Eine Reise zu Dritt - Tag 1a

11 31-48 Minuten 0 Kommentare
Eine Reise zu Dritt - Tag 1a

Eine Reise zu Dritt - Tag 1a

Yupag Chinasky

Prolog

Aber die Aussicht, die Reise in Gesellschaft fortzusetzen, gefielt ihm und die beiden, die ihn immer noch voller Erwartung anschauten, waren ihm irgendwie sympathisch. Nun ja, vielleicht, warum nicht, zögerte er immer noch, vielleicht bis in die nächste Stadt, dahin könnte er sie mitnehmen und dann, na ja, dann würde man weitersehen. Natürlich wollten sie, beide stimmten begeistert zu und machten sich sogleich auf den Weg, um alles zu regeln. Es dauerte nicht lange, dann waren sie wieder da, hatten das Nötigste für die Reise in kleinen Taschen verstaut, viel hatten sie nicht und viel brauchten sie auch nicht. Es würde ja nur ein kleiner Ausflug werden und schon bald würden sie wieder zurück sein.

Auf der Landstraße

Dann waren sie auf der Landstraße, früher als beabsichtigt, denn die Sonne stand noch ziemlich hoch, es war immer noch heiß und ausgeruht hatte er sich ja auch nicht richtig. Aber die Mädchen wollten so schnell wie möglich weg, vielleicht dachten sie, er würde seine Meinung noch einmal ändern. Sie waren wegen ihres unverhofften Glücks äußerst vergnügt, redeten durcheinander und machten sich auf allerlei Dinge aufmerksam, an denen sie vorbeifuhren. Sie genossen mit geradezu kindlicher Freude das harmlose Vergnügen einer Autofahrt, am meisten aber genossen sie, die Musik, die pausenlos aus dem Ei am Rückspiegel drang. Rosa hatte ja schon auf der kurzen Runde durch die Stadt festgestellt, dass ihr eigenes Handy bei dieser Aufgabe nicht streikte und so konnten sie ihre Lieblingsmusik genießen und mussten sich nicht mit der langweiligen Musik auf dem Handy ihres Chauffeurs abfinden. Rosa saß natürlich wieder neben ihm, Ima war trotz ihrer langen Beine gar nicht gefragt worden und er schon überhaupt nicht, sie musste sehen, wie sie auf der Rückbank zurechtkam. Rosa nutzte ihren strategischen Vorteil sogleich aus, denn schon nach kurzer Zeit rutschte sie auf dem Sitz immer weiter nach vorne und lag schließlich mehr, als dass sie saß.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 9665

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben