Eine Reise zu Dritt - Tag 1a

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Eine Reise zu Dritt - Tag 1a

Eine Reise zu Dritt - Tag 1a

Yupag Chinasky

Prolog

Nun ist sie ganz nackt, tanzt weiter, macht ein paar weitere fast schon obszöne Bewegungen mit den Hüften und streckt ihm sehr provokativ und direkt ihren Hintern entgegen. Dann dreht sie sich wieder um, sehr langsam, fast schon provokativ, wendet ihm ihr Gesicht zu, ihre Brüste, ihren Bauch und nun sieht er, eingebettet zwischen dem leicht gewölbten Bauch, den breiten Hüften und den strammen Oberschenkeln, zum ersten Mal ihr Venusdreieck. Und die Geste, mit der sie ihm nun ihren Unterleib entgegenstreckt, sich mit dem Oberkörper nach hinten beugt, ihre nackte Scham präsentiert, ist eindeutig obszön und es ist völlig klar, was sie jetzt von ihm will.

Er steht immer noch auf der Treppe, hat ihren Striptease wortlos und fasziniert verfolgt und seine Überraschung wird durch eine aufkeimende Lust abgelöst, die immer größer wird. Die junge Frau merkt natürlich, wie er sie anstarrt und weiß, dass er nun auch das will, was sie von Anfang an wollte. Sie hält sich nicht länger mit den Präliminarien auf, legt sich mit dem Rücken auf das Bett, macht die Beine breit und winkt ihm zu, er solle endlich kommen. Sie ergänzt ihren deutlichen Willen mit Worten, die sie mehrfach wiederholt, bis er endlich reagiert. Er solle endlich zu ihr ins Bett kommen, sie wolle ihn jetzt lieben, Ima würde warten, die Tante sei bei der Arbeit, es gäbe keine Störungen, keine Probleme, worauf er noch warte. Obwohl er nun durchaus Lust auf Sex hat, fühlte er sich doch überrumpelt und verunsichert, außerdem wäre ihm die große Ima eigentlich lieber gewesen als die mollige Rosa, jedenfalls hatte er immer Ima vor Augen gehabt, wenn er an Sex gedacht hatte, selbst als Rosa sich so provokativ auf dem Beifahrersitz gefläzt hatte. Deshalb stottert er, statt vollends die Treppe hochzusteigen und sich mit Rosa zu befassen, unbeholfen und unsicher, er sei verschwitzt und würde auch ziemlich streng riechen, ob es nicht besser sei, vorher zu duschen.

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