Sie bewegten ihre Körper mit allerlei Verrenkungen, hielten ein imaginäres Tuch vor ihren Unterleib und taten so, als nähme man es ihnen weg, als müssten sie sich vor geilen Männern schützen. Und die gab es in großer Zahl, sie beobachteten die Tanzenden, tanzten selbst, sehr eng, sehr sinnlich oder gelöst und völlig ausgelassen. Die Disko war voller sinnlicher Erregungen, die Menschen von ihren Trieben und Hormonen gesteuert, gierig, geil, jung. Als er die junge Mädchen beobachteten, auf der Bühne, beim tanzen, beim flirten, in dunklen Ecken, Mädchen in ihren kurzen Röcke, mit nackten Beinen, mit schönen Brüsten, langen Haaren, hübschen Gesichtern, überkam ihn nun doch eine Sehnsucht und ein Verlangen und er musste sich beherrschten, um nicht Ima zu bitten, mit ihm zu tanzen. Ima, die ihn mehr und mehr anregte und aufregte. Ima mit ihren langen Beinen und langen Haaren und dieser transparenten Bluse, die er ab und zu in der Menge sah. Ima, die so dünn und schlank und doch so weiblich war. Aber er beherrschte sich, unterdrückte den Wunsch, sie zu umarmen und bestellte Nachschub. Irgendwann, bevor die Disko dichtmachte, hatten auch die beiden Chicas genug getanzt und geküsst und so wanderten sie fröhlich und zufrieden, Arm in Arm, alleine hätte er Schwierigkeiten gehabt, weil er doch ziemlich beschwipst war, zu ihrem Bungalow. Vielleicht hätten die Frauen gerne die Nacht mit einem der gierigen Tänzer, mit einem der vielen ausgehungerten Chicos verbracht, aber sie ließen es sich nicht anmerken, denn sie waren von ihm abhängig und wollten ihn nicht vergrätzen, schließlich verdankten sie ihm, und nur ihm, diese schöne Reise und diese wunderbare Nacht, in der sich ihre Träume weitgehend erfüllt hatten.
Der Machtkampf
In dieser Nacht, so hatten die beiden schon am Nachmittag am Pool beschlossen, sollte das Los entscheiden, wer von ihnen mit ihm Sex haben dürfe, nur eine, weil er dieser einen alles geben müsse.
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