden, an der wir unsere Wasserschläuche nachfüllen können, danach sind wir auf unser Glück angewiesen“, meinte Agarth und wackelte demonstrativ mit seinem Wasserschlauch. Der Weg führte die beiden durch eine mit niedrigen Bäumen und Büschen bewachsene Grassteppe.

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