Grit tat, wie ihr geheißen, und kauerte Sekunden später neben Luna, die durch die Stoffbahnen vor der Tür die Umgebung beobachtete. Als sie neben ihr kniete, zog sie Lunas Kopf zu sich und gab ihr einen Kuss. Lunas Augen strahlten kurz auf, dann sah sie wieder nach draußen. Im Lager herrschte noch absolute Ruhe, und die beiden Frauen waren bereits außer Sichtweite, bevor die Sonne ihr Licht verströmte.
Gegen Abend suchten sie sich Unterschlupf in einem kleinen Pinienwäldchen. Ein kühler Bach floss direkt hindurch und hatte in den felsigen Boden regelrechte Wannen gespült, in denen genug Wasser war, um sich zu baden. Sie waren durchgehend unterwegs gewesen und Luna war sich sicher, dass sie nicht mehr eingeholt werden würden. Sie hatten einander ihre Muschis geleckt und lagen nach wunderbaren Orgasmen eng umschlungen auf ihrem spärlichen Lager, welches lediglich aus einer Decke bestand, die Luna auf dem harten Boden ausgebreitet hatte. Grit spielte gedankenverloren an einer von Lunas Brustwarzen.
„Könntest du dir vorstellen, mit mir zu kommen?“, fragte sie leise. Luna drehte sich zu ihr um. Ihr Blick war erstaunt, aber auch Traurigkeit war darin zu sehen.
„Was würde das werden? Ich kann dich nicht mit einem Mann teilen, das würde mir das Herz brechen.“
„Timo hätte keine Probleme mit einer Ménage-à-trois mit uns beiden“, antwortete Grit halbherzig. Luna zog erstaunt die Augenbrauen nach oben und hob ihren Kopf an. Ihr Blick war fast vorwurfsvoll.
„Keine Ahnung, was du damit meinst, aber ich lasse mich von einem Mann nicht anfassen, unter gar keinen Umständen.“ Sie legte ihren Kopf wieder ab und einen Arm um Grit.
„Ich weiß, es ist trotzdem schade, ich habe mich ein wenig in dich verliebt. Du bist eine wundervolle Frau.“
„Und du könntest eine wundervolle Kriegerin sein“, entgegnete die schwarzhaarige Schönheit.
Eine Reise
Parallele Dimensionen - Teil 11
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