Ob er zugeben würde, dass er genau das nicht getan habe, dass er nicht angehalten habe? Ob ihm klar sei, dass er gegen die Vorschriften des Landes verstoßen habe und deswegen die vorgesehene Strafe bezahlen müsse? Es dauerte eine Weile, bis der Straftäter alles verstanden hatte, denn die beiden Mädchen machten sich so klein wie möglich und schwiegen beharrlich. Es nützte gar nichts, den Polizisten darauf hinzuweisen, wie langsam er gefahren sei und dass er niemanden gefährdet habe und dass hier gar keine Fußgänger herkämen. Der Polizist war unerbittlich und machte in dem grünen Formular einen Vermerk, ein paar Worte, ein paar Zahlen, dann gab ihm das Papier mit den Worten zurück, dass er die Strafe erst später, erst bei der Rückgabe des Wagens, bezahlen müsse. Er ermahnte ihn dann noch, die Verkehrsregeln künftig genau einzuhalten, bevor er zu seinem schweren Motorrad ging, das hinter einem Busch verborgen war. Er startete die Maschine und brauste davon, wahrscheinlich hatte er sein Soll für heute erfüllt. Ein Blick auf das grüne Papier zeigte, dass es sich um eine beträchtliche Summe handelte, jedenfalls für dieses Land, es war mehr, als ein durchschnittliches Monatsgehalt.
Endlich, endlich hatten sie es geschafft und das Auto stand an einer Zapfsäule, neben einem Bus, der gerade angekommen war. Die Reisenden stiegen aus, viele drängten sich zwischen den Zapfsäulen, bevor sie zur Cafeteria eilten oder zu der Kasse mit einem kleinen Kiosk gingen, um dort etwas zu kaufen. Er vermutete, dass das Tanken eine ganze Weile dauern würde und sagte den Mädchen, sie sollten schon mal in die Cafeteria vorgehen und dort etwas für sich bestellen und auch für ihn eine Pizza und ein Wasser, auf keinen Fall gelbe Limo, er würde dann zu ihnen kommen. Und so war es auch, denn selbst tanken konnte man hier natürlich nicht und der Tankwart war sehr lange mit dem Bus beschäftigt.
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