Die Nacht verbrachte sie bei einer kleinen Gruppe Büsche, die etwas abseits vom direkten Weg standen. Ihr war während des Tages aufgefallen, dass sich die Perspektive zu den Bergen mehr oder weniger veränderte. Je weiter sie kam, desto mehr hatte sie den Eindruck, das Bergmassiv würde weiter zu ihrer rechten Seite hin wandern. Und noch etwas ganz Entscheidendes war ihr aufgefallen: Ihre Muschi meldete sich zurück und juckte verlangend. Sie hatte sich bei einer kurzen Pause einen Finger hineingesteckt und festgestellt, dass sie nass war. Und auch so wurde sie beim Laufen geil. Es war ihr sofort klar, dass es nur daran liegen konnte, dass die Moleküldichte wieder größer wurde. Das konnte nur bedeuten, dass sie auf dem richtigen Weg war. Nach einer kurzen Nacht machte sie sich in aller Früh wieder auf den Weg. Ihr Wasser war zu Ende und auch der Proviant hatte schon nicht mehr wirklich für den letzten Abend gereicht. Trotzdem war sie gut unterwegs. Sie fühlte sich gut und sie hatte neue Hoffnung geschöpft, dass sie es bald geschafft haben könnte. Der Wald lag direkt vor ihr. Vielleicht war es das, oder eben einfach Unachtsamkeit, aber sie bemerkte die drei Menschen am Waldrand erst, als sie praktisch vor ihnen stand. Es waren zwei Frauen und ein Mann. Der Mann hockte mit bloßem Oberkörper auf einem umgestürzten Baum, während die beiden Frauen links und rechts von Grit an Bäume gelehnt einfach abwarteten, bis sie bei ihnen war. Gesehen hatten sie Grit sicher schon seit einer Weile. Als Grit sie bemerkte, blieb sie sofort stehen und wartete. Ihr Hemd stand offen und erlaubte einen großzügigen Blick auf ihre Brüste, den sowohl der Mann als auch die beiden Frauen in vollen Zügen ausnutzten. Grit überlegte fieberhaft. Agarth hatte sie gewarnt.
Eine Reise
Parallele Dimensionen - Teil 11
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